Moody’s stuft spanische Banken ab – Einlagensicherung schützt Guthaben
In diesen Tagen holte die Ratingagentur Moody’s mal wieder zu einer Art Rundumschlag aus und stufte ganze 16 spanische Banken in Sachen Kreditwürdigkeit ab. Unter diesen Geldinstituten befindet sich auch die Banco Santander, deren Tochter, die Santander Consumer Bank, in Deutschland mit einigen Filialen vertreten ist. So manch ein deutscher Anleger mag nun vielleicht um sein Erspartes fürchten.
Zunächst heißt eine Herabstufung durch eine Ratingagentur natürlich nicht, dass das Geldinstitut gleich Pleite machen wird. Sollte dies trotzdem der Fall sein, so greift auf jeden Fall die gesetzliche Einlagensicherung. Sollte ein Kreditinstitut mal nicht in der Lage sein, die Einlagen von Kunden zurückzuzahlen, so sorgt die Einlagensicherung dafür, dass die Rückzahlungen trotzdem möglich gemacht werden. Jeder Kunde ist also gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert.
Zudem haben sich viele private Banken zu einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen. Dieser greift im Falle einer Insolvenz eines Mitglieds, wenn die Zahlungsansprüche von Kunden über 100.000 Euro liegen. Dabei gibt es eine bestimmte Sicherungsgrenze, die vom Eigenkapital der Bank abhängt. Auf diese Leistungen haben Kunden jedoch keinen gesetzlichen Anspruch.




