Unruhen in der arabischen Welt lassen Ölpreis steigen
Spätestens seit der Revolution in Ägypten ist klar, dass dies auch Auswirkungen auf die westliche Welt haben wird. So trieben die Unruhen in Libyen den Ölpreis in der vergangenen Woche in die Höhe.
Am Freitag konnte man Höchststände verzeichnen. Jedoch entspannten sich diese auch erst einmal wieder, da Ölgigant Saudi-Arabien ankündigte, mögliche Engpässe ausgleichen zu wollen. Diese Entspannung hielt offenbar nicht lange an, denn bereits heute legen die Ölpreise wieder zu.
Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete in der Früh 113,98 US-Dollar, was 1,84 Dollar mehr als am Freitag ist. Das Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate stieg um 1,68 Dollar auf 99,56 Dollar an. Kritiker befürchten nun gleichzeitig, dass die Unruhen in der arabischen Welt dazu benützt werden, eine erneute Preiserhöhung zum Beispiel bei den Spritpreisen zu rechtfertigen.





