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Artikel Tagged ‘Onlinebanking’

Banken: Zweite große Online-Welle

21. MĂ€rz 2013
cc by flickr/ micora

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Vor gut zehn Jahren konnte man schon einmal erleben, dass die Banken logischerweise auf die Zeichen der Zeit reagierten und ihr Angebot mehr und mehr ins Internet verlagerten. Laut Experten erleben wir aktuell eine zweite Welle dieser Art. NatĂŒrlich bestehen die Online-Angebote bereits, jedoch erweitern viele Geldinstitute im Privatkundenbereich ihr Portfolio im Netz und geben dafĂŒr auf der anderen Seiten Filialen auf.

Laut Experten ist dies jedoch durchaus ein heikler Weg, denn in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass Filialen fĂŒr viele Kunden nach wie vor wichtig sind. Der aktuelle Trend ist also eher auf Ersparnisse bei den Kosten zurĂŒckzufĂŒhren als auf eine Verbesserung des Online-Angebots.

Generell haben Banken ein Problem mit dem PrivatkundengeschĂ€ft, denn schon lange ist die Mehrzahl der Kunden deutlich flexibler. Sie haben mehrere Konten und viele sind auch zu einem schnelleren Wechsel bereit. Experten raten Banken fĂŒr ein erfolgreiches GeschĂ€ft dazu, die Kunden ernst zu nehmen, auch in Sachen Transparenz und vor allem auf eine geschickte Kombination aus Online-Angebot und Beratung in Filialen zu setzen.

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Trojaner auf Sparkassen-Website

21. Februar 2013
cc by flickr/ pcsiteuk

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Zahlreiche Kunden bzw. mögliche Kunden der Sparkasse könnten sich zu Beginn dieser Woche einen Trojaner eingefangen haben. Betroffen könnten rund 30.000 Personen sein, die am Montag, den 18. Februar 2013, auf der Website der Sparkasse unterwegs waren. IT-Experten hatten die gefĂ€hrlichen Trojaner jedoch offenbar frĂŒhzeitig erkannt und die Seite vom Netz genommen.

Konkret war von dem Virenbefall die Website sparkasse.de, auf der das Geldinstitut seine aktuellen Angebote bewirbt. Zu der entsprechenden Zeit hÀtten rund 30.000 Menschen die Seite besucht. Diejenigen von ihnen, die keinen aktuellen oder aktiven Virenscanner auf ihrem Computer haben, könnten sich die Schadsoftware eingefangen haben.

Experten raten besagten Kunden dringend ein Virenschutzprogramm durchlaufen zu lassen und den möglichen Trojaner auf dem Rechner zu beseitigen. Es mĂŒssen sich jedoch offenbar nicht alle Kunden der Sparkasse automatisch Sorgen machen. Einzelne Bank-Filialen und Online-Banking-Angebote seien nicht betroffen. Ebenso habe man keine Angriffe auf Homebanking-Programme beobachten können.

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Onlinebanking: Polizei warnt vor Betrugsmasche beim mTAN-Verfahren

15. November 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die meisten Banken setzen beim Onlinebanking inzwischen auf TAN-Generatoren oder das sogenannte mTAN-Verfahren, bei dem man eine SMS mit der entsprechenden Transaktionsnummer auf sein Handy geschickt bekommt. Diese Verfahren werden als sehr sicher gepriesen, doch natĂŒrlich gibt es auch hier Schlupflöcher. So warnt die Berliner Polizei derzeit vor einer Masche beim mTAN-Verfahren, die zwar schon lĂ€nger bekannt ist, sich aber offenbar aktuell hĂ€uft.

Als Kunde muss man beim Onlinebanking in der Regel keine Angst haben, wenn man bestimmte Dinge berĂŒcksichtigt: So sollte unter anderem immer die Firewall aktiv und ein aktualisiertes Virenprogramm auf dem Rechner installiert sein, das man auch ab und an durchlaufen lassen sollte. ZusĂ€tzliche Sicherheitsmaßnahmen können nicht schaden und natĂŒrlich ist Vorsicht geboten, wenn man zu dubiosen Updates aufgefordert wird oder die PIN oder TAN an einer seltsamen Stelle angeben soll. Im Zweifelsfall lieber kurz direkt bei der Bank nachfragen.

So lĂ€uft auch das mTAN-Betrugsverfahren nicht ohne das Zutun der Kunden selbst. ZunĂ€chst wird dabei der Computer von Bankkunden mit einem Trojaner infiziert, der die Zugangs-PIN und die Kontodaten ausspioniert. Mit diesen Daten im GepĂ€ck machen sich die BetrĂŒger dann ans Handy, aktuell wohl vor allem Android-Smartphones. Dort erscheint auf einmal die Aufforderung ein dringendes Update fĂŒr das mTAN-Verfahren durchzufĂŒhren, wofĂŒr der Kunde seine Mobilfunknummer und das Handymodell angeben soll. Wird dies bestĂ€tigt haben die TĂ€ter alle Daten zusammen um das Konto des Kunden leer zu rĂ€umen. Da dies in der Regel als fahrlĂ€ssiges Handeln angesehen wird, hat man in den meisten FĂ€llen keine Chance sein Geld wiederzubekommen…

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Online-Banking: Neuer Trojaner Tatanga umgeht auch mTAN

25. Mai 2012
cc by flickr/ Don Hankins

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In letzter Zeit haben viele Banken das mTAN-Verfahren ĂŒber das Handy als sehr sicher angepreisen und daher darauf umgestellt. Doch in einigen FĂ€llen von Betrug ist es natĂŒrlich unerheblich von welchem Medium die TAN nun kommt. So weisen Experten aktuell auf einen neue Trojaner namens Tatanga hin. Dieser arbeitet mal wieder mit einer gefĂ€lschten Bankseite.

Hat man den Trojaner erst einmal auf seinem PC, so schaltet er sich beim nĂ€chsten Besuch der Bankseite dazwischen und zeigt einen gefĂ€lschten Hinweis an. Man werde fĂŒr einen Sicherheitscheck eine TAN auf das Handy bekommen. Diese solle man dann eingeben um zu sehen, ob das mTAN-Verfahren auch funktioniert. Folgt man dieser Anweisung, so rĂ€umt Tatanga das eigene Konto meist bis zum Maximalbetrag ab.

Die Summe wird bereits in der SMS mit der TAN angezeigt, doch auf dem Bildschirm wird man freundlich darauf hingewiesen, dass dies nur zur Kontrolle diene und keine Überweisung getĂ€tigt werde. Am Ende ist das Konto leer und man hat auch irgendwie selbst schuld, denn erstens fordern einen Banken niemals fĂŒr Sicherheitschecks und vor allem nicht beim Einloggen in das Konto auf, eine TAN einzugeben! Zum anderen ist das Deutsch auf der gefĂ€lschten Seite des Trojaners voller Rechtschreib- und Grammatikfehler, wobei das die BetrĂŒger natĂŒrlich noch verbessern können. Zudem sollte man immer sicher stellen, dass der Rechner mit Anti-Viren-Software und Co. ausreichend geschĂŒtzt ist, damit man sich solch ungebetene Besucher wie Tatanga gar nicht erst einfĂ€ngt. Ach ja, und wer ĂŒberlegt, wo er den Namen Tatanga schon einmal gehört hat: Dies war der Name des Außerirdischen im Nintendo-Spiel Super Mario Land… 😉

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Pharming: Bank haftet nicht fĂŒr eigenes Fehlverhalten bei Onlinebanking

26. April 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Onlinebanking geht schnell, ist sicher und auch wirklich praktisch. So erledigen immer mehr Deutsche ihre BankgeschĂ€fte im Internet. Doch ĂŒberall, wo Geld mit im Spiel ist, tummeln sich leider auch BetrĂŒger. So sollte man beim Onlinebanking unbedingt Vorsicht walten lassen, einige Regeln beachten und vor allem auf die entsprechenden Programme zur Absicherung des Computers achten.

Doch was passiert, wenn ich Opfer von BetrĂŒgern beim Onlinebanking wurde? Wann haftet die Bank und wann der Kunde selbst? Ende Oktober 2009 trat eine GesetzesĂ€nderung in Kraft, nach der Verbraucher nur bei grober FahrlĂ€ssigkeit fĂŒr einen Schaden haftbar gemacht werden können. Wie es um die FĂ€lle vor der Änderung bestellt ist, hat nun der Bundesgerichtshof entschieden.

In dem konkreten Fall war ein Mann auf einer gefĂ€lschten Seite seiner Bank gelandet. BetrĂŒger nutzen das sogenannte Pharming, eine Weiterentwicklung des Phishings, indem sie gefĂ€lschte Seiten vor die Originalseiten der Bank schalten. Diese sehen meistens tĂ€uschend echt aus. Dadurch wollen die BetrĂŒger sensible Daten wie TAN erfragen. Daher warnen alle Banken ausdrĂŒcklich davor, niemals bei der Anmeldung zum eigenen Konto eine TAN einzugeben, schon gar nicht, wenn man mehrere eintippen soll.

Einen solchen Warnhinweis hatte auch die Bank des KlĂ€gers auf ihrer Seite. Der Mann landete jedoch auf der gefĂ€lschten Seite und gab dort auf Aufforderung ganze zehn TANs ein. Daraufhin wurden von seinem Konto 5.000 Euro nach Griechenland ĂŒberwiesen. Die Bank weigerte sich fĂŒr den Schaden aufzukommen, da der Mann trotz Warnung der Bank leichtfertig die TANs eingegeben hatte. Die Richter sahen dies am Ende Ă€hnlich: In solch einem Fall habe die Bank keine Schuld an dem Betrug.

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