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Die Insolvenz des Energieanbieters Teldafax hat nicht nur die Kunden verärgert, sondern auch dafür gesorgt, dass sie bereits bezahlte Beiträge erst einmal nicht wiedersehen werden. In ganz Deutschland gibt es um die 700.000 Gläubiger, die von Teldafax eigentlich noch Geld bekommen würden.
Um doch noch eine Chance auf sein Geld zu bekommen, müssen alle Gläubiger bis zum 31. Dezember 2011 ihre Forderungen beim zuständigen Insolvenzverwalter angemeldet haben. Die Verbraucherzentrale Sachsen erklärte bereits vor einigen Wochen, dass alle Gläubiger, die bekannt sind, ein personalisiertes Anmeldeformular per Post bekämen. Auf diesem befindet sich ein elektronischer Barcode, der eine genaue Zuordnung ermöglichen soll.
Der gesamte Vorgang kann bei einer so großen Anzahl an Gläubigern natürlich dauern. So haben einige das Formular bereits bekommen, andere warten noch darauf. Wer jedoch bis Jahresende nichts dergleichen gehört hat, der sollte seine Forderungen am besten in schriftlicher Form selbstständig beim Insolvenzverwalter anmelden.
Strom & Gas Forderungen, Gläubiger, Insolvenz, Pleite, TelDaFax

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Als vor einigen Wochen der Stromanbieter Teldafax Insolvenz anmelden musste, hatte dies natürlich auch einige Konsequenzen für die Kunden. Nicht nur, dass sie sich nach einem neuen Stromanbieter umsehen mussten, viele von ihnen haben nun eigentlich noch Anspruch auf Rückzahlungen und so werden aus Kunden Gläubiger.
Das größte Problem bei Teldafax war, dass viele Kunden bis zu einer Jahresrate im Voraus bezahlt hatten um einen besonders günstigen Tarif zu bekommen. Zudem leisteten manche eine Kaution oder haben einfach noch generell Anspruch auf Rückzahlungen wegen geringerem Verbrauch. Betroffen sind darüber hinaus auch Mitarbeiter und Lieferanten.
Sie alle müssten eigentlich noch Geld von Teldafax bekommen, jedoch macht die Verbraucherzentrale Hamburg nicht gerade viel Hoffnung: In einem Insolvenzverfahren könnten Gläubiger generell froh sein, wenn fünf Prozent der Forderungen bedient werden. Dieses Insolvenzverfahren, das vergangene Woche eröffnet wurde, ist jedoch eines der größten Verfahren bundesweit überhaupt. Rund 700.000 Gläubiger warten auf ihr Geld von Teldafax, doch laut der Verbraucherzentrale Hamburg werden die meisten wohl nichts bis kaum etwas bekommen.
Strom & Gas Geld, Insolvenz, TelDaFax

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Immer mehr Menschen in Deutschland führen ein Leben auf Pump. Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform sind inzwischen 6,5 Millionen Menschen überschuldet. Sie alle werden in nächster Zeit diese Schulden auch nicht begleichen können. So wird es wohl nur die wenigsten wundern, dass die Zahl der Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 110.000 anstieg.
Gleichzeitig sehen die Experten auch keine Besserung, denn für 2011 wird sogar ein noch größerer Wert erwartet: Dann könnten 120.000 Verbraucher Insolvenz anmelden. Für die private Pleite gibt es etliche Gründe.
Einen davon sehen Fachleute eindeutig in dem Phänomen Konsum auf Pump. Große Ketten versprechen einem Sonderfinanzierungen und und und, bei denen gerne verschwiegen wird, dass man sich beim Kauf verschuldet. Online findet man inzwischen etliche Möglichkeiten Kredite auch mit negativem Schufa-Eintrag zu bekommen. Die Liste der Beispiele ist lang.
Gleichzeitig gibt es neben den Hartz-IV-Empfängern immer mehr Menschen in Deutschland, die trotz Arbeit nicht von ihrem Geld leben können. Die Langzeitfolgen von solchen geringen Beschäftigungen und von Billiglöhnen werden nun sichtbar.
Die Antwort der Politik lautet darauf aktuell nur, das Insolvenzverfahren zu verkürzen, doch laut Kritikern geht dies weit am Kern des Problems vorbei. Man müsse eher die Wurzeln der Schulden bekämpfen.
Finanzen Insolvenz, Regierung, Schulden

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Seit einigen Monaten ist bekannt, dass der Stromanbieter Teldafax finanzielle Probleme hat und auch wir haben an dieser Stelle bereits häufiger darüber berichtet. Nun kündigen immer mehr Netzbetreiber Teldafax den Netzzugang. Was bedeutet dies für die Kunden?
Aufgrund der finanziellen Schieflage haben vor einigen Wochen neue Investoren die Mehrheit am Unternehmen Teldafax übernommen und mit entsprechenden Sanierungsmaßnahmen begonnen. Trotzdem kündigen weiterhin Netzbetreiber ihre Verträge. Betroffene Kunden fallen dadurch in die Ersatzversorgung des lokalen Grundversorgers zurück.
Diese Tarife sind meist teurer als die bisherigen Angebote von Teldafax. Verbraucherschützer raten den Kunden daher dazu, in solch einem Fall den Stromanbieter zu wechseln. Gleichzeitig müssten sie jedoch beachten, dass mit solch einer Netzsperre nicht auch automatisch der Vertrag mit Teldafax endet. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt Betroffenen, Teldafax zunächst eine Frist einzuräumen um in dieser Zeit die Belieferung wiederaufzunehmen. Nach Ablauf der Frist könne man „aus wichtigem Grund“ kündigen. Weitere Infos und auch die Musterbriefe stellen die Verbraucherzentralen bereit.
Strom & Gas Insolvenz, Stromanbieter, TelDaFax
Seit einiger Zeit brodelt die Gerüchteküche um den Stromanbieter TelDaFax. Das Unternehmen solle kurz vor der Pleite stehen und zudem sich nur halten können, indem man immer mehr Kunden gewinnt, die in Vorauskassen gehen.
Auffällig ist schon, dass TelDaFax in letzter Zeit immer günstigere Stromtarife mit Vorauskasse anbietet und so seinen Kundenstamm rasant vergrößert hat. Jedoch wuchsen damit wohl auch die Schulden, denn man kaufte den Strom zum üblichen Preis ein und verkaufte ihn dann billiger an die Kunden um möglichst viele zu bekommen.
Dies ging wohl am Ende nicht auf. Etliche Medien berichten von einer drohenden Pleite. TelDaFax dementiert das Ganze jedoch, gibt aber auch zu, dass das Unternehmen 2008 und 2009 überschuldet gewesen sei.
Experten raten nun in diesem Zusammenhang generell von Tarifen mit Vorauskasse ab, denn geht das Unternehmen pleite, bestehe die Gefahr die getätigten Zahlungen nicht zurück zu erhalten.
Finanzen Experten, Insolvenz, Stromanbieter, TelDaFax