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Artikel Tagged ‘Riester Rente’

Weniger Riester-VertrĂ€ge – Experten fordern dringende Reformen

29. Juli 2013
cc by flickr/ 63mg_

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Seit einiger Zeit wird immer wieder Kritik an der Riester-Rente laut und auch wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach darĂŒber berichtet. Laut Zahlen des Bundesarbeitsministeriums, ĂŒber die die „SĂŒddeutsche Zeitung“ vor wenigen Tagen berichtet hat, geht die Anzahl der geschlossenen Riester-VertrĂ€ge zum ersten Mal seit deren EinfĂŒhrung zurĂŒck.

Immer weniger Menschen schließen neue VertrĂ€ge ab und jeder FĂŒnfte lĂ€sst zudem seinen Vertrag ruhen. ZurĂŒckgegangen sind die VertrĂ€ge in den Bereichen der Versicherungen sowie bei den staatlich geförderten FondssparplĂ€nen. Nur die Wohn-Riester-VertrĂ€ge und die BanksparplĂ€ne konnten leicht zulegen.

Laut der „SĂŒddeutschen Zeitung“ hat das Bundesarbeitsministerium dieses Mal die Zahlen ziemlich unbemerkt auf der Website veröffentlicht, anstatt wie sonst eine Pressemitteilung herauszugeben. Als GrĂŒnde sieht man unter anderem die anhaltende Kritik an den VertrĂ€gen von Seiten der VerbraucherschĂŒtzer und die Verunsicherung der Menschen aufgrund der anhaltenden Krise der FinanzmĂ€rkte. Fast alle Experten fordern inzwischen dringende Reformen bei der Riester-Rente!

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Riester-Rente: VertrÀge im Auge behalten!

24. Dezember 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer sich fĂŒr eine Riester-Rente als Form der privaten Altersvorsorge entscheidet muss wissen, dass man die VertrĂ€ge im Laufe der Jahre immer wieder im Blick haben und entsprechend handeln muss. Dies beginnt bereits bei der jĂ€hrlichen Beantragung der Zulagen, ĂŒber die wir mehrfach berichtet haben.

Um die staatliche Förderung zu erhalten, muss man diese jedes Jahr aufs Neue Beantragen. Wer Angst hat, dies zu vergessen oder einfach weniger Arbeit haben möchte, kann jedoch einen Dauerzulagenantrag stellen. Dieser muss nur einmal ausgefĂŒllt werden und der Anbieter der Riester-Rente ĂŒbernimmt dann die Beantragung fĂŒr einen.

Zudem sollte man wissen, dass man nur die volle Zulagenhöhe erhĂ€lt, wenn die gesamte Sparleistung im Jahr wenigstens vier Prozent des Bruttoeinkommens des Vorjahres entspricht. . Liegt man darunter, erhĂ€lt man die Zulage nur anteilig. Mindestens eingezahlt werden muss jĂ€hrlich jedoch ein Betrag von 60 Euro. Wer aus irgendwelchen GrĂŒnden nicht mehr zahlen kann, sollte sich unbedingt informieren, ob man die Zahlungen reduzieren oder sogar aussetzen kann.

Da mit jedem Kind die Förderung steigt, muss eine Geburt natĂŒrlich dem Anbieter mitgeteilt werden. Zudem sollten Riester-Sparer wissen, dass die BeitrĂ€ge bis maximal 2.100 Euro von der Steuer abgesetzt werden können. Beginnt der Auszahlungszeitraum, kann auch hier ein genaues PrĂŒfen der Bedingungen gĂŒnstig sein. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann sich dabei lohnen, jedoch nur nach einem genauen Vergleich, bei dem auch Faktoren wie GebĂŒhren und Co. bedacht werden.

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Riester-Rente: Millionen Deutsche verschenken staatliche Zulage

10. Dezember 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wir berichten an dieser Stelle immer wieder darĂŒber, dass Rietser-Sparer sich unbedingt regelmĂ€ĂŸig mit ihren VertrĂ€gen beschĂ€ftigen mĂŒssen und, wer keinen Dauerzulagenantrag gestellt hat, jĂ€hrlich rĂŒckwirkend die ZuschĂŒsse beantragen muss. Genau diesen Punkten kommen laut eines Berichts der „SĂŒddeutschen Zeitung“, der sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken stĂŒtzt, Millionen von Deutsche jedoch nicht nach.

So verschenken zahlreiche die staatlichen Zulagen. Im Jahr 2009 gab es in Deutschland 13,25 Millionen Riester-VertrĂ€ge, jedoch wurden nur 9,6 Millionen gefördert. Das bedeutet, dass ĂŒber drei Millionen Sparer die staatliche Zulage nicht beantragt haben! Lediglich 5,4 Millionen Menschen haben 2009 ĂŒberhaupt die volle Zulage erhalten. 2010 ruhten bereits 18,5 Prozent der Riester-VertrĂ€ge, was heute laut einigen Experten sogar noch mehr sein könnte.

Als Hauptgrund kann man sicherlich die KomplexitĂ€t der Riester-VertrĂ€ge und die damit verbundenen Pflichten fĂŒr die Sparer sehen. Zudem sind einige Bedingungen nicht sehr realistisch gestrickt. Viele sind laut Experten ĂŒberfordert und es mangelt in diesem Bereich an AufklĂ€rung.

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Riester-Rente soll transparenter werden

28. September 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit langem wird die Riester-Rente von VerbraucherschĂŒtzern stark kritisiert. So wurden die Änderungen bei dieser Form der privaten Altersvorsorge, die in dieser Woche vom Bundeskabinett beschlossen wurden, als ein erster Schritt in die richtige Richtung angesehen. Demnach sollen Riester-VertrĂ€ge nĂ€mlich transparenter gestaltet werden.

Wie auch schon in anderen Bereichen soll ein einheitliches Produktinformationsblatt Pflicht werden, auf dem die anfallenden Kosten, die Renditeerwartung sowie das Anlagerisiko ĂŒbersichtlich dargestellt werden. So sollen Kunden anhand einer Modellrechnung genau sehen, welche Rente ihnen garantiert wird.

ZusĂ€tzlich wird der Anbieter-Wechsel bei der Riester-Rente erleichtert, indem die Kosten gedeckelt werden. Wohn-Riester-VertrĂ€ge werden flexibler. So soll das angesparte Kapital in Zukunft jederzeit fĂŒr die Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum entnommen werden können. Möglich ist dabei auch unter bestimmten Voraussetzungen das Geld fĂŒr einen behindertengerechten Umbau zu nutzen.

Angehoben wird auch die Schwelle bei BeitrĂ€gen zur Basisvorsorge fĂŒrs Alter: In Zukunft können dabei 24.000 Euro statt bisher nur 20.000 Euro pro Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Dazu gehören auch Ausgaben zur gesetzlichen Rentenversicherung. Ebenso geltend machen kann man zudem die BeitrĂ€ge fĂŒr eine Erwerbs- oder BerufsunfĂ€higkeitsversicherung.

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Stiftung Warentest: Riester-Rente im Test

18. September 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Riester-Rente gehört in Deutschland immer noch zu den beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge und das, obwohl immer wieder deutliche Kritik daran geĂŒbt wird. Ein positives Fazit kann aktuell auch die Stiftung Warentest nicht ziehen. Diese hat fĂŒr ihr Magazin „Finanztest“ 29 Riester-Versicherungsangebote nĂ€her unter die Lupe genommen, wovon am Ende lediglich fĂŒnf die Note „gut“ erhielten. „Sehr gut“ war kein einziges Angebot.

Wirklich brauchbare Riester-VertrĂ€ge seien auf dem Markt sehr selten, so die Experten der Stiftung Warentest. Kunden, die sich dennoch fĂŒr dieses Modell der privaten Altersvorsorge interessieren, sollten in erster Linie auf die garantierte Mindestrente achten. Diese sei sicher im Gegensatz zu den eventuell erwirtschafteten ÜberschĂŒssen. Letzteres sei zwar schön, doch können Kunden sich eben auf keinen Fall darauf verlassen.

Zudem sollten die Abschluss- und Verwaltungskosten möglichst gering sein. Auch daran könne man gute VertrĂ€ge schnell erkennen. Ebenfalls getestet wurde der Anlageerfolg der Versicherer. Diejenigen, die gut wirtschafteten, wĂŒrden auch entsprechend „krĂ€ftig etwas drauf packen“. Wichtig seien außerdem Faktoren wie Transparenz und FlexibilitĂ€t. Kunden sollten die Möglichkeit haben nach einer Auszeit den Vertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzufĂŒhren.

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