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Artikel Tagged ‘Rentenalter’

Deutsche bekommen drei Jahre länger Rente als 1995

27. Juni 2011
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Das Renteneintrittsalter hat sich in den letzten Jahren immer weiter nach hinten verschoben. So gehen heutzutage Männer und Frauen im Schnitt mit 60,7 Jahren in Rente. 1995 lag das Alter bei den Männern noch bei 59,8 bzw. bei den Frauen bei 60,5. Gleichzeitig werden die Deutschen immer älter, so dass obwohl sich das Renteneintrittsalter nach hinten verschiebt, Bundesbürger heute gut drei Jahre länger Rente bekommen als noch 1995.

Dies geht aus neuen Statistiken der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor. 1995 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei 15,8 Jahren, 2010 waren es 18,5 Jahre. Dabei zeigt sich wieder einmal ein deutliches Gefälle zwischen West und Ost. Bezogen 2010 im Westen die Frauen im Schnitt 20,5 Jahre Rente, waren es im Osten 22,4 Jahre. Die Männer im Osten kamen auf 14,9 Jahre und im Westen auf 16,5 Jahre.

13,3 Prozent der Männer im Westen, was dort die zahlenmäßig stärkste Gruppe ist, bezieht eine Rente zwischen 1.050 und 1.200 Euro. Im Osten beziehen die meisten Männer (21,4 Prozent) eine Rente zwischen 900 und 1.050 Euro.

Bei den Frauen ist der Unterschied am deutlichsten, da in der DDR fast alle von ihnen erwerbstätig waren: Die meisten Rentnerinnen im Westen (20,9 Prozent) erhalten monatlich 150 bis 300 Euro, während ihre Altersgenossinnen im Osten am häufigsten (33,3 Prozent) zwischen 900 und 1.050 Euro bekommen.

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DGB fordert Abschaffung der Abschläge bei Erwerbsminderungsrente

5. März 2011
cc by flickr/ schnaars

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Laut einer Prognose der Bundesregierung soll die Kaufkraft der Rentner bis zum Jahr 2013 spürbar zurückgehen. Dies liegt für viele zum einen an der Rentenentwicklung, aber auch daran dass immer mehr Menschen das gesetzliche Rentenalter nicht mehr im Beruf erreichen können und daher früher in Rente gehen. Dabei müssen sie meiste hohe Abschläge hinnehmen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert nun in diesem Zusammenhang die Abschläge der Erwerbsminderungsrente, die aktuell bis zu 10,8% betragen können, abzuschaffen. Menschen, die aufgrund von Krankheit oder der schlechten Situation des Arbeitsmarkt gezwungen sind, vorzeitig in Rente zu gehen, dürften nicht mehr durch eine Verminderung bestraft werden.

Der Sozialverband VdK verlangte die Rückkehr zur dynamischen Rente. Die Renten müssten wieder direkt und ohne Abzüge an Lohn- und Kürzungsfaktoren gekoppelt werden. Es entflammt also immer mehr Kritik an der aktuellen Rentenpolitik.

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Umfrage zum Thema Altersvorsorge in Deutschland

22. Januar 2010

Wie steht es um die Deutschen in Sachen Altersvorsorge? Um dies herauszufinden befragt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in jedem Quartal die Bevölkerung zur Stimmung bezüglich dieses Themas. Die letzte Befragung fand im Dezember 2009 statt, deren Ergebnisse nun veröffentlicht wurden. 1.042 Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 65 Jahren nahmen daran teil.

Ganze 46% aller Befragten sehen nach wie vor keine Möglichkeit ihr Geld in irgendeine Form der Altersvorsorge zu investieren, obwohl immer weniger von der Finanzkrise betroffen zu sein scheinen. Ganze 65% gaben an, nicht persönlich unter der Krise zu leiden. Im Quartal davor waren es zum Vergleich noch 55%.

Aus diesen gründen ist es wohl auch verständlich, dass die meisten sich gegen eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre aussprachen. 62% der Befragten lehnen dies ab. 23% schließen es aus gesundheitlichen Gründen komplett aus bis zu diesem Alter weiterzuarbeiten. Demgegenüber kann sich nur rund ein Fünftel vorstellen bis 67 berufstätig zu sein.

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