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Artikel Tagged ‘Konto’

P-Konto: Pfändungsfreigrenzen steigen

10. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Immer mehr Deutsche sind √ľberschuldet und haben daher bei ihrer Bank ein sogenanntes P-Konto. Dieses soll sicherstellen, dass einem trotz Pf√§ndungen ein gewisser Betrag jeden Monat zum Leben bleibt. Vor zwei Jahren wurden die Pf√§ndungsfreigrenzen das letzte Mal angehoben. Nun wurde endlich eine aktuellere Anpassung beschlossen.

Ab Juli 2013 steigt die Grenze f√ľr Alleinstehende auf 1.045,04 Euro pro Monat an. F√ľr einen Unterhaltsgl√§ubiger kommen 393,30 Euro hinzu, f√ľr einen zus√§tzlichen zweiten bis f√ľnften 219,12 Euro. Auf diese Weise sollen auch Unterhaltszahlungen in einem gewissen Rahmen weiterhin gesichert sein.

Die Anpassung der Pf√§ndungsfreigrenzen auf dem P-Konto richtet sich nach der Entwicklung des steuerlichen Freibetrags. Der Grundfreibetrag wurde um 1,57 Prozent angehoben. Die neuen Grenzen beim P-Konto erh√∂hen nat√ľrlich auch die gesicherten Betr√§ge.

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Festgeld: Zum Teil durchaus sinnvolle Angebote

2. April 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Momentan haben es Sparer alles andere als leicht. Die Zinsen bei sicheren Anlageformen wie Tages- oder Festgeld sind auf einem historischen Tiefstand und liegen damit unterhalb der Inflationsrate. Das bedeutet, dass das Geld stetig an Kaufkraft verliert, denn Zinsen sollten immer nach M√∂glichkeit √ľber der Inflationsrate liegen, um diese mindestens auszugleichen.

Trotzdem r√§t die unabh√§ngige Finanzberatung FMH Kunden, durchaus die Augen nach guten Festgeldangeboten offen zu halten. Einige Banken w√ľrden derzeit durchaus Angebote mit Zinsen oberhalb der Inflationsrate von aktuell 1,5 Prozent anbieten. Wer sein Geld zum Beispiel ein Jahr oder drei Jahre fest anlegt, muss sich in dieser Zeit keine Sorgen um die Zinsen machen, denn beim Festgeld bleiben diese konstant.

Zu beachten ist allerdings, dass einige Banken nicht automatisch dar√ľber informieren, dass das Festgeld ausl√§uft. Wer sich hier nicht selbst darum k√ľmmert, dem kann es passieren, dass das Institut das Geld autokratisch f√ľr noch einmal den selben Zeitraum anlegt.

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Behörden erfragen immer mehr Kontodaten

29. Januar 2013
cc by flickr/ pcsiteuk

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Im Jahr 2005 wurde unter der Begr√ľndung die ‚ÄěSteuerehrlichkeit‚Äú zu erh√∂hen und Sozialleistungsmissbrauch entgegenzuwirken das automatisierte Verfahren eingef√ľhrt, das es Beh√∂rden erm√∂glicht, bei Banken nach privaten Informationen der Kunden wie Name oder Adresse zu fragen. Laut aktuellen Zahlen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar wird diese M√∂glichkeit immer h√§ufiger in Anspruch genommen.

Im Jahr 2005 bei der Einf√ľhrung des Verfahrens h√§tten die Abfragen noch bei rund 9.000 gelegen. Im Jahr 2006 registrierte man bereits 25.000 solcher F√§lle und vom Jahr 2011 auf 2012 hat sich die Anzahl noch einmal um 15,5 Prozent auf rund 72.600 erh√∂ht.

Schaar bem√§ngelte, dass nicht nur die Zahl solcher Anfragen steigt, sondern dass auch immer mehr Interesse daran zeigten und das Verfahren damit stetig erweitert werde. Inzwischen k√∂nnten auch Geheimdienste oder Gerichtsvollzieher auf die Daten zugreifen und meist bemerke der √ľberpr√ľfte B√ľrger dies noch nicht einmal. Es sei zu erwarten, dass es auch bald andere Stellen gebe, die Interesse zeigten.

Der Experte forderte, dass die Regierung den Umgang mit der Kontodatenabfrage einer unabh√§ngigen wissenschaftlichen √úberpr√ľfung unterzieht. Generell w√ľrde auch eine verbesserte Begr√ľndungspflicht seitens der entsprechenden Beh√∂rden und Stellen dazu f√ľhren, dass die Abfragen einged√§mmt werden. Nur wenn konkrete Anhaltspunkte f√ľr eine erhebliche Straftat, Steuerhinterziehung oder Sozialbetrug vorliege, sollte eine Kontodatenabfrage m√∂glich sein.

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Banken: K√ľndigung ohne Angabe von Gr√ľnden rechtens

16. Januar 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer bei einer Bank ein Konto bekommt und wer nicht, das liegt ganz im Ermessen der Geldinstitute. Umgekehrt ist es daher auch m√∂glich, dass Banken Kunden ohne Angabe von genauen Gr√ľnden k√ľndigen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

In dem konkreten Fall hatte die Commerzbank einem Verlag ‚Äěaus grunds√§tzlichen Erw√§gungen‚Äú heraus gek√ľndigt. Wie genau diese Erw√§gungen aussahen, l√§sst sich nur erahnen, denn der Verlag vertreibt B√ľcher mit eindeutig rechtsextremen Inhalten. Gegen die K√ľndigung zog dieser vor Gericht.

Die Richter des BGH sahen jedoch keinen Grund daf√ľr, warum solch eine K√ľndigung ‚Äěrechtswidrig und schikan√∂s‚Äú sei. Eine K√ľndigung m√ľsse von den Banken nicht begr√ľndet werden, da hier der Grundsatz der Privatautonomie gelte. Das Diskriminierungsverbot des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes greife bei einer ‚Äěweltanschaulichen Ausrichtung‚Äú nicht.

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Entwarnung: Gratiskonten bleiben!

26. November 2012
cc by flickr/ ninette_luz

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In der letzten Woche hatten wir √ľber einen Beitrag der ‚ÄěBild‚Äú-Zeitung berichtet, der so manch einen Bankkunden aufgeschreckt hat. Darin hie√ü es, dass immer mehr Banken in Deutschland keine geb√ľhrenfreien Girokonten mehr anbieten w√ľrden. Nun betonen mehrere Finanzexperten jedoch, dass an diesen Behauptungen nichts dran sei.

Es handle sich nur um einzelne Institute, die sich f√ľr neue Kontokonditionen entscheiden w√ľrden, jedoch sei die Lage auf dem Markt in diesem Bereich ziemlich ruhig. Man k√∂nne keine gro√üen √Ąnderungen feststellen, wie zum Beispiel die Finanzberatung FMH in Frankfurt betont.

Als Beispiel hatte die ‚ÄěBild‚Äú-Zeitung die Deutsche Bank genommen, die jedoch generell kein Gratis-Girokonto im Angebot hat. Bei den √Ąnderungen gehe es lediglich um Sonderkonditionen, die in der Vergangenheit einigen gew√§hrt wurden, wie die Deutsche Bank selbst mitteilt. Diese w√ľrden nicht mehr angeboten. Also, wieder einmal viel Staub aufgewirbelt…

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