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Die private Altersvorsorge wird für die meisten Menschen später von essentieller Bedeutung sein, denn schon lange reicht oft die gesetzliche Rente nicht mehr zum Leben aus. Daher sollte man sich so früh wie möglich mit dem Thema befassen und versuchen regelmäßig Geld auf die Seite zu legen. Nur leider kommen viele Menschen gerade so mit ihrem Geld von Monat zu Monat. Da bleibt kaum etwas zum Sparen übrig.
Trotzdem rät aktuell die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt allen, sich zumindest mit den Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Schon kleine Beträge würden etwas bringen. Wichtig sei dabei, dass man den Betrag regelmäßig auf die Seite lege.
Je nach den finanziellen Mitteln kann der Betrag lieber etwas kleiner sein, wird aber dafür monatlich gespart. Prinzipiell sollte man sicher sein, dass man Sparpläne oder Riester-Verträge auch bis zum Ende der Laufzeit durchhalten kann. Desweiteren raten die Verbraucherschützer zu flexiblen Verträge, die man bei einem möglichen finanziellen Engpass der aktuellen Lebenssituation anpassen und Raten aussetzen kann.
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Für uns alle wird es immer wichtiger sich schon so früh wie möglich mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen, denn das Rentenniveau sinkt kontinuierlich, so dass wir in ein paar Jahren mit Altersarmut zu kämpfen haben werden.
Doch die meisten Deutschen sind von dem Rentensystem eher verwirrt und schieben einen Auseinandersetzung mit diesem Thema nach hinten. Daher haben wir hier einmal die drei Grundprinzipien der deutschen Altersvorsorge zusammengefasst. Eigentlich stützt sich das System auf drei Säulen:
Zum einen ist da die gesetzliche Rente, die jedem Bundesbürger zusteht. Diese sinkt jedoch immer weiter ab, so dass sie schon lange im Alter nicht mehr ausreichen wird. Daher sollte man sich zusätzlich noch um eine eigene Vorsorge kümmern.
Dies ist zum einen durch die betriebliche Altersvorsorge möglich. Bis 2001 handelte es sich hierbei nur um freiwillige Leistungen des Arbeitgebers. Doch mit der Einführung der Riester-Rente 2002 haben alle Arbeitnehmer einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge und Förderung. Hier sollte man sich am besten mit seinem Arbeitgeber in Verbindung setzen.
Und dann gibt es natürlich noch die private Altersvorsorge. Diese wird immer wichtiger um im Alter den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Der Sparer hat hier die Möglichkeit am direktesten auf die Höhe des Vermögens Einfluss zu nehmen. Man sollte sich hier gut beraten lassen und eine sichere Anlageform wählen.
Im Idealfall hat man eine Kombination aus allen drei Säulen. Auf diese Art und Weise hat man so gut vorgesorgt, wie es momentan möglich ist.
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In Zeiten von Finanzkrise und Co. scheinen immer mehr Deutsche sich weniger für die private Altersvorsorge zu interessieren bzw. können nur sehr wenig dafür investieren. Doch egal aus welchem Grund, Fakt ist, dass die meisten Deutschen zu wenig für das Alter ansparen.
Dies ergab auch eine Forsa-Umfrage, die Ende letzten Jahres im Auftrag der Dresdner Bank durchgeführt wurde. Befragt wurden hierfür 800 Arbeitnehmer. Auffällig war vor allem, dass die monatlichen Beträge für die private Altersvorsorge immer kleiner werden:
Gaben 2008 noch 38% an, dass sie lediglich 100 Euro pro Monat investieren, sind es 2009 bereits 53%. 22% zahlen 100 bis 200 Euro monatlich und nur 18% mehr als 200 Euro.
Auf die Frage, was sie tun würden, wenn sie 100 Euro mehr im Monat zur Verfügung hätten, gaben lediglich 36% an, dass sie sie zusätzlich in die private Altersvorsorge stecken würden. 2008 waren dies noch 45%. Der Rest würde sie für etwas anderes ausgeben.
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Rund die Hälfte aller Deutschen zeigt sich durch die aktuelle Finanzkrise so verunsichert, dass sie aufhören in eine private Altersvorsorge zu investieren. Jeder fünfte Bundesbürger hat bereits seine privaten Altersvorsorgeverträge aufgelöst. Ein erschreckender Trend, denn genau diese Menschen sind nach dieser Studie überzeugt, dass ihre Rente ausreicht!
Ja, es ist gut nach der Krise vorsichtig zu sein, besonders bei Aktien und Fonds! Trotz alledem sollte jeder weiterhin privat für das Alter vorsorgen, denn genau aufgrund der Krise wird die staatliche Rente nicht mehr ausreichen.
Die Riester-Rente ist für die meisten Arbeitnehmer, Angestellte und Beamte eine gute Möglichkeit. Sie bietet in vielen Fällen (noch) relativ hohe Zulagen (Förderung von bis zu 70%) und man kann sie zudem von der Steuer absetzen. Wer sich für das Jahr 2009 die vollen Zulagen sichern möchte, sollte langsam anfangen sich zu informieren (denn das sollte man auf jeden Fall tun) und noch bis zum 31.12.09 einen Riester-Vertrag abschließen.
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Die Initiative “Altersvorsorge macht Schule” hat vor kurzem noch einmal mit Nachdruck darauf hingewiesen: Wer sich für eine private Altersvorsorge entscheidet, sollte unbedingt auf die Auszahlungsform des Geldes achten.
Es gibt hierbei nämlich zwei Möglichkeiten mit gravierenden Unterschieden: Kapitalerhalt und Kapitalverzehr.
Kapitalverzehr bedeutet, dass das angesparte Kapital in eine monatliche Rente umgewandelt wird, die dann nur so lange ausgezahlt wird, bis sie aufgebraucht ist. Entscheidet man sich für eine Altersvorsorge ohne Kapitalverzehr, muss man also etwas mehr ansparen, damit es dann im Endeffekt auch ausreicht.
Beim Kapitalerhalt geht es hingegen um die Werterhaltung des eingezahlten Kapitalertrages. D.h. also, dass nur die Zinsen des angesparten Kapitals ausgezahlt werden. Dafür können Ansprüche aber vererbt werden. Hierbei sollte man sein Augenmerk vor allem auf den realen Kapitalerhalt legen, denn dieser ist entscheidend für die staatliche Riester-Förderung.
Für was man sich dann letztlich entscheidet ist jedem selbst überlassen. Nur sollte man sich auf jeden Fall von Fachleuten beraten lassen!
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