Archiv

Artikel Tagged ‘Kredite’

Bearbeitungsgeb√ľhren f√ľr Kredite: Viele Banken rechnen sie immer noch ab!

14. Dezember 2011
cc by flickr/ Skley

cc by flickr/ Skley

Eigentlich haben mittlerweile ganze acht Oberlandesgerichte erkl√§rt, dass Bearbeitungsgeb√ľhren f√ľr Kredite in Banken nicht zul√§ssig sind. Dies h√§lt laut einer aktuellen Meldung der Zeitschrift ‚ÄěFinanztest‚Äú die Banken jedoch nach wie vor nicht davon ab, sie von den Kunden zu verlangen. Jedes Jahr werden in Deutschland Kredite in Milliardenh√∂he vergeben. F√ľr die Banken ist dies ein lohnendes Gesch√§ft, denn sie verdienen satt daran.

So erkl√§rten Richter bereits mehrfach, dass die Bearbeitung eines Kredits im Sinne der Bank und kein Dienst f√ľr den Kunden sei. Daher d√ľrfe man keine zus√§tzlichen Bearbeitungsgeb√ľhren verlangen. Im kommenden Jahr wird der Bundesgerichtshof hier hoffentlich ein Machtwort sprechen, bis dahin werden einige Banken wohl so weitermachen wie bisher.

Als Kunde kann man jedoch auch selbst aktiv werden. Wer in den vergangenen drei Jahren einen Kredit abgeschlossen hat, der sollte seine Unterlagen pr√ľfen. Wurde dabei eine Bearbeitungsgeb√ľhr verlangt, kann man diese durch einen einfachen Brief (Einschreiben mit R√ľckschein!) von der Bank zur√ľckfordern. Wer 2008 einen Kredit abgeschlossen hat, sollte noch in diesem Jahr aktiv werden, denn ab dem 1. Januar 2012 ist der Anspruch hierf√ľr verj√§hrt! Zudem raten Verbrauchersch√ľtzer dazu, sich nicht gleich von der Bank abwimmeln zu lassen, sondern auf dem eigenen Recht zu bestehen und seine Anspr√ľche weiterhin geltend zu machen.

Banken , , ,

Steuer: Achtung bei Darlehensverträgen in der Familie

26. Februar 2011
cc by flickr/ Thirteen Of Clubs

cc by flickr/ Thirteen Of Clubs

Wer einen Kredit aufnimmt, muss sich nicht zwangsl√§ufig gleich an eine Bank wenden. Beliebt und viel g√ľnstiger sind meist Darlehensvertr√§ge innerhalb der Familie. Doch hier sind so manche Dinge zu beachten, vor allem da das Finanzamt immer h√§ufiger solche Kreditgesch√§fte in der Familie besonders genau untersucht.

Zinsertr√§ge aus solchen Darlehensvertr√§ge m√ľssen steuerlich geltend gemacht werden. Steuerfrei sind Zinseinnahmen bis zu 801 Euro. Der Kreditnehmer kann die Zinsen als Werbungskosten oder Betriebsaugaben geltend machen, wenn das Geld als eine betriebliche Investition dient.

Die H√∂he der Zinsen kann nat√ľrlich frei gew√§hlt werden und sie d√ľrfen auch niedriger als bei einer Bank ausfallen. Jedoch stuft das Finanzamt Vertr√§ge mit zu niedrigen Zinsen gerne als Schenkung ein. Experten raten daher zu einem Zinssatz von mindestens 5,5%.

Folgende Voraussetzungen sollten erf√ľllt sein, damit der Darlehensvertrag anerkannt wird: Der Vertrag muss rechtswirksam sein. Der Kreditgeber h√§tte solch einen Vertrag auch mit einem anderen Dritten abgeschlossen und nicht nur mit der Familie und zu guter Letzt m√ľssen die Vereinbarungen auch tats√§chlich umgesetzt und nicht nur zum Schein abgeschlossen worden sein.

Kredite , , , , ,

Verbraucherzentrale: Vorsicht bei billigen und schnellen Darlehen

17. September 2010

Kredite

Immer h√§ufiger trifft man auf Angebote, die einem schnelle und billige Darlehen ‚Äěohne Schufa‚Äú versprechen. Die Verbraucherzentrale Baden-W√ľrttemberg warnt in diesen Tagen genau vor solchen Angeboten. Dahinter w√ľrden sich meist Kredithaie verbergen, die einem am Ende nur noch mehr Kosten aufhalsen.

Sie versprechen den Kunden einen Kredit. Im Gegenzug m√ľssen diese eine Versicherung abschlie√üen oder Genossenschaftsanteile erwerben. Damit entstehen neue Kosten. Verweigert der Kunde jedoch in diesem Zusammenhang die Unterschrift, berechnet der angebliche Vermittler einem eine ‚ÄěAufwandsentsch√§digung‚Äú √ľber 200 Euro. Zahlt man auch diese nicht, wird sogar ein Inkasso-Unternehmen beauftragt.

Die sogenannten Kreditvermittler verlangen also eine Geb√ľhr, ohne dass man am Ende einen Kredit bekommt. Es ginge von Anfang an darum das Gesch√§ft scheitern zu lassen. Manche Unternehmen werben sogar mit G√ľtesiegeln, die sie selbst erfunden haben.

Die Verbrauchersch√ľtzer setzen sich nun daf√ľr ein, dass es eine gesetzliche Regelung gibt, nach der Kosten nachgewiesen werden m√ľssen und vor allem nur bei erfolgreichem Gesch√§ftsabschluss erhoben werden d√ľrfen. Um einem solchen Dilemma gleich aus dem Weg zu gehen, sollte man auch hier die Anbieter vergleichen und schon gar nichts zwischen T√ľr und Angel entscheiden.

Inzwischen kann man sogar schon Online-Kredite finden, was auf der einen Seite nat√ľrlich vieles einfacher gestaltet, da man sich vorab genau √ľber die verschiedenen Angebote informieren kann und im Zweifel einen Fachmann hinzuziehen kann.

Kredite , , , ,

Onlinekredit: Frauen haben mehr Chancen als Männer

9. August 2010

Man liest ja immer mal wieder Studien nach denen es Frauen in der Gesch√§ftswelt schwerer haben als ihre m√§nnlichen Kollegen. Sie verdienen nicht selten weniger und sind laut Studien auch auf dem traditionellen Kreditmarkt benachteiligt. Online sieht dies jedoch offenbar ganz anders aus wie eine aktuelle Fallstudie des Deutschen Instituts f√ľr Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt.

Daf√ľr wurden Gesch√§ftskredite auf der gr√∂√üten deutschen Kreditplattform im Internet, smava, unter die Lupe genommen. Auf dieser Seite k√∂nnen Privatpersonen einen Ratenkredit zu einem festen Zinssatz von anderen Personen, die Geld verleihen und somit anlegen m√∂chten, erhalten. Bei smava wurden 687 Personen, die sich zwischen M√§rz 2007 und M√§rz 2010 f√ľr Gesch√§ftskredite beworben hatten, untersucht.

Bei den Interessenten handelt es sich wohl vor allem um kleinere Unternehmen, da nur Kredite bis 50.000 Euro vergeben werden k√∂nnen. Dabei zeigte sich nun, dass Frauen eher einen Kredit erhalten als M√§nner. Sie wirken im Netz offenbar vertrauensw√ľrdiger und die Kreditgeber gehen von einer zuverl√§ssigeren R√ľckzahlung aus. Eine durchaus interessante Wendung!

Und wie ist es bei Ihnen? Hier finden Sie den kostenlosen Ratenkreditvergleich.

Kredite , , ,

Schufa-Daten genau pr√ľfen und vor allem auf falsche und veraltete Werte achten

8. August 2010

Wer einen Kredit abschlie√üen m√∂chte oder √§hnliches, wird an seinem Schufa-Wert kaum vorbeikommen. Die Banken und Unternehmen pr√ľfen die Daten, die von fast jedem Bundesb√ľrger bei den Auskunfteien wie der Schufa oder Creditreform gespeichert sind, und entscheiden anhand von ihnen, ob der Kunde kreditw√ľrdig ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit er seinen Verpflichtungen nachkommt.

Jedoch hat eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherministerium herausgefunden. Dass rund 45% der Angaben bei den Auskunfteien falsch oder veraltet sind. Ein fataler Fehler, der √ľber haben und nicht haben entscheiden kann.

Daher sollte jeder Bundesb√ľrger kurz bevor er einen Kredit aufnimmt, seine Daten pr√ľfen. Dies geht seit kurzem einmal im Jahr kostenlos. Sind die Daten falsch oder veraltet, sollte man sich unbedingt sofort zur Wehr setzen. Grunds√§tzlich sollten die Daten alle drei Jahre gel√∂scht werden. Auf den Seiten der Verbraucherzentrale Bremen finden sich n√§here Informationen zu diesem Thema und auch ein Musterbrief f√ľr die L√∂schung der Daten.

Wie genau sich der Scoring-Wert der Schufa errechnet ist ein gut geh√ľtetes Geheimnis, jedoch ist es wichtig, dass man sich bei der Selbstauskunft nicht nur den Prozentwert anzeigen l√§sst (100% bedeuten volle Kreditw√ľrdigkeit), sondern auch den Wahrscheinlichkeitswert. Daher unbedingt bei dem Formular neben der ‚ÄěBestellung der Daten√ľbersicht nach ¬ß34 BDSG“ auch das Feld ‚ÄěAktuelle Wahrscheinlichkeitswerte‚Äú ankreuzen.

Finanzen, Kredite ,