Durch Kreditkartenbetrug entstehen in jedem Jahr Schaden von rund 150 Millionen Euro. Die Diebe werden immer dreister und auch gerissener. Sei es nun der PIN wird beim Eingeben im Laden einfach ausgespäht oder sie kommen online durch zum Beispiel einen Einkauf in einem unsicheren Shop an die Daten.
Meist steht man dem hilflos gegenüber und kann nur hoffen, den Betrug rechtzeitig zu merken. Doch nun kann man sich auch dagegen versichern. Als erste Anbieter auf dem Markt bietet CosmosDirekt einen sogenannten Konto-Schutzbrief an.
Dieser soll alle möglichen Schäden absichern, vom Missbrauch beim Zahlen mit Kredit- oder Bankkarte, beim Onlineshopping oder auch beim Geldabheben.
Und er ist auch gar nicht teuer: Singles zahlen nur 24 Euro im Jahr, Familien 34 Euro. Also, am besten mal informieren, ob er für einen in Frage kommt. Ach ja, und einen passenden Spot gibts dazu natürlich auch noch:
Ach ja, und noch immer gibt es Probleme mit so manchen Chips auf den Geldkarten. Millionen Chips haben den Jahreswechsel nicht verkraftet und die Bankkunden konnten sie nicht benutzen. Nach und nach schaffen es die Banken die defekten Chips zu reparieren, denn vor allem mit dem Zahlungsverkehr im Ausland gibt es noch einige Probleme.
Vor kurzem berichteten wir an dieser Stelle von den Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Geldautomaten mit einer speziellen Reparaturfunktion aufstellten.
Nun zieht auch die Postbank nach. Ab sofort können Kunden ihre defekten Chips automatisch beim normalen Geldabheben reparieren lassen.
Wo sich einer der 1.600 Automaten in Ihrer Nähe befindet können Sie auf der Seite der Postbank abfragen. Einfach in der Suchfunktion zusätzlich “Nur Geldautomaten mit Chipreparatur” auswählen et voilà .
In den nächsten Wochen werden auch noch die Sparkassen nachziehen und dann wäre nach und nach das Problem hoffentlich vollständig behoben…
Für etliche deutsche Bankkunden war es eine nicht ganz so tolle Überraschung zum neuen Jahr. Etliche ec-Karten funktionierten auf einmal nicht mehr. Grund dafür war ein Herstellerfehler beim Chip. Die Karten konnten so schnell meist gar nicht auf einen Schlag ersetzt werden und so waren die Bankgeschäfte für manche in den letzten Wochen ein wenig chaotisch. Nun kommen die ersten Chip-Updates um das Problem endgültig aus der Welt zu schaffen.
Dieses Update kann man schnell und einfach am Geldautomaten erledigen. Für Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken wird das Update bereits in der ersten Februarwoche an den ersten Geldautomaten möglich sein. Die anderen Banken folgen.
Die Korrektur des fehlerhaften Karten-Chips erfolgt automatisch und innerhalb weniger Sekunden, während der Kunde seine Karte am Geldautomaten einsetzt: Ein Begrüßungsbildschirm informiert, dass dieser Automat fehlerhafte Chipkarten aktualisiert. Nach der PIN-Eingabe erfährt der Kunde, ob seine Karte einen fehlerhaften Chip enthält. Wenn ja, korrigiert der Geldautomat den Fehler mit der Bildschirmanzeige: “Ihre Chip-Karte wird aktualisiert”. Anschließend erscheint eine Information über die erfolgreiche Aktualisierung der Karte und die Bargeldauszahlung kann wie gewohnt abgeschlossen werden. Kunden, deren Karte in Ordnung ist, erhalten eine entsprechende Meldung. Für Karteninhaber anderer Institute ändert sich nichts. Sie können den Geldautomaten wie gewohnt mit ihrer Karte nutzen.
Erstmals wird das kontaktlose Zahlverfahren mit der GeldKarte in der neuen BayArena in Leverkusen ab der Saison 2009/2010 zum Einsatz kommen. Die GeldKarte kontaktlos ersetzt nicht nur Kleingeld und Papierticket, sondern ist gleichzeitig auch Mitgliedsausweis und Dauerkarte für Bayer-Fans. Eine extra Karte ist somit nicht nötig. Die Karte ist außerdem an allen GeldKarte-Akzeptanzstellen deutschlandweit einsetzbar. Auch Nichtmitglieder und Fans anderer Vereine können mit ihrer GeldKarte im Stadion bezahlen. Denn viele besitzen den goldenen Chip bereits auf ihrer ec- oder Kundenkarte ihrer Bank oder Sparkasse.
Ob enges Gedränge beim Einlass oder an den Kiosk-Kassen, Fußball-Arenen stellen eine große logistische Herausforderung für alle Beteiligten dar. Bayer 04 Leverkusen hat sich mit dem Einzug in die neue BayArena für die GeldKarte kontaktlos entschieden. Bald muss kein Fan mehr lange Schlange stehen. Denn das kontaktlose Zahlen mit der GeldKarte funktioniert problemlos: Einfach Karte an das Lesegerät halten und fertig. “Das Bezahlen wird schneller und das elektronische Ticket vereinfacht die Einlasskontrolle enorm. Für uns entfallen auch die hohen Kosten für das Bargeldhandling”, erklärt Wolfgang Holzhäuser, Sprecher der Geschäftsführung bei Bayer 04 Leverkusen. “Außerdem war uns sehr wichtig, kein geschlossenes System, sondern ein etabliertes offenes System, das jeder Besucher sofort nutzen kann und in der Regel bereits im Geldbeutel hat, in der BayArena einzusetzen.”
“Von den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und Funktionen profitieren vor allem die Fans”, erklärt Ingo Limburg, Leiter Marketing GeldKarte. “Das Geld auf der Karte kann auch für das nächste Bus- und Bahnticket oder den Parkschein ausgegeben werden. Und wer bereits eine ec-Karte mit dem goldenen GeldKarte-Chip besitzt, kann auch mit dieser Karte im Stadion bezahlen”, so Limburg weiter. Die GeldKarte kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden.
Über die GeldKarte:
Die GeldKarte ist eine “Geldbörse” in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann u.a beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 74 Millionen GeldKarten (über 82 Prozent aller ec- und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz z.B. am Zigarettenautomaten, den Elektronischen Fahrschein oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Über EURO Kartensysteme:
Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs.