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Artikel Tagged ‘Geld’

Die größten Schuldenfallen bei Jugendlichen und wie man sie vermeidet

23. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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In der vergangenen Woche sorgte eine Studie der Auskunftei Schufa f√ľr Aufsehen, die zeigte, dass junge Menschen an sich gute Schuldner sind und fast alle keine Probleme damit haben, ihre Kredite zur√ľckzuzahlen. Doch die gr√∂√üten Kostenfallen wurden in dieser Studie nicht ber√ľcksichtigt, auf die nun unter anderem die Verbraucherzentrale Sachsen hinweist.

Die drei h√§ufigsten Gr√ľnde, warum Jugendliche bzw. junge Erwachsene in die Schuldenfalle geraten, sind Mobilfunkvertr√§ge, der Dispokredit sowie kein ausreichender Versicherungsschutz. Alle drei Gefahren k√∂nnen jedoch umgangen werden. Eine private Haftpflichtversicherung zum Beispiel kostet nur wenige Euro im Monat, bewahrt einen aber bei einem Schaden vor gro√üen finanziellen Problemen, wenn man nicht mehr √ľber die Eltern mitversichert ist.

Viele junge Menschen gehen genauso sorglos mit ihrem Handy wie mit Versicherungen um. Vor allem das stundenlange Surfen im Netz kann zu einer wahren Kostenfalle werden. Eltern sollten unbedingt regelmäßig die Handyrechnung der Kinder kontrollieren. Prepaid-Karten sind eine gute Lösung um zu lernen mit einem gewissen Betrag auszukommen oder es wird ein Tarif gewählt, der auch dem Nutzerverhalten des Handybesitzers entspricht.

Auch der Dispo wird gerne regelm√§√üig ausgenutzt, doch ist man erst einmal im Minus ist es mit einem kleinen Einkommen nur sehr schwer wieder herauszukommen. Hier hilft das F√ľhren eines Haushaltsbuches. Nur durch solch eine Liste zeigt sich deutlich, f√ľr was man sein Geld ausgibt und wie man vielleicht bei gewissen Bereichen sparen kann.

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Schufa: Junge Leute zahlen Kredite vorbildlich zur√ľck

17. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Anzahl der jungen Menschen, die sich in Deutschland verschulden, steigt seit Jahren immer weiter an. Die Auskunftei Schufa h√§lt dies jedoch nach aktuellen Angaben nicht f√ľr Grund zur Sorge, denn laut einer von der Schufa in Auftrag gegebenen GfK-Umfrage zahlen fast alle jungen Leute ihre Kredite vorbildlich zur√ľck.

Knapp jeder f√ľnfte Deutsche im Alter von 18 oder 19 Jahren nimmt f√ľr die ersten gro√üen Anschaffungen wie Auto oder M√∂bel einen Kredit auf. 96,6 Prozent haben laut der Studie kein Problem mit der R√ľckzahlung. Bei den 18. bis 24-J√§hrigen liegt der Durchschnitt in Sachen Tilgung des Kredits bei 97,5 Prozent. Je √§lter die Menschen werden um so h√∂her sind die Kredite, die sie aufnehmen: Lag 2012 bei den 18- und 19-J√§hrigen der Schnitt bei 3.663 Euro pro Person, so nahmen die 20- bis 24-J√§hrigen bereits 4.779 Euro auf.

Die h√∂chsten Kreditsummen finden sich bei den 55- bis 59-J√§hrigen. Sie liegen bei 9.066 Euro pro Person. Im Vergleich zu 2011 war die Kredith√∂he insgesamt um 7,2 Prozent gestiegen! Die Studie zeigt auch, dass die meisten jungen Menschen nach eigenen Angaben gut mit ihrem Geld auskommen. Jeder Zehnte hat dabei Schwierigkeiten. 44 Prozent halten Geldanlagem√∂glichkeiten f√ľr zu komplex und nur 30 Prozent f√ľhlen sich in finanziellen Dingen gut informiert. Zu der Studie muss man jedoch sagen, dass die Statistik weder Dispokredite noch Verbindlichkeiten wie Handy-Vertr√§ge mit einbezogen hat…

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Anonyme Steuerflucht: Keine Haftung f√ľr Banker

15. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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F√ľr anonyme Steuerfl√ľchtige m√ľssen Banker keine Haftung √ľbernehmen, selbst wenn sie ihnen direkt geholfen haben Verm√∂gen unter Verschleierung des Eigent√ľmers auf Konten ins Ausland zu transferieren. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofes hervor.

In dem konkreten Fall hatte ein Banker eines großen deutschen Kreditinstituts in den Jahren 1992 und 1993 mehreren Kunden geholfen, Wertpapiere anonym in die Schweiz oder nach Luxemburg zu verschieben. Im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen gegen die Bank kam dies ans Licht und auch die Höhe des transferierten Vermögens. Die Identität einiger Kunden konnte von der Finanzverwaltung ermittelt werden. Dabei kam zudem heraus, dass die im Ausland erzielten Kapitalerträge von keinem versteuert wurden.

In diesem Zusammenhang ging die Finanzverwaltung davon aus, dass auch diejenigen Kunden, die nicht ermittelt werden konnten, Steuern hinterzogen h√§tten. Hier verlangte man Schadenersatz von dem Banker. Das Gericht entschied jedoch, dass eine tats√§chliche Steuerhinterziehung hier nicht nachgewiesen werden k√∂nne. Es blieben Zweifel, so dass der Banker nicht haften m√ľsse.

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P-Konto: Pfändungsfreigrenzen steigen

10. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Immer mehr Deutsche sind √ľberschuldet und haben daher bei ihrer Bank ein sogenanntes P-Konto. Dieses soll sicherstellen, dass einem trotz Pf√§ndungen ein gewisser Betrag jeden Monat zum Leben bleibt. Vor zwei Jahren wurden die Pf√§ndungsfreigrenzen das letzte Mal angehoben. Nun wurde endlich eine aktuellere Anpassung beschlossen.

Ab Juli 2013 steigt die Grenze f√ľr Alleinstehende auf 1.045,04 Euro pro Monat an. F√ľr einen Unterhaltsgl√§ubiger kommen 393,30 Euro hinzu, f√ľr einen zus√§tzlichen zweiten bis f√ľnften 219,12 Euro. Auf diese Weise sollen auch Unterhaltszahlungen in einem gewissen Rahmen weiterhin gesichert sein.

Die Anpassung der Pf√§ndungsfreigrenzen auf dem P-Konto richtet sich nach der Entwicklung des steuerlichen Freibetrags. Der Grundfreibetrag wurde um 1,57 Prozent angehoben. Die neuen Grenzen beim P-Konto erh√∂hen nat√ľrlich auch die gesicherten Betr√§ge.

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen kein Vertrauen in Banken

8. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Im Zuge der Finanzkrise und aktueller Ereignisse wie der Lage Griechenlands oder den Problemen auf Zypern glauben die meisten Deutschen nicht mehr wirklich daran, dass ihre Spareinlagen wirklich sicher sind. Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des ‚ÄěHandelsblatts‚Äú.

59 Prozent der Befragten glauben demnach nicht an das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Spareinlagen in Deutschland sicher seien. Besonders weit verbreitet ist diese Haltung bei den 18- bis 29-J√§hrigen. Hier schenken 65 Prozent der Kanzlerin kein Vertrauen mehr. Noch weniger vertrauensvoll ist jedoch die Haltung der Banken gegen√ľber:

75 Prozent gaben an, dass sie nicht der Meinung seien, dass die Banken ihre Einlagen fair verzinsen w√ľrden. 53 Prozent stimmten der Aussage zu, dass man angesichts der niedrigen Zinsen von einer schleichenden Enteignung sprechen k√∂nne. Am sichersten sind laut den Befragten Geldanlagen wie Immobilien (65 Prozent) oder Gold (45 Prozent). Sparkonten halten nur noch 28 Prozent f√ľr sicher, nur 16 Prozent w√ľrden ihr Geld in Bundesanleihen und nur elf Prozent in Aktien anlegen.

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