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Artikel Tagged ‘Geldautomat’

Skimming: Vom Geldautomaten in den Handel

30. Januar 2013
cc by wikimedia/ Neitram

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Wie bereits vor einiger Zeit berichtet, gehen in Deutschland die sogenannten Skimming-Angriffe an Geldautomaten nach und nach zur├╝ck. Dies liegt laut Experten vor allem an der Einf├╝hrung von Karten mit EMV-Chip, der von Betr├╝gern deutlich schwerer ausgesp├Ąht werden kann als die bisher eingesetzten Magnetstreifen.

Doch nun scheint sich das Problem nach und nach zu verlagern. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen konzentrieren sich Betr├╝ger immer mehr auf den Handel. Dort manipulieren sie die Kartenleseger├Ąte so, dass sie zum Teil schon beim Eingeben der PIN diese aussp├Ąhen. Mit einer kopierten Karte und der Nummer heben sie dann im Ausland Geld ab. Im Handel ist weitgehend noch nicht auf EMV-Karten umgestellt.

Grunds├Ątzlich kann einem dies also ├╝berall passieren! Wichtig ist, dass hier nun der Handel aktiv wird. Zudem raten Experten, dass Bankkunden, die sehr selten verreisen, ihre Karte f├╝r das Ausland sperren lassen oder dort auf kleine Betr├Ąge beschr├Ąnken. So verhindert man, dass die Betr├╝ger die Karte au├čerhalb von Deutschland leer r├Ąumen, was meist der Fall ist. Zudem sollte man nat├╝rlich bei seltsamen Abbuchungen sofort die Nummer 116 116 anrufen, seine Geldkarte dar├╝ber sperren lassen und sich mit seiner Bank in Verbindung setzen.

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Telekom-Panne legt Postbank-Geldautomaten lahm

9. Juli 2012
cc by wikimedia/ Qualle

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Wer kurz vor dem vergangenen Wochenende bei einem Geldautomaten der Postbank Geld abheben wollte, der erlebte eine b├Âse ├ťberraschung, denn die Automaten der Bank waren mit einem Schlag lahm gelegt! 2.100 Automaten waren nach Angaben des Unternehmens betroffen. Inzwischen seien jedoch alle wieder funktionsf├Ąhig!

Grund f├╝r die St├Ârung war ein Leitungsproblem bei der Deutschen Telekom, genauer gesagt bei deren Tochterfirma Itenos. Techniker machten sich jedoch sofort an die Behebung des Fehlers, so dass am Samstag alle Automaten wieder funktionsf├Ąhig waren. Laut der Postbank sei es kein gro├čes Problem gewesen, da man Geld auch nach wie vor in allen 1.100 Filialen und an Shell-Tankstellen abheben konnte.

Die Postbank war aber nicht das einzige Unternehmen, das von dem Leitungsproblem betroffen war. Auch der Gl├╝cksspielverantsalter West-Lotto hatte mit einem Ausfall von 60 Prozent bei den Annahmestellen zu k├Ąmpfen.

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Abhebe-Geb├╝hren an Fremdautomaten: Streit geht weiter

16. Januar 2012
cc by flickr/ rs-foto

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Es scheint sich fast schon zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Immer wieder wurden die hohen Abhebe-Geb├╝hren an Fremdautomaten von Kunden und Verbrauchersch├╝tzern kritisiert. Nicht selten zahlten Kunden, wenn sie Geld an Automaten abhoben, die nicht zum eigenen Banknetz geh├Ârten, Geb├╝hren von zehn Euro oder mehr.

Vor gut einem Jahr wurden dann neue Transparenzregeln eingef├╝hrt. Seitdem m├╝ssen Banken die Abhebe-Geb├╝hr direkt am Automaten anzeigen. Zudem haben die privaten Banken eine Obergrenze von maximal 1,95 Euro eingef├╝hrt, an die sie sich auch in der Regel halten. Die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken senkten die Geb├╝hren jedoch nicht wirklich.

Seitdem kritisieren Verbrauchersch├╝tzer, dass deren Geb├╝hren immer noch zu hoch seien. Dieser Kritik schlie├čen sich nun auch die privaten Banken an, denn die Sparkassen rieten diesen vor kurzem, selbst ein Netz kostenlos nutzbarer Ger├Ąte f├╝r die Kunden bereit zu stellen. Hier ist das letzte Wort also noch lange nicht gesprochen, vor allem da das Kartellamt bereits angek├╝ndigt hat sich einzumischen. Schon bald will man ├╝ber m├Âgliche Ma├čnahmen aufgrund der hohen Unterschiede zwischen den Anbietern informieren.

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Weniger Skimming-F├Ąlle am Geldautomaten ÔÇô T├Ąter weichen aus

6. Januar 2012
cc by flickr/ rs-foto

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Sicherlich alle Nutzer von EC-Karten haben Angst davor, dass ihre Daten am Automaten abgegriffen werden. Diese sogenannten Skimming-F├Ąlle machen allen Verantwortlichen und Verbrauchern seit Jahren immer gr├Â├čere Sorgen. 2011 sind laut dem Bundeskriminalamt (BKA) die Zahlen zur├╝ckgegangen.

2010 wurden noch 3.183 Angriffe auf Geldautomaten vom BKA verzeichnet. Die Banken sprachen von einem Schaden in H├Âhe von 60 Millionen Euro. Daraufhin wurden einige Ma├čnahmen ergriffen, die offenbar bei den Geldautomaten gefruchtet haben. Seit Anfang 2011 werden EC-Karten ├╝ber einen Chip gepr├╝ft. Dies gilt auch im europ├Ąischen Ausland. Das hei├čt, T├Ątern reicht f├╝r F├Ąlschungen nicht nur ein kurzer Weg ├╝ber die Grenze, sondern sie m├╝ssen erst aus Europa heraus.

Zudem wurden St├Ârsender gegen Skimming-Module eingesetzt und die Meldewege verk├╝rzt, so dass bei 88 Prozent der Betrugsf├Ąlle so schnell die Karte gesperrt werden konnte, dass die geklauten Daten f├╝r den T├Ąter wertlos waren. All solche Ma├čnahmen haben dazu gef├╝hrt, dass die Banken f├╝r 2011 mit der H├Ąlfte an bisheriger Sch├Ąden rechnen. Die Schadenssumme sei zudem um ├╝ber 40 Prozent zur├╝ckgegangen.

Verbraucher sollten sich jedoch nicht zu fr├╝h freuen, denn die T├Ąter konzentrieren sich nun vermehrt auf andere Automaten und Kassen wie Fahrkartenautomaten, Superm├Ąrkte oder Tankstellen. Hier werden bei Einbr├╝chen sogar die Ladenkassen manipuliert. H├Ąndler sollten daher laut dem BKA regelm├Ą├čig ihre Kassen und Terminals kontrollieren.

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Kartellamt: Abhebegeb├╝hr an Fremdautomaten teilweise immer noch zu hoch

24. Juni 2011
cc by wikimedia/ Andreas

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Es ist ein Thema, das offenbar immer noch nicht abgeschlossen ist. Seit ├╝ber einem Jahr wird nun schon ├╝ber die Abhebegeb├╝hren an Geldautomaten fremder Banken diskutiert. Diese war, wie wir alle wissen, ziemlich hoch und so wehrten sich Verbrauchersch├╝tzer erfolgreich. Das Kartellamt schritt ein und seit Januar 2011 m├╝ssen Geb├╝hren an Automaten angezeigt werden und die Privatbanken einigten sich auf ein einheitliches Limit von 1,95 Euro.

Das Kartellamt musste jedoch beobachten, dass sich leider immer noch nicht alle Banken an niedrigere Geb├╝hren halten. Vor allem in l├Ąndlicheren Regionen, wo Kunden nicht so einfach auf eine andere Bank bzw. einen anderen Automaten ausweichen k├Ânnen, sind die Geb├╝hren viel zu hoch geblieben. Dies gelte in erster Linie f├╝r die Sparkassen und die Volks- und Raiffeisenbanken.

In der Stadt entwickle sich die Situation hingegen gut, da hier die Konkurrenz deutlich gr├Â├čer ist. Das Kartellamt w├╝nscht nun, dass man insgesamt die Geb├╝hren dauerhaft senkt. W├╝rde dies nicht geschehen, m├╝sste man ein Verfahren einleiten.

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