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Viele Deutsche denken darĂŒber nach frĂŒher in Rente zu gehen. Jedoch sollte man bedenken, dass dadurch auch die Höhe der Rente sinken kann. Daher rĂ€t die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen momentan dazu sich schon frĂŒhzeitig mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen und entsprechende Informationen einzuholen.
Am besten sollte man sich im Alter von 50 Jahren mit dem Thema FrĂŒhrente beschĂ€ftigen. Dazu können sich Arbeitnehmer bei der Deutschen Rentenversicherung ĂŒber die Bedingungen fĂŒr den frĂŒhen Ruhestand erkundigen.Wichtig dabei ist vor allem zu klĂ€ren, ab welchem Alter ein frĂŒhzeitiger Renteneintritt möglich ist und wie hoch die AbschlĂ€ge sein werden.
Zeitgleich ist es wichtig, seinen Einkommensbedarf in der Rente auszurechnen. Welche Kosten, wie zum Beispiel Fahrtgeld zum Arbeitsplatz, fallen weg? Welche kommen stattdessen dazu? Will ich zum Beispiel im Alter viel reisen oder mir einen speziellen Wunsch erfĂŒllen? Wie hoch sind die Ausgaben fĂŒr eine zusĂ€tzliche Pflegeversicherung.
Auf diese Weise kann man schnell finanzielle LĂŒcken zwischen der eigentlichen Rente und dem eigenen Bedarf ausfindig machen. Wer sich frĂŒhzeitig solche Gedanken macht, hat nun noch genug Zeit, diese LĂŒcken durch Anlagen zu schlieĂen. Dabei sollte man am besten weniger auf Risiko setzen und die Anlagen stets genau beobachten, denn von diesen ErtrĂ€gen hĂ€ngt das spĂ€tere Leben im Alter ab.
Finanzen FrĂŒhrente, Rente, Versicherung

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Schon jetzt sind die Renten bei vielen Menschen so niedrig, dass sie von der Altersarmut bedroht sind und zusÀtzlich auf Hartz IV angewiesen sind. Eine Tendenz, die sich in den nÀchsten Jahren laut Experten noch deutlich verschlimmern könnte.
So manch ein Rentner, der noch arbeiten kann, kommt diesem auch nach um seine Rente ein wenig aufzubessern. Jedoch dĂŒrfen Rentner momentan nur bis zu 400 Euro dazuverdienen ohne, dass sie EinbuĂen bei der Höhe der gesetzlichen Rente befĂŒrchten mĂŒssen. Um nach eigenen Angaben den Eintritt in die Rente finanziell zu erleichtern und Altersarmut entgegen zu wirken, plant die Regierung offenbar im Laufe dieses Jahres die Zuverdienstgrenze fĂŒr Rentner anzuheben.
RuhestĂ€ndler sollen dann so viel dazuverdienen können, dass sie zusammen mit der Rente auf die Höhe des letzten Bruttogehalts kommen. Dies wĂŒrde laut der FDP nicht nur denen helfen, die im Alter noch fĂ€hig und willig sind zu arbeiten, sondern auch den Firmen, da sie langjĂ€hrige Mitarbeiter behalten könnten und so dem FachkrĂ€ftemangel entgegen wirken.
Die Opposition sieht diese PlĂ€ne jedoch als blanken Hohn an, da Arbeitnehmer nun das Rentenproblem und ihre niedrige Rente im Alter selbst ausgleichen sollen. Von âstaatlich subventionierter LohndrĂŒckereiâ ist sogar die Rede. In den nĂ€chsten Monaten will die Regierung nach Möglichkeit ĂŒber das Vorhaben diskutieren und entscheiden.
Finanzen Jobs, Regierung, Rente, Zuverdienstgrenze
In diesem Jahr bleibt den rund 20 Millionen Rentnern in Deutschland nichts anderes ĂŒbrig als sich mit einer Nullrunde zufrieden zu geben. Da das Defizit in diesem Jahr nach aktuellen SchĂ€tzungen rund zwei Milliarden Euro betragen wird, vor allem aufgrund von rĂŒcklĂ€ufigen Löhnen, hĂ€tten die AltersbezĂŒge eigentlich sogar sinken mĂŒssen. Dies ist aufgrund der Rentengarantie der groĂen Koalition jedoch nicht der Fall.
Angesichts dieser Zahlen wundert es einen dann schon ein wenig, dass der PrĂ€sident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, gegenĂŒber dem âTagesspiegelâ sagte, dass er in den nĂ€chsten Jahren mit keinen Nullrunden rechne.
Die Zahlen wĂŒrden sich trotz des Defizits gut entwickeln und die Wirtschaftskrise sei an den Rentenversicherungen so gut wie vorbeigegangen. Die Löhne wĂŒrden steigen, was sich dann natĂŒrlich auch positiv auf die Rentenzahlungen auswirken wĂŒrde.
All diese Aussagen sind angesichts der unsicheren Wirtschaftslage jedoch wohl eher mit Vorsicht zu genieĂen, zudem liegen noch keine genauen Zahlen vor. Positiv Ă€uĂerte sich Rische auĂerdem ĂŒber die Umstellung auf die Rente mit 67. Das Durchschnittsalter fĂŒr einen Renteneintritt lĂ€ge jetzt schon bei 63 Jahren. Auch in Sachen ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Ăltere wĂŒrde sich einiges tun. Viele Unternehmen wĂŒrden mit einem Blick auf die demographische Entwicklung schon jetzt versuchen BeschĂ€ftigte zu halten.
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FĂŒr uns alle wird es immer wichtiger sich schon so frĂŒh wie möglich mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen, denn das Rentenniveau sinkt kontinuierlich, so dass wir in ein paar Jahren mit Altersarmut zu kĂ€mpfen haben werden.
Doch die meisten Deutschen sind von dem Rentensystem eher verwirrt und schieben einen Auseinandersetzung mit diesem Thema nach hinten. Daher haben wir hier einmal die drei Grundprinzipien der deutschen Altersvorsorge zusammengefasst. Eigentlich stĂŒtzt sich das System auf drei SĂ€ulen:
Zum einen ist da die gesetzliche Rente, die jedem BundesbĂŒrger zusteht. Diese sinkt jedoch immer weiter ab, so dass sie schon lange im Alter nicht mehr ausreichen wird. Daher sollte man sich zusĂ€tzlich noch um eine eigene Vorsorge kĂŒmmern.
Dies ist zum einen durch die betriebliche Altersvorsorge möglich. Bis 2001 handelte es sich hierbei nur um freiwillige Leistungen des Arbeitgebers. Doch mit der EinfĂŒhrung der Riester-Rente 2002 haben alle Arbeitnehmer einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge und Förderung. Hier sollte man sich am besten mit seinem Arbeitgeber in Verbindung setzen.
Und dann gibt es natĂŒrlich noch die private Altersvorsorge. Diese wird immer wichtiger um im Alter den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Der Sparer hat hier die Möglichkeit am direktesten auf die Höhe des Vermögens Einfluss zu nehmen. Man sollte sich hier gut beraten lassen und eine sichere Anlageform wĂ€hlen.
Im Idealfall hat man eine Kombination aus allen drei SÀulen. Auf diese Art und Weise hat man so gut vorgesorgt, wie es momentan möglich ist.
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Unser Staat muss sparen, keine Frage. Nur wo soll man den Rotstift ansetzen? Im Prinzip können wir uns wohl in nÀchster Zeit auf Einsparungen in fast allen gesellschaftlichen Bereichen gefasst machen. Nur die Renten sollen laut Bundesfinanzminister Wolfgang SchÀuble nicht angetastet werden.
In diesem Bereich kann auch wohl kaum noch mehr gespart werden, denn schon jetzt ist sicher, dass die jetzt noch junge Generation spÀter mit massiver Altersarmut zu kÀmpfen haben wird. Daher sollten die meisten auf eine private Altersvorsorge setzen.
Einsparungen in Milliardenhöhe könnte sich SchĂ€uble allerdings im Bereich Arbeitslosenhilfe und Hartz IV vorstellen, sagte er auĂerdem der âBild am Sonntagâ. Hier stimme er Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zu, dass wir im Sozialsystem Leistungen hĂ€tten, die nicht dazu dienten, Arbeitslosen wieder in regulĂ€re Jobs zu bringen.
Auch auf das Gesundheitssystem kÀmen höhere Ausgaben und Einsparungen zu. Die LeistungsfÀhigkeit der Medizin sei enorm gestiegen und dies habe seinen Preis. SchÀuble setze hier sein vollstes Vertrauen in Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler.
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