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Artikel Tagged ‘Geld’

Banksparverträge: Vertrag kritisch hinterfragen

28. Juni 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Viele Deutsche haben vor Jahren Banksparvertr√§ge abgeschlossen, die damals noch gute Zinsen von vier Prozent oder mehr boten. Damit die Kunden die langen Laufzeiten von 20 oder 25 Jahren durchhalten, wurden Bonuszinsen in Aussicht gestellt. Verbrauchersch√ľtzer raten aktuell allen Bankkunden, bei denen die Banksparvertr√§ge demn√§chst auslaufen, die Vertragsklauseln kritisch zu pr√ľfen.

Die Banken r√§umen sich dort in der Regel ein, die Zinsen des entsprechenden aktuellen Zinsniveaus anzupassen. Dies ist ihr gutes Recht, jedoch geschieht dies in vielen F√§llen leider durchaus willk√ľrlich und zum Vorteil der Banken. Oft werden Zinsen einem sinkenden Niveau deutlich rascher angepasst als einem steigenden. Dies sei laut Experten nicht rechtens.

Ein kritischer Blick in den Vertrag kann sich f√ľr Verbraucher also durchaus lohnen. Klauseln mit dem Zusatz ‚Äězur Zeit‚Äú seien zum Beispiel anfechtbar. Die Banken m√ľssen zudem einen nachvollziehbaren Referenzzins nennen. Das Verh√§ltnis von Spar- und Referenzzins muss die ganze Laufzeit √ľber gleich bleiben. Kunden haben das Recht, die Bank aufzufordern die entsprechenden Zinsanpassungen zu erkl√§ren. Oft k√∂nnten Kunden auf Nachzahlungen hoffen. Leider f√ľrht der Weg dahin oft √ľber das Gericht oder den zust√§ndigen Ombudsmann.

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SEPA-Einf√ľhrung f√ľr Gesch√§ftsverkehr: Firmen hinterher!

19. Juni 2013
cc by flickr/ micora

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W√§hrend Privatleute noch bis zum Jahr 2016 Zeit haben um auf das neue SEPA-Verfahren umzustellen, gilt dies im Gesch√§ftsverkehr bereits ab dem 1. Februar 2014. Dann sind die alten Kontonummern und Bankleitzahlen in dieser Form pass√©. Gut sieben Monaten vor der Einf√ľhrung schlagen die Bundesbank, das Bundesfinanzministerium und die Deutsche Kreditwirtschaft Alarm: Viele Unternehmer w√ľrden sich mit der Umstellung zu viel Zeit lassen!

Vor allem viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Vereine seien nicht ausreichend auf die europaweite Vereinheitlichung im Bereich der Lastschriften und √úberweisungen vorbereitet. Experten raten daher dringend dazu, die notwendigen Software-Updates und EDV-Umstellungen vorzunehmen. H√§ndler, die das Lastschriftverfahren als Empf√§nger nutzen wollen, m√ľssen zudem bei der Bundesbank eine sogenannte Gl√§ubiger-Identifikationsnummer beantragen.

Die Verbraucher sind von dieser Umstellung noch nicht betroffen, es sei denn die Firmen vers√§umen es, Bereiche wie das Auszahlen von Geh√§ltern oder den Einzug von Versicherungsbeitr√§gen zu √§ndern. Ansonsten werden Dauerauftr√§ge f√ľr Miete und Strom und viele Lastschriften f√ľr Verbraucher automatisch umgestellt.

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Neuer F√ľnf-Euro-Schein: Probleme am Automaten

12. Juni 2013
Quelle: Wikimedia

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Seit einigen Wochen ist nun bereits der neue F√ľnf-Euro-Schein im Umlauf. In der Anfangsphase wird dieser parallel zum alten Schein genutzt und genau dies stiftet bei einigen Menschen und Maschinen offenbar immer noch Verwirrung. W√§hrend manche H√§ndler ihn immer noch f√ľr Falschgeld halten, nehmen ihn zudem einige Automaten nicht an.

Der neue F√ľnfer hat ein deutlich ver√§ndertes Design und hat auch zahlreiche neue Merkmale, die ihn f√§lschungssicherer machen sollen. So manch ein Automatenbetreiber hat es offenbar immer noch nicht geschafft, die Software der Ger√§te diesbez√ľglich umzustellen. Die Deutsche Bahn hat daf√ľr offenbar zwei Dienstleister beauftragt. W√§hrend der eine die eine H√§lfte der Automaten rechtzeitig fertig bekommen hat, gibt es beim anderen offenbar noch Probleme. Experten geben hier eindeutig mangelnder Organisation die Schuld.

Die Bundesbank versteht dieses Chaos nicht so richtig, denn man habe die Betreiber bereits Ende 2011 √ľber die Umstellung informiert. Seit Januar konnten sich diese die neuen F√ľnfer sogar ausleihen um die entsprechenden √Ąnderungen und Tests durchzuf√ľhren. Immerhin wurde bereits von Seiten der Unternehmen Besserung gelobt. Im n√§chsten Jahr werden die neuen Zehn-Euro-Scheine ausgegeben und bis dahin hat man hoffentlich aus den Fehlern gelernt.

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Hochwasser: Bahn zeigt sich kulant

5. Juni 2013
cc by flickr/ ReclaBox

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Wer in diesen Tagen mit dem Zug durch Deutschland reist, wird aufgrund des Hochwassers in einigen Teilen Probleme bekommen. Betroffen sind vor allem Strecken wie von Dresden nach Prag oder von M√ľnchen nach Salzburg und Wien. Versp√§tungen oder komplette Zugausf√§lle sind m√∂glich. Die Bahn hat daher eine kurzfristige Kulanzregelung eingef√ľhrt.

Reisende, die Tickets in die Hochwasserregionen gekauft haben und die Fahrt nun nicht antreten wollen, haben die M√∂glichkeit die Tickets kostenfrei zur√ľckzugeben. Dies ist online und in allen Reisezentren ohne eine spezielle Bescheinigung m√∂glich.

Bei Versp√§tungen oder Ausf√§llen k√∂nnen zuggebundene Fahrkarten ausnahmsweise auch f√ľr die n√§chstm√∂gliche Reiseverbindung genutzt werden. Hilfe bekommen Reisende an den Informationsschaltern der Deutschen Bahn und in den Reisezentren. Die Kulanzregelung ist aktuell bis Sonntag, den 9. Juni befristet, denn bis dahin hofft die Bahn, dass sich die Lage beruhigt hat.

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Hochwasser in Deutschland: Sch√§den unverz√ľglich der Versicherung melden!

3. Juni 2013
 Quelle: Wikimedia

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Seit einigen Tagen spitzt sich in vielen Teilen Deutschlands die Hochwasser-Lage immer mehr zu. So manch einer spricht bereits von einem neuen ‚ÄěJahrhunderthochwasser‚Äú. Auch wenn es angesichts der aktuellen Situation nicht ganz einfach ist: Betroffene sollten unbedingt schnell handeln und alle Sch√§den umgehend der Versicherung melden.

Eine Hausratversicherung kommt f√ľr Sch√§den an beweglichen Gegenst√§nden in den eigenen vier W√§nden auf. Die Wohngeb√§udeversicherung √ľbernimmt die Kosten f√ľr Sch√§den am Haus selbst. In beiden F√§llen ist bei Hochwasser jedoch eine zus√§tzliche Elementarschadenversicherung notwendig.

Sch√§den sollten von den Betroffenen am besten so gut wie m√∂glich dokumentiert werden. Fotos, Videos und auch Nachbarn als Zeugen dienen der Beweissicherung. Kaputte Gegenst√§nde sollten also auf keinen Fall weggeworfen werden und Reparaturen nach M√∂glichkeit erst nach Abnahmen durch die Versicherung vorgenommen werden. Um sp√§ter beweisen zu k√∂nnen, dass man den Schaden auch wirklich unverz√ľglich gemeldet hat, eignet sich am besten der postalische Weg. Wichtig dabei ist ein Einschreiben mit R√ľckschein zu nutzen. Ein Telefonanruf l√§sst sich im Nachhinein nur schwer nachweisen!

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