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Eigentlich sollte die elektronische Lohnsteuerkarte zum Jahreswechsel eingeführt werden und damit die bisherige Lohnsteuerkarte aus Papier komplett ablösen. Doch wie das immer mit der Technik so ist, kommt es auch hier zu erheblichen Problemen, so dass nun der Start auf das zweite Quartal 2012 verschoben wurde.
Die zuständigen Behörden haben jedoch nicht mit der Datenbank ELStAM an sich zu kämpfen, sondern auch mit etlichen Fehlern bei der Übertragung der Daten der Steuerzahler. Wir haben an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen, dass man seine Lohnsteuerdaten unbedingt genau prüfen sollte. Die Briefe dazu werden aktuell von den Finanzämtern verschickt.
Bis zum Ende des Jahres sollten mögliche Fehler, die man entdeckt hat dem Finanzamt kurz gemeldet werden. Dazu reicht ein Telefonanruf, ein Brief oder ein Fax aus. Es haben sich nämlich offenbar etliche Fehler beispielsweise bei der Steuerklasse selbst eingeschlichen, so dass diese, wenn sie nicht gemeldet werden, unter Umständen zu höheren Abzügen führen.
Grundsätzliche Änderungen sollte man auch dem Arbeitgeber mitteilen und auch die Freibeträge müssen von allen Arbeitnehmern für das Jahr 2012 neu angegeben werden. Also, unbedingt handeln!
Steuern Elektronische Lohnsteuerkarte, ELStAM, Geld, Regierung

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Im August dieses Jahres entschied der Bundesfinanzhof überraschend, dass die Kosten für Studium oder Ausbildung rückwirkend steuerlich geltend gemacht werden können. So manch einer jubelte und auch wir berichteten darüber. Doch leider war dies offenbar ein klassischer Fall von zu früh gefreut, denn der Bundestag hat die neue Regelung zu den Werbungskosten nun gestoppt.
Der Bundesfinanzhof hatte aufgrund einer etwas ungenauen Gesetzesformulierung erklärt, dass die Aufwendungen für das Erststudium oder die erste Berufsausbildung als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden dürfen und zwar rückwirkend um bis zu vier Jahre. Ein sogenannter Verlustvortrag sollte dies bei späterem Einkommen möglich machen.
Der Fiskus befürchtete daraufhin Einnahmenverluste aus Steuern von bis zu einer Milliarde Euro. Der Finanzausschuss des Bundestags hat nun jedoch eine Ergänzung an einen Gesetzesentwurf zum Steuerrecht beigefügt, die im Grunde das Urteil des Bundesfinanzhofs aushebelt. Ausbildungskosten können also weiterhin nur direkt im Jahr ihrer Entstehung steuerlich geltend gemacht werden. Der Höchstbetrag dafür wird jedoch von 4.000 Euro auf 6.000 Euro angehoben.
Steuern absetzen, Ausbildung, Regierung, Steuervorteil, Studium, Urteil

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In dieser Woche verabschiedeten die EU-Umweltminister in Luxemburg eine neue EU-Richtlinie, die Insiderhandel und Preismanipulationen beim Energiehandel eindämmen soll. Diese soll Ende dieses Jahres in Kraft treten und die Politiker sprechen schon vollmundig über fairere Preise bei Strom und Gas.
Wir alle sind von immer weiter steigenden Energiepreisen betroffen. Für so manch einen werden die Nebenkosten langsam zu einer zweiten Miete und die Belastung in vielen Haushalten wird spürbar größer. Trotzdem steigen die Preise immer weiter. Den meisten ist wohl klar, dass um dies zu erreichen an den Märkten manipuliert wird, auch wenn die Konzerne dies natürlich nie zugeben würden.
Die neue Richtlinie sieht nun vor, dass unter anderem keine falschen Nachrichten verbreitet oder manipulative Transaktionen getätigt werden dürfen um die Preise in die Höhe zu treiben. Zudem sollen Insider-Informationen über Preisentwicklungen vor Geschäftsabschlüssen offen gelegt werden. In der EU soll der Stromhandel in Zukunft von der Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) überwacht werden. Käufe und Verkäufe müssen hier gemeldet werden.
Als Verbraucher bleibt man jedoch irgendwie skeptisch…
Strom & Gas EU, Gaspreis, Regierung, Sparen, Strompreis

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Wie bereits berichtet, könnte es ab dem Jahr 2013 Änderungen bei der GEZ geben. Nach aktuellen Plänen soll die Rundfunkgebühr dann in Form einer Haushaltsabgabe entrichtet werden, was bedeuten würde, dass alle Haushalte zur Kasse gebeten werden. Dieser Abgabe haben jedoch noch nicht alle Länderparlamente zugestimmt.
Die „Süddeutsche Zeitung“ hat an diesem Wochenende nun berichtet, dass im Zuge der Änderungen im Jahr 2013 die Rundfunkgebühren nicht erhöht werden sollen. Aktuell liegt die Gebühr bei 17,98 Euro. Laut des Berichts will die Kommission des Finanzbedarfs (KEF) die Abgabenhöhe zunächst nicht verändern. Dies geschähe jedoch nur, wenn die Umstellung auf die Haushaltsabgabe erfolge. Nach der „Süddeutschen Zeitung“ wäre dies das erste Mal, dass die Erhöhung der Rundfunkgebühren ausfalle.
Die KEF hat dazu noch keine Stellung bezogen, jedoch zeigte sich die ARD-Vorsitzenden Monika Piel nicht wirklich überrascht. Dies entspreche ganz den Erwartungen und die ARD habe auch alles dafür getan, dass die Gebühr für weitere zwei Jahre stabil bleibe. Mal sehen, wie sich dies weiterentwickelt…
Finanzen GEZ, Regierung, Rundfunkgebühren

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Bereits seit einigen Monate diskutieren Politiker bereits, wie berichtet, über eine Änderung im Telekommunikationsgesetz. Noch in diesem Jahr soll eine entsprechende Novelle verabschiedet werden, die vor allem Warteschleifen bei Telefon-Hotlines in Zukunft kostenlos machen soll.
Wir alle kennen den Ärger mit den Hotlines und so manch einer hat gefühlt bereits einen guten Teil seiner Lebenszeit in Warteschleifen verbracht. Wenn man dafür noch hohe Gebühren zahlen muss, wird dies für die meisten jedoch erst richtig ärgerlich. Schon ab dem kommenden Jahr könnte zumindest das Zahlen fürs Warten vorbei sein.
Medienberichten zufolge konnten sich Union und FDP auf ein entsprechendes Gesetz einigen. Nun muss noch der Bundestag entscheiden und die Änderung kann 2012 in Kraft treten. Dann soll man für Warteschleifen bei Sondernummern weder aus dem Festnetz noch aus dem Mobilfunknetz mehr etwas zahlen müssen. Zudem sollen die Verbraucherrechte auch bei Umzug und Anbieterwechsel gestärkt werden.
Finanzen Regierung, Telefonwarteschleifen