Spätestens seit der Finanzkrise wird immer mehr Deutschen klar, dass sie sich im Alter wahrscheinlich nicht mehr alleine auf den Staat verlassen können. Eine private Altersvorsorge ist wichtiger denn je. Innerhalb der verschiedenen Anlageformen mausert sich die Riester-Rente langsam zur beliebtesten Form der privaten Altersvorsorge, und dies obwohl in letzter Zeit immer mehr kritische Stimmen laut werden und Experten raten ganz genau bei den Verträgen hinzusehen.
Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) bewerten über 70% der Sparer die Riester-Rente als gut bzw. sehr gut. 68% halten sie für familienfreundlich und 57% für sicher. Besonders die staatliche Förderung macht sie für 62% der Befragten attraktiv.
Doch bei der Umfrage wurden auch kritische Töne laut: 61% beschwerten sich über den Informationsstand und ganze 69% halten die Rendite für zu niedrig.
Für die DIA-Umfrage wurden 1075 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.
Neben der staatlich geförderten Riester Rente existieren noch andere Arten der Zusatzversicherung mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Anbieter für verschiedene Renten Zusatzversicherungen wäre beispielsweise ERGO Direkt. Ein Vergleich zwischen den unterschiedlichen Produkten lohnt sich auf jeden Fall.
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So wie es aussieht haben die meisten deutschen Arbeitnehmer in Sachen betrieblicher Altersvorsorge enorme Wissenslücken und nehmen daher viel zu wenig Möglichkeiten wahr. Dies ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, für die mehr als drei Millionen Beschäftigte befragt wurden.
Die meisten Befragten zeigten sich abgeschreckt von der Komplexität des Themas. Das Geld spiele dabei eine weit untergeordnetere Rolle als bisher vermutet. Die meisten gaben an, sich bestimmte Angebote zur Altersvorsorge sehr wohl leisten zu können, jedoch würden sie sich nicht damit befassen, da sie das Gefühl hätten, allgemein keinen genauen Durchblick zu haben. Hier besteht also dringender Nachholbedarf.
Das einfachste System wäre in diesem Fall das aus den USA übernommene Opting-Out. Hierbei nimmt jeder Arbeitnehmer automatisch an einer Form der betrieblichen Altersvorsorge teil, hat jedoch jeder Zeit das Recht die Zahlungen einzustellen. Doch leider bieten diese Möglichkeit nur rund zehn Prozent der deutschen Unternehmen an.
Desweiteren bemängelten die Experten, dass die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland kaum Raum zur Individualisierung lasse. Nur ein einziger Konzern in diesem Land bietet seinen Mitarbeitern eine freie Mitsprache bei der Vermögensaufteilung an. Die Selbstbestimmung der Arbeitnehmer muss demnach viel mehr in den Vordergrund gerückt werden.
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Die Riester-Rente gerät immer mehr in die Kritik, denn die Banken haben die Altersvorsorge schon längst als ein Mittel erkannt, mit dem sich gut Geld verdienen lässt, vor allem durch Versicherungen und Fondssparpläne.
Häufig sind die Gebühren und Provisionen so hoch, dass sich das Einzahlen am Ende nicht wirklich lohnt. Klar, dass von den Banken die Produkte beworben werden, die ihnen Geld bringen. Dabei gibt es eine Form der Riester-Rente, die für den Verbraucher sehr sicher ist, bei dem die Banken aber nur wenig verdienen. Daher muss man nach den sogenannten Riester-Banksparplänen erst ein wenig suchen.
Doch in Zeiten des Internets ist auch das kein Problem mehr und so kann man Verträge auch bei eigentlich regionalen Anbietern bundesweit abschließen. Jedem, der über Riester nachdenkt, raten wir, sich über die Banksparpläne zu informieren.
Riester-Banksparpläne funktionieren im Großen und Ganzen einfach wie Festgeld oder Tagesgeld. Sie werden mit einem marktüblichen Zins verzinst. Dazu kommen dann noch die staatlichen Zulagen. Es gibt keine Abschlusskosten oder Verwaltungsgebühren, die Verzinsung ist sicher und das Kapital wird garantiert.
Besonders gut eignen sich die Banksparpläne für Sparer fortgeschrittenen und mittleren Alters oder aber für jüngere, die durch die Wohn Riester Förderung ein Eigenheim erwerben wollen.
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Wie steht es um die Deutschen in Sachen Altersvorsorge? Um dies herauszufinden befragt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in jedem Quartal die Bevölkerung zur Stimmung bezüglich dieses Themas. Die letzte Befragung fand im Dezember 2009 statt, deren Ergebnisse nun veröffentlicht wurden. 1.042 Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 65 Jahren nahmen daran teil.
Ganze 46% aller Befragten sehen nach wie vor keine Möglichkeit ihr Geld in irgendeine Form der Altersvorsorge zu investieren, obwohl immer weniger von der Finanzkrise betroffen zu sein scheinen. Ganze 65% gaben an, nicht persönlich unter der Krise zu leiden. Im Quartal davor waren es zum Vergleich noch 55%.
Aus diesen gründen ist es wohl auch verständlich, dass die meisten sich gegen eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre aussprachen. 62% der Befragten lehnen dies ab. 23% schließen es aus gesundheitlichen Gründen komplett aus bis zu diesem Alter weiterzuarbeiten. Demgegenüber kann sich nur rund ein Fünftel vorstellen bis 67 berufstätig zu sein.
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Doch ziemlich erschreckende Zahlen erreichen uns in diesen Tagen aus Sachsen. Wie das Magazin rss-versicherung.de berichtet, sind im Bundesland Sachsen rund 80% aller Rentenbescheide fehlerhaft.
Allen Verbrauchern wird daher dringend geraten in diesen Tagen ihre Rentenbescheide genau zu überprüfen und fehlerhafte Angaben korrigieren zu lassen. Wie konnte es zu so vielen Fehlern kommen? Die Versäumnisse sind wohl auf beiden Seiten zu suchen, denn einerseits haben die Behörden bereits Bearbeitungsfehler eingeräumt, andererseits haben wohl viele Bürger einfach nicht alle Unterlagen eingereicht.
Mit dem Kontrollieren der Bescheide sollte man sich auch nicht zu viel Zeit lassen, denn je mehr Zeit verstreicht um so schwieriger kommt man an gewisse Unterlagen. Die generelle Frist für Nachforderungen auf bereits erteilte Bescheide liegt bei vier Jahren.
Sieht es in anderen Bundesländern ähnlich aus?
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