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Artikel Tagged ‘Geld’

Festgeld: Auf KĂŒndigung achten!

6. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Festgeld gehört zu den sicheren Anlageformen. Leider sind die Zinsen in den letzten Jahren im Großen und Ganzen immer weiter gesunken. Trotzdem bekommt man auf Festgeld vergleichsweise immer noch annehmbare Zinsen, sofern man sich fĂŒr ein gutes Angebot entschieden hat. Sparer sollten hier unbedingt darauf achten, wann das Angebot auslĂ€uft und entsprechend aktiv werden.

In der Regel erhalten Sparer von ihrer Bank einen Brief mit der Information, wann die Geldanlage auslĂ€uft. Dies ist jedoch nicht immer automatisch so. Aus diesem Grund, sollte man immer den ungefĂ€hren Zeitpunkt im Hinterkopf haben, wann das Festgeld fĂ€llig ist. Normalerweise muss der Kunde hier rechtzeitig kĂŒndigen.

Tut er dies nicht, verlĂ€ngert die Bank in den meisten FĂ€llen das Festgeld automatisch und zwar um den anfangs vereinbarten Zeitraum. Lief die Anlage ĂŒber zwölf Monate, wird sie um weitere zwölf verlĂ€ngert. Jedoch gelten dann meist nicht mehr die bisherigen Zinsen.

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Die neuen 5-Euro-Scheine sind da!

4. Mai 2013
cc by wikimedia/ Reinhold Gerstetter

cc by wikimedia/ Reinhold Gerstetter

Wer in diesen Tagen etwas anders aussehende 5-Euro-Scheine in HĂ€nden hĂ€lt, wird es wohl weniger mit Falschgeld zu tun haben, als mit den neuen Euro-Scheinen, die in den kommenden Jahren nach und nach in Umlauf gebracht werden. Los geht es eben mit dem FĂŒnfer.

Seit diesem Donnerstag wird er ausgegeben und weist einige neue Merkmale auf, die den Schein in erster Linie fĂ€lschungssicherer machen sollen. Die sogenannte „Smaragdzahl“ fand sich bisher nur auf 50-Euro-Scheinen und höher. Nun findet man sie also auch auf dem FĂŒnfer. Das aufgedruckte Wertzeichen, hier die fĂŒnf, verĂ€ndert je nach Blickwinkel seine Farbe. Der Sicherheitsfaden, den man nur im Gegenlicht erkennt, bleibt erhalten, jedoch steht dort nicht mehr das Wort „Euro“, sondern nur noch das Euro-Symbol.

Das Wasserzeichen zeigt nicht mehr ein architektonisches Teil des Hauptmotivs, sondern die Wertzahl sowie ein PortrĂ€t der griechischen Mythengestalt Europa. Auch auf dem Hologrammstreifen der Vorderseite ist Europa zu sehen. Kippt man den Schein erscheint ĂŒber ihrem Kopf das Eurosymbol und darunter das Motiv der Banknote, wie beim FĂŒnfer ein antikes Tor. Wertzahl und Hauptmotiv sind leicht erhaben und am linken und rechten Rand kann man kurze Linien ertasten. Im kommenden Jahr sind die neuen 10-Euro-Scheine an der Reihe und so geht es weiter bis im Jahr 2019 der neue 500-Euro-Schein ausgegeben wird. Die bisherigen Banknoten werden StĂŒck fĂŒr StĂŒck eingezogen und sind irgendwann nicht mehr gĂŒltig.

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FrĂŒhrentner: Auf Einnahmen aus Solaranlage achten!

1. Mai 2013
cc by flickr/ twicepix

cc by flickr/ twicepix

Immer mehr deutsche Haushalte steigen zum GlĂŒck auf regenerative Energieformen wie Solar- oder Windkraftanlagen um. Doch leider gibt es natĂŒrlich auch hier ein paar wichtige Punkte in Sachen Finanzen zu beachten: Wer mehr Solarstrom ins öffentliche Netz einspeist als fĂŒr sich selbst herauszuziehen, gilt steuerlich gesehen als Unternehmer. Ein Punkt, der zum Beispiel fĂŒr FrĂŒhrentner extrem wichtig sein kann.

Gut die HĂ€lfte aller Arbeitnehmer in Deutschland geht laut aktuellen Zahlen frĂŒher in Rente. Im Schnitt sind es drei Jahre vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze. Bis dies soweit ist, dĂŒrfen FrĂŒhrentner monatlich nur bis zu 450 Euro dazuverdienen, ansonsten drohen massive KĂŒrzungen der Altersrente! (Bei zwei Monaten im Jahr gilt eine Grenze von 900 Euro)

NatĂŒrlich werden nur die allerwenigsten privaten Solaranlagen alleine solch einen Betrag im Monat abwerfen, jedoch kommen hier noch Verdienste aus Nebenjobs hinzu, kann die Grenze schnell ĂŒberschritten werden. FrĂŒhrentner sollten also unbedingt auf die Einnahmen aus Solaranlagen und Co. achten! Nur Rentenversicherte, die vor 1955 geboren sind und ihre Altersteilzeit vor dem Jahr 2007 vereinbart haben, dĂŒrfen ab dem 65. Geburtstag unbegrenzt dazuverdienen. Sie bilden eine Ausnahme.

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Hartz IV: Elterngeld ist Einkommen

26. April 2013
cc by wikimedia/ Eric Ward

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Seit einiger Zeit haben Eltern in Deutschland die Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen Elterngeld zu beziehen und auf diese Weise eine Auszeit vom Job zu nehmen um fĂŒr das Kind da zu sein. Eltern, die jedoch Hartz IV- und Sozialhilfeleistungen beziehen, haben keinen Anspruch auf diese Leistung. Dies hat der 6. Senat des Landessozialgerichts entschieden.

Elterngeld ist als Einkommen zu werten und wird, genauso wie das Kindergeld, auf die Leistungen von Arbeitslosengeld II angerechnet. In den Augen der KlĂ€ger wĂŒrde durch solch eine Anrechnung der Sinn und Zweck des Elterngeldes unterlaufen, was eine Benachteiligung von Beziehern von Hartz IV darstelle.

Das Gericht sah dies jedoch am Ende anders, denn sowohl die BedĂŒrfnisse des Kindes als auch die des jeweiligen betreuenden Elternteils seien durch die Regelleistungen abgedeckt und dem Elternteil werde keine ErwerbstĂ€tigkeit zugemutet. Das Elterngeld sei ein Anreiz seine ErwerbstĂ€tigkeit fĂŒr die Betreuung des Kindes zu unterbrechen, was bei Eltern, die Hartz IV beziehen, nicht möglich ist.

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Geldabheben mit dem Personalausweis

24. April 2013
Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Seit einiger Zeit haben BundesbĂŒrger die Möglichkeit die Online-Funktionen des neuen Personalausweises freizuschalten. Laut Experten ist die Anzahl derer, die dies nutzen, bisher verschwindend gering. Die einen wissen zu wenig darĂŒber, die anderen haben Sicherheitsbedenken. So wird natĂŒrlich nach neuen Wegen gesucht, die Online-Dienste den Leuten schmackhaft zu machen.

Vor wenigen Wochen hat die Bundesdruckerei im Rahmen der Messe Cebit ein Pilotprojekt gestartet, mit dem es möglich ist, mit dem Personalausweis Geld am Automaten abzuheben. DafĂŒr muss man natĂŒrlich im Besitz eines neuen Ausweises sein und sich fĂŒr die Online-Dienste registriert haben. Der Automat arbeitet mit einem kontaktlosen LesegerĂ€t, das bedeutet, dass man den Ausweis nur auf eine Platte legt und nicht mehr in einen Schlitz einfĂŒhrt. Damit der Ausweis nicht vergessen wird, spuckt der Automat erst dann Geld aus, wenn das Dokument wieder entfernt wurde.

ZunĂ€chst muss man sich beim Automaten anmelden, wobei die Kontonummer fĂŒr das Konto, von dem man Geld abheben möchte, abgefragt wird. Bei jedem Abheben muss die sechsstellige PIN des Ausweises eingegeben werden. Abgewickelt werden die GeschĂ€fte ĂŒber die Biw-Bank, die den entsprechenden Betrag als Lastschrift vom angegebenen Konto abbucht. Zu Beginn gilt ein Limit von 200 Euro am Tag und 1.000 Euro in der Woche. Aktuell findet man solch einen Automaten im Foyer der Bundesdruckerei in Berlin. Im Laufe des Jahres sollen weitere Standorte dazukommen.

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