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Artikel Tagged ‘Rente’

Jeder zehnte Selbstständige kurz vor Altersarmut

9. November 2009

Einer aktuellen Umfrage zu Folge sind rund 10% aller Selbstständigen von Armut im Alter bedroht. Die meisten davon verdienen zu wenig um für das Alter genügend vorzusorgen.

Zu diesen 10% kommen dann noch weitere 20% hinzu, bei denen es wahrscheinlich ist, dass sie später einmal unter die relative Armutsgrenze (60% des mittleren Nettoeinkommens) rutschen.

Gerade im selbstständigen Sektor hat sich in den letzten Jahren das Prinzip des Lohndumpings ausgebreitet. Viele gut qualifizierte Leute müssen Aufträge annehmen, die weit unter ihrem normalen Honorar liegen. Zwar sollte man solche Aufträge eigentlich, um den Markt nicht zu drücken, gar nicht annehmen, doch vielen bleibt nichts anderes übrig. Ein Teufelskreis, der endlich durchbrochen werden muss!

Nur rund 5% des Einkommens, wenn überhaupt, können die meisten für die Vorsorge nutzen. Ein durchschnittlicher Angestellter zahlt zum Vergleich rund 10% seines Einkommens ein.

Zusätzlich gibt es aber auch viele Selbstständige, die das Thema Altersvorsorge unterschätzen. Daher schon möglichst früh informieren und damit anfangen. Generell aber eine Situation, die unbedingt geändert werden muss.

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Selbstständige und Freiberufler immer noch skeptisch bei Rürup-Rente

3. November 2009

Nach einer aktuellen Umfrage des Hamburger Versicherers Condor fühlt die Mehrheit der Selbstständigen und Freiberufler sich in Sachen Rürup-Rente schlecht informiert. Und das in vielen Fällen zurecht, denn erstens wird das Thema Rürup-Rente häufig vernachlässigt und zweitens, steigt man dann endlich einigermaßen hinter das Modell, wird einem bewusst, dass es auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist.

Vier Jahre nach der Einführung der Rürup-Rente eine bittere Erkenntnis. Fast die Hälfte aller Befragten konnte nicht einmal sagen, ob für sie die Rürup- oder die Riester-Rente das bessere Modell ist. Okay, bei der Auswahl fällt das auch schwer…

Werden momentan die Leute bei der Riester-Rente schon geprellt, da nach Expertentests herauskam, dass bei vielen Angeboten die Gebühren an die Bank höher als die Auszahlungen sind, die man am Ende bekommt, so ist die Rürup-Rente noch komplizierter und teils mit noch mehr Nachteilen verbunden.

Selbstständige und Freiberufler, denen gar nichts anderes übrig bleibt als ihre Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen, können zwar in der Sparphase 68% der eingezahlten Beiträge als Sonderabgaben von der Steuer absetzen, jedoch müssen alle, die nach dem Jahr 2040 in Rente gehen 100% der Rente versteuern. Unterm Strich bleibt dann nicht mehr so viel. Um an die Auszahlungen zu kommen muss man auch mindestens 60 sein, d.h. alle unter 30 haben bei der Rürup-Rente erhebliche Nachteile.

Zusätzlich hat man bei Renteneintritt keine Garantie, dass alle Einzahlungen sicher sind, da die Beiträge entweder in Zinspapiere oder häufiger jedoch in fondsgebundene Versicherungen fließen.

Als Selbstständiger oder Freiberufler bleiben einem dann nicht mehr viele Alternativen um für das Alter vorzusorgen… Trotzdem sollte sich jeder einmal genauestens über die Rürup-Rente und weitere Möglichkeiten informieren und das am besten so früh wie möglich! Eigeninitiative und vor allem Vorsicht sind hier gefragt, denn von offiziellen Stellen kann man nichts erwarten.

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Schnell noch Riester-Rente für 2009 sichern!

16. Oktober 2009

Rund die Hälfte aller Deutschen zeigt sich durch die aktuelle Finanzkrise so verunsichert, dass sie aufhören in eine private Altersvorsorge zu investieren. Jeder fünfte Bundesbürger hat bereits seine privaten Altersvorsorgeverträge aufgelöst. Ein erschreckender Trend, denn genau diese Menschen sind nach dieser Studie überzeugt, dass ihre Rente ausreicht!

Ja, es ist gut nach der Krise vorsichtig zu sein, besonders bei Aktien und Fonds! Trotz alledem sollte jeder weiterhin privat für das Alter vorsorgen, denn genau aufgrund der Krise wird die staatliche Rente nicht mehr ausreichen.

Die Riester-Rente ist für die meisten Arbeitnehmer, Angestellte und Beamte eine gute Möglichkeit. Sie bietet in vielen Fällen (noch) relativ hohe Zulagen (Förderung von bis zu 70%) und man kann sie zudem von der Steuer absetzen. Wer sich für das Jahr 2009 die vollen Zulagen sichern möchte, sollte langsam anfangen sich zu informieren (denn das sollte man auf jeden Fall tun) und noch bis zum 31.12.09 einen Riester-Vertrag abschließen.

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Beiträge der Rentenversicherung sinken nicht 2012!

28. September 2009

Erst im letzten Jahr hatte die Bundesregierung groß bekannt gegeben, dass im Jahr 2012 die Rentenbeiträge sinken werden, geplant waren immerhin von 19,9% auf 19,2%…

Doch die Finanzkrise, und man muss ganz ehrlich sein, die fatale Arbeitspolitik der Regierung, wird im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich einen drastischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen herbeiführen. Aktuell wird mit mindestens einer Million weiterer Arbeitsloser gerechnet. Das bedeutet, dass auch weniger Leute in die Rentenversicherung einzahlen. Was natürlich zur Folge hat, dass die Einnahmen der Deutschen Rentenversicherung sinken.

Eine Senkung der Beiträge im Jahr 2012 können wir uns also nicht leisten. Momentan belaufen sich die Rücklagen für die gesetzliche Rente auf 16,2 Milliarden Euro. Doch schon in zwei Jahren sollen diese auf 11,2 Milliarden gesunken sein. Ein Abwärtstrend, der sich wohl nur schwer wieder aufhalten lässt…

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Bei der Altersvorsorge darauf achten: Kapitalverzehr oder Kapitalerhalt

25. September 2009

Die Initiative “Altersvorsorge macht Schule” hat vor kurzem noch einmal mit Nachdruck darauf hingewiesen: Wer sich für eine private Altersvorsorge entscheidet, sollte unbedingt auf die Auszahlungsform des Geldes achten.

Es gibt hierbei nämlich zwei Möglichkeiten mit gravierenden Unterschieden: Kapitalerhalt und Kapitalverzehr.

Kapitalverzehr bedeutet, dass das angesparte Kapital in eine monatliche Rente umgewandelt wird, die dann nur so lange ausgezahlt wird, bis sie aufgebraucht ist. Entscheidet man sich für eine Altersvorsorge ohne Kapitalverzehr, muss man also etwas mehr ansparen, damit es dann im Endeffekt auch ausreicht.

Beim Kapitalerhalt geht es hingegen um die Werterhaltung des eingezahlten Kapitalertrages. D.h. also, dass nur die Zinsen des angesparten Kapitals ausgezahlt werden. Dafür können Ansprüche aber vererbt werden. Hierbei sollte man sein Augenmerk vor allem auf den realen Kapitalerhalt legen, denn dieser ist entscheidend für die staatliche Riester-Förderung.

Für was man sich dann letztlich entscheidet ist jedem selbst überlassen. Nur sollte man sich auf jeden Fall von Fachleuten beraten lassen!

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