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Artikel Tagged ‘Ratingagentur’

Moody’s stuft spanische Banken ab – Einlagensicherung schützt Guthaben

21. Mai 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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In diesen Tagen holte die Ratingagentur Moody’s mal wieder zu einer Art Rundumschlag aus und stufte ganze 16 spanische Banken in Sachen Kreditwürdigkeit ab. Unter diesen Geldinstituten befindet sich auch die Banco Santander, deren Tochter, die Santander Consumer Bank, in Deutschland mit einigen Filialen vertreten ist. So manch ein deutscher Anleger mag nun vielleicht um sein Erspartes fürchten.

Zunächst heißt eine Herabstufung durch eine Ratingagentur natürlich nicht, dass das Geldinstitut gleich Pleite machen wird. Sollte dies trotzdem der Fall sein, so greift auf jeden Fall die gesetzliche Einlagensicherung. Sollte ein Kreditinstitut mal nicht in der Lage sein, die Einlagen von Kunden zurückzuzahlen, so sorgt die Einlagensicherung dafür, dass die Rückzahlungen trotzdem möglich gemacht werden. Jeder Kunde ist also gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert.

Zudem haben sich viele private Banken zu einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen. Dieser greift im Falle einer Insolvenz eines Mitglieds, wenn die Zahlungsansprüche von Kunden über 100.000 Euro liegen. Dabei gibt es eine bestimmte Sicherungsgrenze, die vom Eigenkapital der Bank abhängt. Auf diese Leistungen haben Kunden jedoch keinen gesetzlichen Anspruch.

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Panne bei Ratingagentur: S&P stuft aus Versehen Frankreich ab!

11. November 2011
cc by flickr/ Funky Tee

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Die US-Ratingagenturen haben in letzter Zeit für einiges Aufsehen und viel Kritik gesorgt, da viele in deren Bonitäts-Einschätzungen einen weiteren Motor der Schuldenkrise sehen. Dabei kommen natürlich Erinnerungen an die Finanzkrise vor ein paar Jahren auf, als die Ratingagenturen ebenfalls heftig kritisiert wurden.

Die aktuellen Schlagzeilen der Ratingagentur Standard & Poor’s sind jedoch ausnahmsweise einmal anderer Art. Man hat sich nämlich eine mehr als peinliche Panne geleistet, die garantiert ein Nachspiel haben wird. S&P schickte aus Versehen eine Mitteilung an Abonnenten einer Website, in der es hieß, dass man die Bonität von Frankreich herabstufen werde.

Sofort schlug diese Meldung Wellen und S&P ließ kurz darauf verlauten, dass es sich um einen Irrtum gehandelt habe. An Frankreichs Bestnote würde sich nichts ändern. Die Regierung in Paris hat nun angekündigt, dass man die entsprechenden Behörden einschalten werde.

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