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Artikel Tagged ‘Kfz-Versicherung’

Was gibt es bei der Auswahl der KfZ-Versicherung zu beachten?

5. Oktober 2011

Autoversicherung

Autoversicherung - flickr/natloans

Alle Jahre wieder wechseln die deutschen Autofahrer ihre Kfz-Versicherung, denn schließlich lassen sich so massiv Kosten sparen. Doch bevor man seine alte Versicherung kündigt, sollte man sich bewusst sein, was man von der neuen Versicherung erwartet. Viele Versicherungskonzerne haben mittlerweile eigene Kfz-Versicherungen die ausschließlich online arbeiten. Hier kann man als Versicherter keinen Service erwarten. Teilweise gibt es nicht mal einen eigene Hotline. Der gesamte Kundenverkehr wird ausschließlich per E-mail geregelt. Wer also einen Ansprechpartner vor Ort benötigt, sollte auf einen solche Versicherung verzichten.

So findet man die richtige Versicherung
Zunächst einmal sollte man sich mit Hilfe der unterschiedlichsten Vergleichsportale ein paar Kfz Versicherungen auswählen. Es empfiehlt sich mit der günstigsten Versicherung zu beginnen. Man sollte sich viel Zeit nehmen und die Leistungen und die dazugehörigen Bedingungen der Versicherung erfassen. Egal wie günstig eine Versicherung ist, im Zweifel muss eine Versicherung zahlen. Des weiteren kann man sich über die Versicherung und ihre Vorgehensweise im Netz informieren.

Wie kundenfreundlich ist die gewünschte Kfz Versicherung wirklich? Wie schnell und unkompliziert werden Schadensfälle reguliert? Welche Sonderangebote und Rabatte gibt es für Neu- bzw. Bestandskunden? Schlechte Kfz Versicherungen werden sich so schnell hervortun. Vor Vertragsabschluss sollte man auch die Vertragslaufzeit bzw. die dazugehörigen Kündigungsfirsten notieren. Immer häufiger versuchen Versicherungen mit Lockangeboten Kunden länger an sich zu binden. Wer die Sprache der Versicherungen nicht versteht kann sich auch im Bekanntenkreis nach einer guten und günstigen Versicherung informieren. Auch ein Gang zur Verbraucherzentrale kann hilfreich sein. Die Stiftung Warentest zeichnet in jährlichen Tests die besten Kfz Versicherungen aus. Die Beste muss allerdings nicht unbedingt die günstigste Autoversicherung sein. Wer immer noch unsicher ist, kann sich von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten lassen.

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Typklassen bei Fahrzeugen

31. Mai 2010

Für Fahrzeughalter ist eine Haftpflichtversicherung zwingend erfoderlich. Daher ist diese für das KFZ vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben. Für neuwertige Kraftfahrzeuge empfiehlt sich zudem der Abschluss einer Teil- oder Vollkaskoversicherung. Der Beitrag dieser Versicherungen wird wesentlich bestimmt von den so genannten Typklassen. In diese werden die Fahrzeuge jedes Jahr neu eingeteilt; so kann es passieren, dass Autofahrer durch die Umstufung im Folgejahr einen höheren oder auch einen niedrigeren Beitrag zur Kfz-Versicherung leisten müssen. Ein Treuhänder nimmt jedes Jahr am 01. Oktober diese Einstufung der Fahrzeuge vor. Ausschlaggebend ist hier vor allem die Unfallstatistik der einzelnen Kfz-Typen. Die Modelle, welche seltener in einen Unfall verwickelt sind, werden in der Regel in eine günstige Typklasse eingestuft und die Kfz-Halter zahlen einen niedrigeren Beitrag. Alle deutschen Versicherungen müssen sich an die Typklassen halten und ihre Beiträge entsprechend anpassen. Bei einer Erhöhung des Versicherungsbeitrages aufgrund einer geänderten Typklasse hat der Versicherungsnehmer allerdings kein Kündigungsrecht.

Insgesamt werden 16 Typklassen unterschieden; entscheidend ist hierbei, wie oft der Kfz-Typ im Vorjahr in einen Unfall verwickelt war. In der Haftpflichtversicherung werden etwa Typklassen von 10 bis 25 unterschieden. Typklasse 10 ist jedoch äußerst selten; in diese werden meist nur Oldtimer eingestuft. Bis zum Jahr 1996 war für die Einteilung in Typklassen die Motorleistung entscheidend; dies ist heute nicht mehr der Fall. Zwar kann man davon ausgehen, dass Fahrzeuge mit einem stärkeren Motor in eine teurere Typklasse eingestuft werden, jedoch müssen auch ältere Fahrzeuge mit einer ungünstigen Typklasse rechnen. Mittlerweile gibt es in Deutschland nahezu 20.000 PKW-Typen.

Beliebte Einsteigerautos werden in der Regel in eine höhere, also kostenintensivere Typklasse eingestuft. Dies liegt daran, dass Fahranfänger deutlich häufiger in Unfälle verwickelt sind als langjährige Autofahrer.

Im sogenannten Typklassenverzeichnis sind alle PKW-Typen aufgelistet; sowohl Hersteller als auch Typ und die Leistungsdaten wie PS oder Hubraum kann man diesem Verzeichnis entnehmen. Dieses Verzeichnis mit allen rund 20.000 Fahrzeugtypen, welches jährlich am 01. Oktober erscheint, kann man gegen eine Gebühr von neun Euro käuflich erwerben. Zur Ermittlung der Typklasse des Kfz benötigt man sowohl die Herstellerschlüsselnummer als auch die Typschlüsselnummer; beide sind im Fahrzeugschein ersichtlich.

Neben der Typklasse bestimmt auch die sogenannte Regionalklasse den Beitrag zur Kfz-Versicherung ganz entscheidend.

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Winterunfälle: Auf Versicherungen kommen horrende Mehrausgaben zu

20. Februar 2010

Seit Wochen hält uns nun der Winter gefangen. Die Straßen und Gehwege sind von Eis und Schnee überzogen, der Winterdienst kommt nicht mehr hinterher und wir können uns meist nur in Trippelschritten fortbewegen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Winterunfälle rasant in die Höhe geschossen ist.

Die zu behandelnden Knochenbrüche haben sich zahlenmäßig verdoppelt, mancherorts sogar verdreifacht, und Experten gehen von rund 55.000 zusätzlichen Autounfällen aus. Auf die Versicherungen kommen also horrende Mehrausgaben zu, die es irgendwie zu bewältigen gilt.

Die Krankenkassen gehen von 6 Millionen Euro mehr aus, nur für diese paar Wochen. Die Kfz-Versicherungen trifft es sogar noch härter: 230 Millionen Euro mehr werden erwartet. Und das sind nur diese beiden Versicherungssparten, von den Haftpflichtversicherungen bzw. den Unfallversicherungen liegen noch keine Zahlen vor.

Mal sehen, ob das Ganze noch in einer winterlichen Klageflut endet…

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Für die Kfz-Versicherung immer am Unfallort bleiben!

8. November 2009

Ein Unfall mit dem Auto ist schnell passiert. Kommen Menschen dabei zu Schaden ist es natürlich selbstverständlich, dass man am Unfallort bleibt und hilft. Doch was, wenn man mitten in der Nacht einfach nur einen Gartenzaun umfährt oder aus Versehen eine Beule in ein anderes Auto macht?

In diesem Fall reicht es nicht einfach seine Adresse am Unfallort zu hinterlassen. Am besten stets die Polizei rufen und warten bis der Unfall aufgenommen wurde, denn sonst riskiert man die Ansprüche gegenüber der Kfz-Versicherung.

Dies hat kürzlich erst das Oberlandesgericht in Saarbrücken bestätigt. Ein Mann war nachts in eine Gartenmauer gefahren, hatte seine Adresse hinterlassen und mit einem Zeugen gesprochen. Das reichte der Versicherung jedoch nicht aus und weigerte sich zu zahlen. Das Gericht gab der Versicherung Recht.

Daher also immer warten bis die Polizei den Schaden begutachtet hat!

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