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Artikel Tagged ‘Geld’

Benzinpreismeldestelle ab August!

29. Mai 2013
Quelle: Wikimedia

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Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts ├Ąndern sich im Schnitt vier Mal am Tag an deutschen Tankstellen die Preise. Autofahrer ├Ąrgern sich daher regelm├Ą├čig zu viel gezahlt zu haben und verlieren zudem schnell den ├ťberblick. Diese Situation soll sich in wenigen Wochen laut dem Bundeskartellamt verbessern, denn dann startet die Benzinmeldestelle.

Die Betreiber der ├╝ber 14.000 Tankstellen in Deutschland m├╝ssen dann alle Preis├Ąnderungen in Echtzeit an die Meldestelle ├╝bermitteln. Diese Daten werden wiederum ├╝ber Informationsdienste an die Autofahrer weitergegeben. Letzte k├Ânnen die Daten online abrufen. Das Bundeskartellamt rechnet damit die ersten Daten im Laufe der kommenden Wochen zu erhalten. So k├Ânne die Benzinmeldestelle voraussichtlich im August an den Start gehen.

Umgesetzt wird diese auf technischer Ebene mithilfe des Mobilit├Ąts-Daten-Marktplatzes (MDM) der Bundesanstalt f├╝r Stra├čenwesen, das schon jetzt verfahrensbezogene Daten in Echtzeit liefert und nun um die Angaben zu den Benzinpreisen erweitert wird. Verbraucher sollen in Zukunft also online quasi Preise vergleichen k├Ânnen, wodurch der Wettbewerb unter den Tankstellen gef├Ârdert wird. Zudem kann das Kartellamt auf diese Weise Verst├Â├če besser und schneller feststellen.

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Debatte um Bargeld: Scheine und M├╝nzen sind teuer

22. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder ├╝ber das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und M├╝nzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenh├Âhe. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Eurom├╝nzen ist teuer, sondern es m├╝ssen Geldautomaten aufgestellt und bef├╝llt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So ├╝berlegt die EU, wie bereits berichtet, seit l├Ąngerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-M├╝nzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas h├Âren nat├╝rlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den M├╝nzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, f├╝r andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum sch├Ątzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es nat├╝rlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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Privatinsolvenz: Schuldenfrei in drei Jahren

20. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits seit l├Ąngerer Zeit wird dar├╝ber diskutiert, dass auch in Deutschland bei einer Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung vorgezogen wird. Bisher haben Schuldner die M├Âglichkeit mithilfe eines Anwalts, einer Schuldenberatung oder eines Steuerberaters Privatinsolvenz anzumelden und damit nach sechs Jahren schuldenfrei zu sein, wenn man in dieser Zeit so viel wie m├Âglich abbezahlt. Ab dem kommenden Jahr wird diese Zeit auf nur drei Jahre verk├╝rzt.

Voraussetzung daf├╝r ist, dass der Schuldner in diesen drei Jahren mindestens 35 Prozent der Gl├Ąubigerforderungen sowie die Verfahrenskosten begleichen kann. Die restlichen Schulden werden dann gestrichen. Eine Restschuldbefreiung nach nur f├╝nf Jahren ist m├Âglich, wenn in dieser Zeit die Verfahrenskosten gezahlt werden. In allen anderen F├Ąllen bleibt die Frist bei sechs Jahren.

Das neue Gesetz tritt am 1. Juli 2014 in Kraft und gilt f├╝r Insolvenzverfahren, die ab diesem Zeitpunkt er├Âffnet werden. Zus├Ątzlich besteht die M├Âglichkeit, ein Verbraucher-Insolvenzplanverfahren anzustreben, bei dem der Schuldner mit den Gl├Ąubigern zusammen alle entscheidenden Punkte individuell aushandelt. Dies gilt dann auch f├╝r ├Ąltere F├Ąlle vor Mitte 2014.

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1- und 2-Cent-M├╝nzen: Werden sie bald abgeschafft?

17. Mai 2013
cc by wikimedia/ Europ├Ąischer Zentralbank

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Die meisten von uns machen sich an der Kasse nicht die M├╝he um mit 1- oder 2-Cent-M├╝nzen zu bezahlen. So wandern die kleinen M├╝nzen meist ins Sparschwein und werden vielleicht irgendwann zur Bank gebracht. Die Portemonnaies k├Ânnten jedoch bald erleichtert werden, denn seit einiger Zeit ├╝berlegt die EU, ob man an den M├╝nzen nicht etwas ├Ąndern bzw. sie generell abschaffen sollte.

Zu diesem Umstand werden derzeit die EU-Regierungen befragt. Bereits seit dem Jahr 2002 verzichtet Finnland auf die 1- und 2-Cent-M├╝nzen und rundet Preise auf 5 Cent auf. In den Niederlanden ist dies seit 2004 der Fall. Deutschland gilt als eines der wenigen L├Ąnder, die dies noch in weiten Teilen ablehnen, schlie├člich st├╝nden die M├╝nzen in der Tradition der Pfennige.

Am Ende ist es jedoch durchaus wahrscheinlich, dass die M├╝nzen bald verschwinden k├Ânnten bzw. zumindest eine ├änderung erfahren. Der Hauptgrund daf├╝r sind nicht etwa die schweren Geldbeutel, sondern die steigenden Kupfer- und Stahlpreise. Die Kosten f├╝r die Produktion der 1- und 2-Cent-M├╝nzen sind inzwischen h├Âher als ihr eigentlicher Nennwert. Daher wird ├╝berlegt, ob man die Zusammensetzung der M├╝nzen ├Ąndert oder eben ganz auf sie verzichten kann. Bei Letzterem w├Ąre nur die Frage, ob man dies innerhalb einer gewissen Frist St├╝ck f├╝r St├╝ck macht oder eben relativ schnell die Ausgabe der M├╝nzen stoppt und die M├╝nzen von Banken und Handel einzieht.

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Streit mit EU: Visa senkt Geb├╝hren

15. Mai 2013
cc by flickr/ MoneyBlogNewz

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Wie bereits an dieser Stelle mehrfach berichtet, streiten sich seit mehreren Jahren die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard mit der EU. Br├╝ssel h├Ąlt die Geb├╝hren der Anbieter f├╝r ├╝berzogen, denn sie w├╝rden den Einsatz von Kreditkarten in Europa unn├╝tz verteuern. Noch in diesem Sommer sollen neue EU-Regeln f├╝r sogenannte Interbankenentgelte kommen. Kreditkartenanbieter Visa lenkt hier jetzt bereits ein.

Interbankenentgelte stellen sich die Banken untereinander in Rechnung, wenn ein Kunde im Handel mit seiner Kreditkarte zahlt. Diese Kosten werden im Einzelhandel oft auf die Endpreise aufgeschlagen, was am Ende wiederum negativ f├╝r alle Verbraucher ist. Visa hat nun angek├╝ndigt diese Geb├╝hren zu deckeln und damit deutlich zu senken.

In Zukunft sollen sie maximal 0,3 Prozent der bezahlten Summe betragen, was einer Preissenkung von 40 bis 60 Prozent entspricht. Gelten soll dies sowohl im Inland wie auch f├╝r grenz├╝berschreitende Gesch├Ąfte. Die EU-Kommission begr├╝├čte das Einlenken und die damit verbundenen ├änderungen von Visa.

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