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Artikel Tagged ‘Riester’

Riester-Rente in der Kritik – Lieber zum Rieser-Banksparplan greifen

26. Januar 2010

Die Riester-Rente gerät immer mehr in die Kritik, denn die Banken haben die Altersvorsorge schon längst als ein Mittel erkannt, mit dem sich gut Geld verdienen lässt, vor allem durch Versicherungen und Fondssparpläne.

Häufig sind die Gebühren und Provisionen so hoch, dass sich das Einzahlen am Ende nicht wirklich lohnt. Klar, dass von den Banken die Produkte beworben werden, die ihnen Geld bringen. Dabei gibt es eine Form der Riester-Rente, die für den Verbraucher sehr sicher ist, bei dem die Banken aber nur wenig verdienen. Daher muss man nach den sogenannten Riester-Banksparplänen erst ein wenig suchen.

Doch in Zeiten des Internets ist auch das kein Problem mehr und so kann man Verträge auch bei eigentlich regionalen Anbietern bundesweit abschließen. Jedem, der über Riester nachdenkt, raten wir, sich über die Banksparpläne zu informieren.

Riester-Banksparpläne funktionieren im Großen und Ganzen einfach wie Festgeld oder Tagesgeld. Sie werden mit einem marktüblichen Zins verzinst. Dazu kommen dann noch die staatlichen Zulagen. Es gibt keine Abschlusskosten oder Verwaltungsgebühren, die Verzinsung ist sicher und das Kapital wird garantiert.

Besonders gut eignen sich die Banksparpläne für Sparer fortgeschrittenen und mittleren Alters oder aber für jüngere, die durch die Wohn Riester Förderung ein Eigenheim erwerben wollen.

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Mit der Riester Rente für das Alter vorsorgen

9. November 2009

Der Traum von einem entspannten Lebensabend ist im Grunde so alt wie die Menschen selbst, doch die zahlreichen Rentenformen der vergangenen Jahre haben an ihm gezehrt. Schon heute können immer weniger Senioren einen wohlsituierten Lebensabend genießen und die Zahl der Hilfsbedürftigen steigt von Jahr zu Jahr. Wer im eigenen Alter ein angenehmes Leben genießen möchte, muss sich mit dem Thema der privaten Altersvorsorge auseinandersetzen. Hoch im Kurs steht dabei natürlich die Riester Rente. Während die Riester Rente in der Vergangenheit die Altersvorsorge für den Arbeitnehmer war, haben einige Anbieter auch die Klientel der Selbstständigen für sich entdecken können. Immer mehr Angebote beherrschen den Markt der Riester Rente und machen ihn somit vor allem undurchsichtiger. Auch wenn man mit dieser Option nahezu exzellent für das Alter vorsorgen kann und sich mit der Riester Rente letztlich auch staatliche Subventionen sichert, gilt es zu vergleichen. Die Unterschiede bei den Konditionen sind groß und so sollten sich Versicherte bei der Suche nach dem passenden Anbieter Zeit nehmen. Mit der Riester Rente kann man nur dann die Schäfchen ins Trockene bringen, wenn man das richtige Angebot wählt.

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Schnell noch Riester-Rente für 2009 sichern!

16. Oktober 2009

Rund die Hälfte aller Deutschen zeigt sich durch die aktuelle Finanzkrise so verunsichert, dass sie aufhören in eine private Altersvorsorge zu investieren. Jeder fünfte Bundesbürger hat bereits seine privaten Altersvorsorgeverträge aufgelöst. Ein erschreckender Trend, denn genau diese Menschen sind nach dieser Studie überzeugt, dass ihre Rente ausreicht!

Ja, es ist gut nach der Krise vorsichtig zu sein, besonders bei Aktien und Fonds! Trotz alledem sollte jeder weiterhin privat für das Alter vorsorgen, denn genau aufgrund der Krise wird die staatliche Rente nicht mehr ausreichen.

Die Riester-Rente ist für die meisten Arbeitnehmer, Angestellte und Beamte eine gute Möglichkeit. Sie bietet in vielen Fällen (noch) relativ hohe Zulagen (Förderung von bis zu 70%) und man kann sie zudem von der Steuer absetzen. Wer sich für das Jahr 2009 die vollen Zulagen sichern möchte, sollte langsam anfangen sich zu informieren (denn das sollte man auf jeden Fall tun) und noch bis zum 31.12.09 einen Riester-Vertrag abschließen.

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Riester-Rentner dürfen wieder auswandern…

23. September 2009

Und schon wieder eine Schlagzeile zur Riester-Rente. Und schon wieder funktioniert ein Teil des Systems nicht. Doch ein Punkt soll nun zum Glück verbessert werden.

Wussten Sie, dass Riester-Rentner bisher nicht die freie Wahl ihres Wohnsitzes und Arbeitsplatzes hatten? Genau so ist bzw. war es! Denn, wer seinen Wohnsitz im Alter in ein anderes Land der EU verlegen ließ, musste dem deutschen Staat die staatlichen Zulagen wieder zurückzahlen! Dies hat natürlich viele davon abgehalten ihren Arbeitsplatz ins Ausland zu verlegen bzw. sie mussten evtl. auf lukrative Angebote verzichten.

Doch nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass diese Regelung unzulässig ist. In Zukunft muss bei einem Umzug ins Ausland die Förderung nicht mehr zurückerstattet werden. Die Regierung hat versprochen die Änderungen so schnell wie möglich umzusetzen.

Interessant, dass Vater Staat da nicht selbst drauf gekommen ist, wahrscheinlich, weil dadurch in Zukunft Einnahmen in Höhe von jährlich 470 Millionen fehlen werden. In diesem Fall gehen ihnen die Einnahmen zurecht durch die Lappen!

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Altersvorsorge – Auszubildende unter 25 Jahre werden besonders gefördert

15. September 2009

Mit Beginn der Berufsausbildung haben junge Auszubildende zahlreiche Entscheidungen in finanzieller Hinsicht zu treffen. So z.B. bei welcher Bank oder Sparkasse lasse ich mein Girokonto führen, macht es Sinn einen VL-Vertrag zu besparen, bei welcher Krankenversicherung werde ich Mitglied, bekomme ich wirklich ab dem 16. Lebensjahr Wohnungsbauprämie? Fasst aberwitzig mutet es an, wenn dann noch einem jungen Menschen, der eben erst in die Arbeitswelt eintritt, die Frage nach der späteren Rente (etwa 40 Jahre später) gestellt wird. „Doch machen wir uns nichts vor. Je früher sich die jungen Berufseinsteiger über dieses noch so ferne Thema informieren, um so mehr können sie von den staatlichen Förderwegen profitieren“, so Karl-Heinz Herrmann, selbstständiger Steuerberater und Autor des Buches „Riester-, Eichel- oder Rüruprente?“. Denn die staatlichen Förderungen sind insbesondere für Berufseinsteiger und junge Erwachsene phänomenal, schwärmt er weiter.

Worum geht es?

Gemeint ist die staatliche Förderung der Altersvorsorge mittels Grundzulage und „Starterbonus“ auf dem Riesterweg. Den Riesterweg können z. B. Auszubildende, junge Berufseinsteiger, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende beschreiten. Das besondere an der Riesterförderung ist, dass sie nicht nur für einen zertifizierten Banksparplan, Bausparvertrag oder als klassische Rentenversicherung möglich ist, gefördert werden auch investmentbasierte Rentenversicherungen oder reine Investmentsparpläne.
Und so sieht die Förderung aus:

Nehmen wir an, Felix, geboren 1993, beginnt im Jahr 2009 mit seiner Berufsausbildung als Schreiner. Will er die volle Riesterförderung erhalten, muss er auf seinen Riestervertrag noch im Jahr 2009 4 % seines Vorjahreseinkommens einzahlen. Da er in aller Regel im Vorjahr (2008) noch nichts verdient hat, reicht der gesetzliche Mindestbeitrag von 60 €. Hierauf bekommt er – auf Antrag – im Jahr 2010 eine Grundzulage von 154 € und, weil er noch keine 25 Jahre alt ist, einen einmaligen „Starterbonus“ von 200 € oben drauf. In Summe erhält Felix für das Startjahr 2009 eine staatliche Zulage von insgesamt 354 € in seinen Vertrag gezahlt. Bei einer Eigenleistung von 60 € macht dies eine Förderquote von 590 % (= 354 € / 60 € x 100) im Erstjahr. Im Folgejahr (2010) entfällt zwar für Felix der „Starterbonus“, doch die Grundzulage gibt es erneut. Hierzu muss Felix 4 % des Vorjahreseinkommens (2009) in den Riestervertrag einzahlen. Da das Vorjahreseinkommen (2009) im geschilderten Beispiel meist weniger als 5.350 € beträgt, reichen erneut 60 € und der Staat legt 154 € dazu. Die Förderquote sinkt zwar, beträgt aber immer noch rd. 257 % (= 154 € / 60 € x 100). Übrigens, dieses Beispiel funktioniert im Normalfall auch für Abiturienten des Jahrgangs 2009, wenn sie bereits den Zivil- oder Grundwehrdienst leisten. Die Eltern der Auszubildenden erhalten auf ihren Riestervertrag die Riester-Kinderzulage dennoch weiter, solange das Kindergeld gezahlt wird.

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