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Pfandleihhäuser erleben Aufschwung

23. April 2010

In Zeiten der Krise müssen immer mehr Menschen einen Kredit aufnehmen. Die meisten denken hier wahrscheinlich als erstes an die Bank. Doch es gibt auch andere Wege um schnell an Geld zu kommen. In letzter Zeit erleben die Pfandleihhäuser einen kleinen Aufschwung. Alleine 2009 vergaben die deutschen Leihhäuser Darlehen in Höhe von rund 500 Millionen Euro.

Das Prinzip der Pfandleihhäuser ist simpel: Man bringt einen Wertgegenstand zum Pfandleiher. Dieser schätzt ihn vor Ort und zahlt dem Kunden den entsprechenden Wert bar aus. Der, der sich das Geld leiht, hat nun die Möglichkeit den Gegenstand innerhalb einer bestimmten Frist (meist drei Monate) wieder einzulösen. Geschieht dies nicht, hat der Pfandleiher das Recht ihn öffentlich zu versteigern.

Wird hierbei der beliehene Preis zuzüglich der anfallenden Gebühren und Kosten überstiegen, steht dieser Teil dem Kunden zu. Kann der Gegenstand nicht versteigert werden, darf er auch verkauft werden.

Bevor man zu einem Pfandleiher geht, sollte man sich gut überlegen, ob man den Gegenstand auch innerhalb der Frist wieder einlösen kann.Zudem sollte man besser auf kleinere Gegenständen wie Schmuck etc. setzen und weniger auf große elektrische Geräte, denn diese brauchen mehr Lagerfläche und kosten daher mehr Gebühren. Diese setzen sich meist aus Verwahrungs-, Abwicklungs- und Versicherungskosten zusammen, hinzu kommen noch monatliche Zinsen in Höhe von 1%.

Vor dem verpfänden des Gegenstands sollte man ruhig zu mehreren Pfandleihern gehen und sich unterschiedliche Schätzwerte nennen lassen. Auch über den aktuellen Marktwert sollte man sich informieren.

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