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Artikel Tagged ‘MasterCard’

American Express startet kontaktloses Bezahlen nun auch in Deutschland

4. Dezember 2014
cc by flickr/ Fosforix

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Seit November sind bei American Express, einem der gr√∂√üten Kreditkartenanbieter, die Bedingungen f√ľr ein kontaktloses Zahlen geschaffen. Alle Neukunden des Anbieters erhalten automatisch eine Kreditkarte, die die Technologie unterst√ľtzt. Hierf√ľr wird mit der Near Field Communication, meist als NFC bekannt, eine Technologie genutzt, die das Eingeben von PINs √ľberfl√ľssig machen soll.

Zun√§chst nur eine Unterst√ľtzung f√ľr Betr√§ge bis 25 Euro

Amex zieht mit diesem Schritt der Konkurrenz hinterher, denn sowohl Visa als auch Mastercard bieten die kontaktlosen Transaktionen in Deutschland bereits an. Der Schritt war vor allem deshalb notwendig, weil nicht nur die Konkurrenz auf eine solche Technologie setzt, sondern auch Unternehmen wie Apple, die mit ihren neuen iPhone Modellen im Rahmen von Apple Pay ebenfalls eine kontaktlose Zahlung ermöglichen.
Der Service von American Express umfasst dabei zun√§chst Zahlungen bis zu einer H√∂he von 25 Euro. Zu den Unternehmen, die das System aktuell schon unterst√ľtzen geh√∂ren Appelrath C√ľpper, Hussel, Christ, Douglas und Intersport Voswinkel.

Es wird jedoch seitens Amex versucht, das Netz so schnell wie m√∂glich zu vergr√∂√üern, um den Kunden den bestm√∂glichen Service anzubieten. Ob eine Kasse die kontaktlosen Transaktionen unterst√ľtzt kann einfach herausgefunden werden. In diesem Falle ist auf der √úbersicht der unterst√ľtzten Zahlungsmittel neben dem American Express Symbol ein Funkwellensymbol abgebildet. Dieses Symbol ist auch auf der R√ľckseite aller Karten zu finden, die das System unterst√ľtzen.

Wer aktuell eine Kreditkarte ohne integrierten NFC-Chip hat, der wird sich bis zum Ablauf der Karte gedulden m√ľssen. Der Austausch erfolgt anschlie√üend aber v√∂llig kostenlos. Neukunden k√∂nnen ganz einfach online eine Kreditkarte beantragen. Der American Express Kreditkartenvergleich mach es leicht das passende Modell zu finden.

Die Nutzung der Karten ist √§u√üerst unkompliziert und vereinfacht den Einkauf, denn die Karte muss fortan nur noch vor das Leseger√§t der Kasse gehalten werden und schon wird die Zahlung abgewickelt. In den meisten F√§llen wird also keine Pin-Eingabe oder Unterschrift mehr n√∂tig sein und die Gesch√§fte k√∂nnen dies lediglich als zus√§tzliche Sicherheitsma√ünahme nutzen. Ein kostenloser Benachrichtigungsservice per SMS erlaubt es dem Kunden, jederzeit einen √úberblick √ľber get√§tigte Ums√§tze zu haben.

Ein schöner Trend, der in den kommenden Jahren wohl mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird.

 

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Streit mit EU: Visa senkt Geb√ľhren

15. Mai 2013
cc by flickr/ MoneyBlogNewz

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Wie bereits an dieser Stelle mehrfach berichtet, streiten sich seit mehreren Jahren die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard mit der EU. Br√ľssel h√§lt die Geb√ľhren der Anbieter f√ľr √ľberzogen, denn sie w√ľrden den Einsatz von Kreditkarten in Europa unn√ľtz verteuern. Noch in diesem Sommer sollen neue EU-Regeln f√ľr sogenannte Interbankenentgelte kommen. Kreditkartenanbieter Visa lenkt hier jetzt bereits ein.

Interbankenentgelte stellen sich die Banken untereinander in Rechnung, wenn ein Kunde im Handel mit seiner Kreditkarte zahlt. Diese Kosten werden im Einzelhandel oft auf die Endpreise aufgeschlagen, was am Ende wiederum negativ f√ľr alle Verbraucher ist. Visa hat nun angek√ľndigt diese Geb√ľhren zu deckeln und damit deutlich zu senken.

In Zukunft sollen sie maximal 0,3 Prozent der bezahlten Summe betragen, was einer Preissenkung von 40 bis 60 Prozent entspricht. Gelten soll dies sowohl im Inland wie auch f√ľr grenz√ľberschreitende Gesch√§fte. Die EU-Kommission begr√ľ√üte das Einlenken und die damit verbundenen √Ąnderungen von Visa.

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Display Card: Mastercard mit neuer Kreditkarten-Version

14. November 2012
cc by wikimedia/ sxc hu

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Aktuell sind viele Anbieter und Unternehmen dabei, mit neuen Zahlungsm√∂glichkeiten zu experimentieren. Mastercard hat in diesem Zusammenhang die sogenannte Display Card pr√§sentiert, auf der gleich mal direkt ein kleiner LCD-Bildschirm und ber√ľhrungsempfindliche Tasten eingebaut sind. Bereits seit l√§ngerem experimentiert man mit dieser Technik.

Mit dieser neuen Kreditkarte soll laut Mastercard das Bezahlen unterwegs nicht nur sicherer, sondern auch einfacher und vielf√§ltiger werden. √úber den Bildschirm und die Tasten soll unter anderem ein einmalig g√ľltiges Passwort ausgegeben werden. Zudem stellt man sich vor, in Zukunft auch direkt auf der Karte Dinge wie zum Beispiel den aktuellen Kontostand oder die letzten Transaktionen anzuzeigen.

Nat√ľrlich kann die Display Card aber auch wie eine normale Kreditkarte benutzt werden. Wann genau sie in Deutschland zum Einsatz kommen soll, wurde leider noch nicht verraten. Generell kann man gespannt sein, welche Ideen sich in der Zukunft im Bereich der Zahlungsmittel durchsetzen und welche blo√üe Experimente bleiben…

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Kreditkarten mit NFC-Technik: Visa und Mastercard weisen Sicherheitsm√§ngel zur√ľck

7. Juni 2012
cc by Flickr/ alancleaver_2000

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Wir haben in letzter Zeit mehrfach √ľber die neuen Kreditkarten berichtet, die von Mastercard und Visa mehr und mehr weltweit ausgegeben werden. Insgesamt sind inzwischen √ľber 100 Millionen mit der neuen Funktechnik NFC ausgestattet. Laut dem Unternehmen selbst nutzen alleine in Deutschland bereits 1,2 Millionen Mastercard-Kunden die neuen Karten.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat nun vor gravierenden Sicherheitsm√§ngeln bei dieser Bezahlm√∂glichkeit gewarnt. Man muss mit den NFC-Kreditkarten nur noch sein Portemonnaie, das die Karte enth√§lt, nah an ein spezielles Leseger√§t halten um zu bezahlen. Laut den Verbrauchersch√ľtzern kann man jedoch sensible Daten abfangen, wenn man mit einem Smartphone bis rund vier Zentimeter an die Karte herangeht.

Bei Visa und Mastercard wird n√§mlich nur ein Teil der Daten verschl√ľsselt, nicht aber die Nummer und das Verfallsdatum der Kreditkarte. Diese k√∂nnten kundige Betr√ľger abfangen und zum Beispiel f√ľr den Onlinehandel nutzen. Laut Mastercard und Visa handle es sich hierbei jedoch nur um ein theoretisches Modell, das so bisher noch nie vorgekommen sei. Zudem w√ľrden inzwischen die meisten H√§ndler zus√§tzliche Sicherheitsbarrieren wie ein Passwort benutzen. Sollten die H√§ndler dies nicht tun, m√ľssten sie f√ľr einen eventuellen Schaden haften und nicht der betrogene Kunde selbst.

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Kreditkarten entwickeln sich immer weiter

16. November 2011

Kreditkarten

Kreditkarten - flickr/Andres Rueda

W√§hrend vor 20 Jahren die Kreditkarte in Deutschland nur eine geringe Verbreitung aufwies, hat sich dieses Finanzprodukt gerade in letzten Jahren rasant entwickelt, weil immer mehr Funktionen hinzukommen. In einer Pressemitteilung der Aslander & Fromeyer UG vom Kreditkarten Portal Kreditkartenvergleich.net wird berichtet, dass man nun auch sein Handy als Kreditkarte nutzen und damit verschiedene Arten von Rechnungen auf kontaktlosem Weg bezahlen kann. Demnach hat der Handy-Hersteller BlackBerry in Kooperation mit MasterCard einige seiner Modelle mit der PayPass-Funktion ausgestattet, so dass Kunden die M√∂glichkeit haben, per Funkfrequenz die f√ľr eine Zahlung wichtigen Daten mit einem Kartenleser auszutauschen.

Auch der Funkaufkleber stellt eine sehr innovative Technologie dar
In der Pressemitteilung wird auch auf den Funkaufkleber eingegangen, den Kunden auf ihr Smartphone kleben k√∂nnen und diesen zur Bezahlung lediglich gegen ein RFID-Leseger√§t halten m√ľssen. Die Abrechnung erfolgt √ľber einen Viatag-Online-Account und wird am Monatsende abgerechnet. Eine solche Technologie ist bereits im Einzelhandel, in Parkh√§usern und auch in Hotels im praktischen Einsatz und hat sich bisher offensichtlich bew√§hrt. Ob sich diese M√∂glichkeiten des kontaktlosen Bezahlens √ľber das Handy durchsetzen werden, ist bisher noch nicht bekannt, aber es handelt sich um mehr als nur interessante Ans√§tze.

Wie wird sich die neue Entwicklung auf die klassische Kreditkarte auswirken ?
Nat√ľrlich stellt sich die Frage, wie sich das Kontaktlose Bezahlen √ľber das Handy auf die klassische Kreditkarte auswirken wird. In der Pressemitteilung wird erkl√§rt, dass viele Experten von einer Abnahme der Zahl klassischer Kreditkarten ausgehen, weil immer mehr Menschen die M√∂glichkeiten des Mobile Payments in Anspruch nehmen. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand, denn man braucht keine zus√§tzliche Karte, hat sein Handy im Normalfall immer dabei und die kontaktlose Zahlung funktioniert unkompliziert sowie z√ľgig.

Im Bereich der Kreditkarten sind Veränderungen zu erwarten
Unter dem Strich bleibt zu sagen, dass gerade der Kreditkartenbereich in den n√§chsten Jahren von vielen √Ąnderungen betroffen sein wird. Die neuen technischen M√∂glichkeiten rund um das kontaktlose Bezahlen sorgen daf√ľr, dass man die Funktion einer Kreditkarte problemlos in andere Ger√§te wie Handys oder Schl√ľssel integrieren kann. Welche Technologie sich am Ende durchsetzt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar, aber man kann davon ausgehen, dass diese Entwicklung viele neue Produkte f√ľr diesen Bereich hervorbringen d√ľrfte. Wenn auch Sie das Handy als Zahlungskarte nutzen m√∂chten, sollten Sie diesbez√ľglich den Markt beobachtet und abwarten, welche Anbieter hier t√§tig werden, denn dann k√∂nnen Sie schon bald von unkomplizierten Bezahlm√∂glichkeiten profitieren.

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