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Mietbarometer 2009: Entwicklung deutscher Mieten

15. Dezember 2009

MietpreisbarometerKarteIn jedem Jahr haben etliche deutsche Mieter vor einer Erhöhung der Mietpreise Angst. Wo ist diese Angst berechtigt und wo nicht? Wo sind die Mieten im Laufe des letzten Jahres am meisten gestiegen? Um das herauszufinden hat das Immobilienportal immowelt ein Mietbarometer für 2009 im Vergleich zum Jahr 2006 erstellt.

Eines macht der Blick auf die Karte deutlich: Vor allem im Süden und im Norden steigen die Mieten, während sie in der Mitte und im Westen Deutschlands deutlich fallen. Generell kann man eine Faustregel aufstellen: Ist der wirtschaftliche Zustand gleichbleibend stabil, bleiben meist auch die Mieten konstant (grau auf der Karte). Geht es der Region schlecht und/oder ziehen Leute weg, fallen die Mieten (rot). Erlebt die Gegend einen wirtschaftlichen Aufschwung und/oder ziehen mehr Menschen zu, steigen die Mieten (grün). So kann man das Mietbarometer in vielen Fällen auch als Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands betrachten.

Drei Städte im Süden haben in letzter Zeit bei den Mieten besonders angezogen: Ulm (eine Erhöhung um 16%), Fürth (12%) und Nürnberg (11%). Der Norden übertrifft diese Entwicklung dann noch einmal. In Lübeck wurde die Miete im Schnitt um 19% teurer, in Kiel sogar um 22%.

In der Mitte und im Westen Deutschlands fallen dagegen die Mietpreise fast schon ins Bodenlose. Paderborn verlor 11% und Siegen 8%. Den absoluten Rekord beim MietpreisrĂĽckgang hat aber Remscheid in der Region Rhein-Ruhr zu verzeichnen, ganze 28%! Hier kann man also ziemlich gĂĽnstig wohnen, nur wie gesagt haben diese sinkenden Preise stets auch etwas mit einem gewissen RĂĽckgang der Bevölkerungszahlen bzw. der Wirtschaft zu tun…

Am stabilsten sind dagegen viele Städte in den neuen Bundesländern: Vor allem Leipzig (Mietpreiserhöhung um gerade mal 1%) und die Studentenstadt Jena (3% Steigerung) sind für viele Deutsche daher attraktiv.

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Das sind die neuen Bahnpreise im Ăśberblick

14. Dezember 2009

Seit gestern sind sie offiziell, die neuen Preise der Bahn. Mittlerweile hat man sich ja schon fast daran gewöhnt, dass die Deutsche Bahn ihren Kunden jedes Jahr aufs Neue zu Weihnachten höhere Preise schenkt… Dieses Mal haben Bahnfahrer aber, zumindest laut Konzern, Grund zum Jubeln, denn mit einer Preiserhöhung von durchschnittlich 1,8% ist es die geringste Erhöhung seit 2004! Toll! Na, da können wir uns aber mal freuen… (Keine Preiserhöhung, das wäre doch eigentlich mal etwas!)

Nun ja, an dieser Stelle also einmal die neuen Preiserhöhungen in einem kurzen Überblick: Zuerst die einigermaßen guten Neuigkeiten: Das Dauer-Spezial und das Dauer-Spezial Familie werden nicht teurer (nur welcher Kunde bekommt das schon?). Das Kurzstreckenticket für unter 250 km gibt es dauerhaft für 19 Euro.

Auch der Preis der Bahncard 25 bleibt konstant. Zusätzlich kann man ab jetzt die 25% Rabatt auch auf das Dauer-Spezial ausweiten. Der Mitfahrer-Rabatt wurde überarbeitet, sowie die 50% Kinderermäßigung und die Möglichkeit zu Rückgabe und Umtausch von zuggebundenen Tickets.

Das wars aber auch schon mit den guten Neuigkeiten… Die Normalpreise steigen generell um ein paar Euro an und auch die Bahncard 50 und die Bahncard 100 werden teurer. Die Länder-Tickets fĂĽr Singles in Baden-WĂĽrttemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂĽringen verteuern sich ebenfalls um einen Euro.

Auch eine Platzreservierung lohnt sich schon fast nicht mehr, denn hier steigt der Preis mal wieder um 50 Cent.

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Statistisches Bundesamt – Verbraucherpreise April 2009 – Voraussichtlich + 0,7% gegenĂĽber April 2008

29. April 2009

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im April 2009 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber April 2008 voraussichtlich um 0,7% erhöhen (März 2009: + 0,5%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich keine Veränderung.

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Heizöl und Kraftstoffe erstmals seit Januar wieder an. Die Preise für Kraftstoffe erhöhten sich je nach Bundesland um 3,3% bis 6,3%, die für Heizöl stiegen um 2,5% bis 6,8%. Im Vergleich zu April 2008 lagen sie aber deutlich niedriger (Kraftstoffe: – 13,6% bis – 17,1%; Heizöl: – 26,8% bis – 37,7%). Die Gaspreise sanken gegenüber März zwischen 7,5% und 13,2%. Gegenüber dem Vorjahr war Gas dagegen immer noch zwischen 2,3% und 7,1% teurer. Die Preise für Pauschalreisen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 16,5%, sanken jedoch gegenüber dem Vormonat um 0,9%. Dieser Kalendereffekt ist durch das Osterfest bedingt, das dieses Jahr im April lag, im Jahr 2008 dagegen im März.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im April 2009 gegenüber April 2008 voraussichtlich um 0,7% erhöhen (März 2009: + 0,4%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich keine Veränderung.

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