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Artikel Tagged ‘Onlinebanking’

Pharming: Bank haftet nicht für eigenes Fehlverhalten bei Onlinebanking

26. April 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Onlinebanking geht schnell, ist sicher und auch wirklich praktisch. So erledigen immer mehr Deutsche ihre Bankgeschäfte im Internet. Doch überall, wo Geld mit im Spiel ist, tummeln sich leider auch Betrüger. So sollte man beim Onlinebanking unbedingt Vorsicht walten lassen, einige Regeln beachten und vor allem auf die entsprechenden Programme zur Absicherung des Computers achten.

Doch was passiert, wenn ich Opfer von Betrügern beim Onlinebanking wurde? Wann haftet die Bank und wann der Kunde selbst? Ende Oktober 2009 trat eine Gesetzesänderung in Kraft, nach der Verbraucher nur bei grober Fahrlässigkeit für einen Schaden haftbar gemacht werden können. Wie es um die Fälle vor der Änderung bestellt ist, hat nun der Bundesgerichtshof entschieden.

In dem konkreten Fall war ein Mann auf einer gefälschten Seite seiner Bank gelandet. Betrüger nutzen das sogenannte Pharming, eine Weiterentwicklung des Phishings, indem sie gefälschte Seiten vor die Originalseiten der Bank schalten. Diese sehen meistens täuschend echt aus. Dadurch wollen die Betrüger sensible Daten wie TAN erfragen. Daher warnen alle Banken ausdrücklich davor, niemals bei der Anmeldung zum eigenen Konto eine TAN einzugeben, schon gar nicht, wenn man mehrere eintippen soll.

Einen solchen Warnhinweis hatte auch die Bank des Klägers auf ihrer Seite. Der Mann landete jedoch auf der gefälschten Seite und gab dort auf Aufforderung ganze zehn TANs ein. Daraufhin wurden von seinem Konto 5.000 Euro nach Griechenland überwiesen. Die Bank weigerte sich für den Schaden aufzukommen, da der Mann trotz Warnung der Bank leichtfertig die TANs eingegeben hatte. Die Richter sahen dies am Ende ähnlich: In solch einem Fall habe die Bank keine Schuld an dem Betrug.

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Geldinstitute stellen auf neue TAN-Verfahren um – chipTAN am sichersten

14. Oktober 2011
cc by wikimedia/ DerAndre

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Aktuell stellen nach und nach die deutschen Geldinstitute ihre TAN-Verfahren um. Bei vielen Banken hat die gute, alte TAN-Liste auf Papier sogar komplett ausgedient. Andere hingegen lassen ihren Kunden die Wahl, wie beispielsweise die Deutsche Bank oder die Hypovereinsbank. Doch für welches Verfahren sollte man sich als Kunde entscheiden?

Klar ist, dass Betrüger für das bisherige iTAN-Verfahren etliche Methoden entwickelt haben um das Konto zu knacken. Die TANs werden abgefangen oder dank eines Trojaners werden einfach die Betrags- und Empfängerdaten bei einer Überweisung geändert. Dies kann einem selbstverständlich leider auch beim TAN-Verfahren mit dem Handy passieren.

Dabei sendet die Bank einem einfach per SMS die TAN zu, welche nur ein paar Minuten gültig ist. Zwar gilt das sogenannte mTAN als sicherer als die Methode auf Papier, jedoch kann natürlich auch hier die TAN durch bestimmte Apps oder Ähnliches abgefangen werden. Die meisten Experten raten daher inzwischen zum chipTAN-Verfahren.

Hier muss sich der Verbraucher einen TAN-Generator zulegen, welcher meist zwischen 10 bis 15 Euro kostet und bei der jeweiligen Bank zu haben ist. Tätigt man eine Überweisung erhält man online einen Code. Dann steckt man seine reguläre Chipkarte in den Generator und gibt den Code ein. Das Gerät erzeugt dann eine TAN, die ebenfalls nur wenige Minuten Gültigkeit besitzt. Den Generator kann man in der Regel für mehrere Konten benutzen, so dass ein Generator pro Haushalt ausreichend ist.

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2013: Ein einheitliches Kontonummer-System für Europa

17. Dezember 2010
cc by flickr/ mdornseif

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Vor ein paar Wochen haben wir an dieser Stelle bereits darüber berichtet, dass seit 1. November 2010 das neue grenzüberschreitende Abbuchungsverfahren für den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr, auch unter der Abkürzung SEPA bekannt, parallel zu den normalen Kontonummern und Bankleitzahlen eingesetzt wird.

Dieses Verfahren macht das bargeldlose Zahlen innerhalb Europas schneller und für die meisten Verbraucher auch einfacher. 2013 soll SEPA dann komplett unsere bisherigen Kontonummern ersetzen und das alleinige Überweisungs- und Lastschriftsystem in Europa sein. Neben Deutschland und den anderen 26 Mitgliedstaaten der EU nehmen auch , Kroatien, Island, Norwegen, die Türkei und die Schweiz teil.

Für Überweisungen und Lastschriftverfahren benutzen Kunden die IBAN, eine 22 Stellen lange Nummer, die sich aus Kontonummer und Bankleitzahl zusammensetzt. Dazu gehört noch die international gültige Bankleitzahl BIC, die ganze elf Stellen aufweist. In diesen langen Nummern sehen Kritiker eines der Hauptprobleme, denn bei so vielen Ziffern ist das Verschreiben natürlich sehr wahrscheinlich.

Bis Ende 2012 sollen wir uns zunächst bei Überweisungen von unseren bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen verabschieden. Spätestens bis Anfang 2014 gilt dies dann auch für die Lastschriftverfahren.

Mit SEPA wird Kaufen und das Zahlen von Rechnungen über die Grenzen hinweg viel einfacher. Man ist nicht mehr auf Kreditkarten angewiesen, es werden keine Gebühren fällig und der Empfänger hat seinen Betrag angeblich bis spätestens Ende des nächsten Geschäftstags. Sind wir mal gespannt. Noch müssen die EU-Staaten und das Europaparlament über die genannten Fristen abstimmen.

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Onlinebanking wird immer beliebter

27. November 2009

Seit dem Jahr 2006 steigt die Anzahl derer, die ein Onlinekonto führen bzw. Onlinebanking nutzen, kontinuierlich an. Dieser Trend konnte sich auch in diesem Jahr fortsetzen und das trotz Datenskandale und Sicherheitslücken.

Laut dem Bundesverband Deutscher Banken nutzten allein 2008 36% aller Verbraucher ein Onlinekonto und Experten gehen davon aus, dass es in diesem Jahr noch mehr sind (genaue Zahlen gibt es erst im Januar). Was man aber jetzt schon mit Gewissheit sagen kann ist, dass 90% aller Internetnutzer ihre Bankgeschäfte online erledigen.

Onlinekonten sind vor allem bei der Gruppe der 25- bis 29-Jährigen beliebt. Hier nutzen fast 70% Onlinebanking. Bei den 30-bis 39-Jährigen sind es immerhin noch 66%. Und dazu haben sie allen Grund, zahlen Onlinebanking-Kunden doch allein schon ein Drittel weniger Gebühren als Nutzer von normalen Girokonten.

Keine Frage, Onlinebanking ist nicht nur im Trend, sondern auch extrem praktisch, wenn man alles mit etwas Vorsicht genießt, d.h. aufpassen auf Phishing-Mails, darauf achten, dass die Seite auch immer richtig angezeigt wird, dass man nicht aufgefordert wird, mehrere TANs auf einmal einzugeben etc. Jeder, der seine Bankgeschäfte online erledigt, sollte sich auch einmal ausführlich mit den Risiken beschäftigt haben und vor allem wie man diese umgehen kann!

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