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Ratingagenturen

16. Juni 2011
cc by Flickr/ peanutian

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Wir alle hören tagtĂ€glich in den Medien von den sogenannten Ratingagenturen, doch was tun diese eigentlich genau. Wir haben daher an dieser Stelle mal kurz die wichtigsten Fakten rund um die Ratingagenturen zusammengefasst. GrundsĂ€tzlich kann man sagen, dass sie die KreditwĂŒrdigkeit von Banken, Unternehmen und Staaten bewerten. Als weltweit einflussreichste wĂ€ren Moody’s, Fitch und Standard & Poor’s (S&P) zu nennen.

Die Bewertung und Einstufung erfolgt am Ende anhand einer Skala, die sich aus Buchstabencodes zusammensetzt. Die beste Note ist „AAA“, danach folgen „AA”, „A”, „BBB”, „BB”, „B”, „CCC”, „CC”, „C” und „D“, wobei „D“ bedeutet, dass ein Schuldner bankrott ist. Noch feiner abgestuft wird diese Skala durch Plus- und Minuszeichen. Ab „BB+“ beginnt der spekulative Bereich, den man auch „Ramsch“ oder im Englischen „Junk“ nennt.

Je schlechter eine Ratingagentur einen Schuldner bewertet um so schwieriger und auch teurer wird es fĂŒr ihn Kredite am Kapitalmarkt zu bekommen. Die Ratingagenturen sind jedoch auch immer wieder in der Kritik: Etliche werfen ihnen vor, sich bei der Bewertung gerne mal auf bloße Meinung als auf Fakten zu stĂŒtzen. Zudem ist der hohe US-Einfluss immer wieder ein strittiger Punkt. Viele sind zudem der Meinung, dass sie eine Mitschuld an der Finanzkrise tragen, da sie immer wieder Ramschpapiere als sichere Anlage empfahlen.

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