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Artikel Tagged ‘Immobilien’

2011 sollen die Mieten steigen

29. Dezember 2010
cc by flickr/ status6

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Unsere Lebenshaltungskosten steigen immer weiter an. Nicht nur, dass Lebensmittel und Co. immer teurer werden, im nächsten Jahr gehen Experten auch davon aus, dass die Immobilienpreise kräftig anziehen werden. Zum einen würden 2011 die Preise für Eigentumswohnungen im Schnitt um 2,1% ansteigen und auch Mieter können sich im kommenden Jahr auf höhere Mieten freuen.

In Deutschland fehlen nach Expertenansicht rund 200.000 Mietwohnungen. Immer mehr Menschen zieht es in die Großstädte und die Anzahl der Ein- und Zwei-Personenhaushalte nimmt zu. Zusätzlich können bei weitem nicht so viele neue Wohnungen gebaut werden wie eigentlich benötigt. Rund 40.000 neue Wohnungen zu wenig würden entstehen.

Wer 2011 einen neuen Mietvertrag abschließt, kann von 1 bis 2,5% mehr Nettokaltmiete ausgehen. Gute Innenstadtlagen werden immer beliebter, weshalb die Preissteigerung hier noch einmal deutlich teurer ausfalle. Die Nachfrage nimmt also immer schneller zu als das Angebot.

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Baukosten steigen weiter an

21. Oktober 2010

Die meisten von uns träumen wohl von den eigenen vier Wänden. Zudem ist das eigene Haus eine gute und sichere Kapitalanlage. Wer sich aktuell für den Bau eines neuen Hauses entscheidet muss jedoch immer tiefer in die Tasche greifen.

Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass die Baukosten in Deutschland für ein neues Wohnhaus im August 2010 1,2% über den Werten des Vormonats lagen. Im Mai lag der Anstieg im Jahresvergleich noch bei 1,0%.

So steigen die Preise in den meisten Handwerksbranchen wieder an, was nach der Krise natürlich auch nicht falsch ist. Für Rohbau und Ausbau zahlte man im August 1,3% mehr, für Gerüstbau 3,5% und für Holzbauarbeiten und Klempnerarbeiten 3,2% mehr.

Die Preise für Heizungen stiegen um 2,7% und für Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden um 1,6%. Nur die Stahlbauarbeiten wurden um 1,3% günstiger. Experten rechnen damit, dass dieser Aufwärtstrend im nächsten Jahr so weitergeht. Für das Handwerk an sich natürlich ein gutes Zeichen, für die Häuslebauer wohl weniger.

Der Trend gilt übrigens nicht nur für Wohnhäuser, sondern fällt auch für Bürogebäude, gewerbliche Betriebsgebäude und im Straßenbau ähnlich aus.

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Kauf einer Wohnung: Auf Mehrheitsverhältnisse achten

21. August 2010

Die eigenen vier Wände bedeuten für viele einen Zugewinn an Freiheit. Endlich ist man an keinen Vermieter mehr gebunden und ist quasi sein eigener Herr im Haus. Doch wer sich eine Eigentumswohnung kauft, sollte unbedingt auf die Mehrheitsverhältnisse in der Wohnanlage achten.

Der Berliner Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum warnt in diesen Tagen künftige Immobilienbesitzer vor dem Kauf einer Wohnung in einer Wohnanlage, wo ein Eigentümer den Großteil der Wohnungen und damit die Stimmenmehrheit in der Eigentümerversammlung hat.

Dadurch käme es immer wieder dazu, dass dieser seine Machtposition ausnützt und nach eigenen wirtschaftlichen Interessen handelt. Meist handelt es sich dabei um Unternehmen, Immobilienfonds, Gesellschaften etc. Werden diese insolvent oder haben nicht genug Rücklagen gebildet, unterlassen sie häufig nötige Instandhaltungen oder lassen viele Wohnungen leer stehen. Die Gefahr ist zudem groß, dass sie so noch mehr Schulden hinterlassen.

Also, beim Wohnungskauf auch auf solche Dinge achten!

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Geldanlage mit Auslandsimmobilien

15. Juni 2010

Nicht nur als Altersruhesitz machen sich Immobilien fern der Heimat richtig gut. In Zeiten wie diesen können sie eine wichtige Grundlage zum “Überleben” sein: in Form von Geldanlagen.
Letzten Endes ist es dabei unwichtig, welche Funktion die Immobilie hat (sofern sie den Richtlinien entspricht natürlich): ob als regulärer Wohnsitz, als Feriendomizil oder zur Vermietung.

Man muss auch nicht unbedingt so weit schweifen, denn so weit ist es gar nicht bis zu den nächsten schönen Plätzen außerhalb des eigenen Landes. Südfrankreich ist zum Beispiel auch nicht schlechter als Kroatien und auch wenn beide Länder etwas mehr als einen Tagesausflug entfernt sind – aus der Welt ist man noch lange nicht.

Unser Tipp: Geld hin oder her, achten Sie auch darauf, dass Ihnen die Auslandsimmobilie zusagt, wenn sich Sie nicht gerade der weltbeste Hobbyheimwerker sind. Und ein Häuschen kauft man eh nicht alle Jahre.
Auch die Landessprache sollte in Ihren Planungen berücksichtigt werden – auch auf den Dialekt der Region achten oder schauen, ob vielleicht einige andere Auswanderer in der Nähe leben.

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Immobilien kaufen und finanzieren

30. Mai 2010

Immobilien kaufen und eine geeignete Finanzierung suchen sind zwei Dinge, die fast immer miteinander verknüpft sind, denn die wenigsten Menschen verfügen über ausreichendes Vermögen, eine Immobilie komplett aus Eigenmitteln zu bezahlen. Da Immobilienfinanzierungen in der Regel sehr langfristige Zahlungsverpflichtungen bedeuten, sollte das Thema Immobilien kaufen immer erst am Ende einer sorgfältigen Prüfung der finanziellen Möglichkeiten stehen.

Die heutigen Finanzierungsmöglichkeiten von Immobilien unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht wesentlich von der Art, die sich schon seit Generationen bewährt hat: Es gibt unverändert die klassische “Erste Hypothek”, mit der der Teil der Finanzierung bezeichnet wird, der sechzig Prozent des von der Bank ermittelten Beleihungsauslaufes nicht überschreitet; da die Bank für derartige Kredite eine günstigere Refinanzierung zum Beispiel über Pfandbriefe hat und nach Basel II weniger Eigenkapital hinterlegen muss, ist dieser erstrangige Finanzierungsteil günstiger als die so genannte zweite Hypothek.
Übrigens werden entgegen der seit Jahrhunderten eingeführten Bezeichnung erste und zweite Hypothek diese Kredite heute durch Grundschulden statt durch Hypotheken auf dem Beleihungsobjekt gesichert. Wer in einen Bausparvertrag eingezahlt hat, kann bei einem noch nicht zugeteilten Bausparvertrag einen Bausparzwischenkredit oder nach Zuteilung ein Bauspardarlehen in die Finanzierung einflieflen lassen.

Umweltbewusste Menschen, die Immobilien kaufen, bei denen der ermittelte Energieverbrauch die gesetzlich festgelegten Maximalwerte unterschreitet, können in die Finanzierung zusätzlich von der KfW angebotene Fördermittel einsetzen, die über die Hausbank beziehungsweise die finanzierende Bank beantragt werden müssen. Doch so wie der Alltag und das Berufsleben heute mehr Flexibilität fordern als zu Zeiten unserer Eltern, werden zu Recht auch andere Anforderungen an die Flexibilität der Immobilienfinanzierung gestellt.
Es reicht nicht mehr aus, zwischen einem Annuitätendarlehen mit gleich bleibenden Raten bei zunehmendem Tilgungsanteil und sinkenden Zinsen, einem Ratendarlehen mit gleich bleibendem Tilgungsanteil und sinkender Gesamtbelastung aufgrund ersparter Zinsen sowie einem Festdarlehen zu wählen, das am Ende der Laufzeit durch ein separat angesparte Lebensversicherung oder Depot zurückgeführt wird. Die altbewährte langfristige Zinsbindung hat ihren Charme bis heute nicht verloren, denn es spricht vieles dafür, Immobilien kaufen durch schwankenden Zinsen nicht zu einem unabwägbaren Risiko werden zu lassen. Inzwischen kann der Verbraucher wählen zwischen ein- bis zwanzigjähriger Zinsfestschreibung, wovon in Zeiten niedriger Zinsen gerne Gebrauch gemacht wird. Das Interessante an diesen langfristigen Zinsbindungen ist, dass der Verbraucher das Darlehen nach zehn Jahren ohne Rücknahmeentschädigung kündigen kann und nur die Bank sich längerfristig gebunden halten muss. Doch wer Immobilien kaufen mit einer etwas innovativeren Finanzierungsmethoden verbinden will, dem stehen mit Swaps, Caps, Forward-Darlehen und Währungskrediten viele Möglichkeiten offen.

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