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Artikel Tagged ‘SCHUFA’

Schufa: Privatpersonen bekommen nun auch Auskunft über Unternehmen

24. November 2010
cc by flickr/ Stefan Baudy

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Banken, Unternehmen, Mieter usw. können schon lange über Auskunfteien wie die Schufa die Bonität von Privatpersonen prüfen. Dies funktioniert ab jetzt auch umgekehrt. Damit können sich nun auch Einzelpersonen informieren, bevor sie ein großes finanzielles Risiko eingehen. Eine Auskunft sei zu fast allen deutschen Kapital- und Personengesellschaften, die im Handelsregister stehen, möglich.

Interessant ist solch eine Auskunft beispielsweise für Stellenbewerber, die sich ein genaueres Bild über ihren möglichen Arbeitgeber machen wollen, oder Bauherren, die sich informieren wollen, wie ein Bauunternehmen finanziell dasteht.

Die Auskunft wird online erteilt und ist natürlich nicht kostenlos. Man registriert sich auf der Seite der Schufa, was 18,50 Euro kostet, und erhält dann Auskunft zum Unternehmen. Verraten werden dabei Stammdaten wie Anschrift, Branche, Rechtsform, Namen der Gesellschafter und natürlich die Kreditwürdigkeit der Firma und deren Geschäftszahlen wie Umsatz und Grundkapital. Hinzu kommen dann noch die Nennung von wichtigen Ereignissen im Unternehmen in den letzten zwölf Monaten, zum Beispiel wenn der Geschäftsführer gewechselt hat. Diese Auskunft an sich kostet eine Gebühr von 28,50 Euro.

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Schufa darf Daten auch bei Widerspruch speichern

29. August 2010

Jeder Deutsche hat im Laufe der Zeit mehrfach mit Auskunfteien wie der Schufa zu tun. Für die einen geschieht dies meist nebenher, für die anderen können die dort gespeicherten Daten jedoch schnell zum Problem werden. In diesem Fall wären wohl viele froh, dass manche Daten nicht gespeichert werden.

Dem legte nun jedoch ein Urteil einen Stein in den Weg: Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied, dass Banken und andere Institute die Daten eines Kunden auch dann an die Schufa weiterleiten dürfen, wenn dieser Widerspruch dagegen eingelegt hat.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mann, der zur Rückzahlung eines Kredits gerichtlich verpflichtet worden war. Am Landgericht Wiesbaden hatte er nun vergeblich versucht eine einstweilige Verfügung zu beantragen, dass die Bank seine Daten nicht an die Schufa übermittelt und diese sie speichert.

Die Richter gaben jedoch der Bank und damit auch der Schufa recht. Maßgeblich für die Speicherung und Übermittlung der Daten sei, ob sie der Wahrung berechtigter Interessen der Schufa und der Allgemeinheit dienten. Dies sei hier gegeben, da Auskunfteien Banken vor Verlusten im Kreditgeschäft schützen sollten.

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Schufa-Daten genau prüfen und vor allem auf falsche und veraltete Werte achten

8. August 2010

Wer einen Kredit abschließen möchte oder ähnliches, wird an seinem Schufa-Wert kaum vorbeikommen. Die Banken und Unternehmen prüfen die Daten, die von fast jedem Bundesbürger bei den Auskunfteien wie der Schufa oder Creditreform gespeichert sind, und entscheiden anhand von ihnen, ob der Kunde kreditwürdig ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit er seinen Verpflichtungen nachkommt.

Jedoch hat eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherministerium herausgefunden. Dass rund 45% der Angaben bei den Auskunfteien falsch oder veraltet sind. Ein fataler Fehler, der über haben und nicht haben entscheiden kann.

Daher sollte jeder Bundesbürger kurz bevor er einen Kredit aufnimmt, seine Daten prüfen. Dies geht seit kurzem einmal im Jahr kostenlos. Sind die Daten falsch oder veraltet, sollte man sich unbedingt sofort zur Wehr setzen. Grundsätzlich sollten die Daten alle drei Jahre gelöscht werden. Auf den Seiten der Verbraucherzentrale Bremen finden sich nähere Informationen zu diesem Thema und auch ein Musterbrief für die Löschung der Daten.

Wie genau sich der Scoring-Wert der Schufa errechnet ist ein gut gehütetes Geheimnis, jedoch ist es wichtig, dass man sich bei der Selbstauskunft nicht nur den Prozentwert anzeigen lässt (100% bedeuten volle Kreditwürdigkeit), sondern auch den Wahrscheinlichkeitswert. Daher unbedingt bei dem Formular neben der „Bestellung der Datenübersicht nach §34 BDSG” auch das Feld „Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte“ ankreuzen.

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auxmoney mit Krediten für über acht Millionen Euro!

24. Juni 2010

Gerade in Zeiten, in denen Banken nicht mehr so leicht Kredite vergeben, dafür um so genauer auf die Schufa-Auskunft achten und dann noch hohe Zinsen verlangen, boomt das Geschäft mit den privaten Krediten.

Onlineportale wie auxmoney oder die Privatkredite von smava haben Hochkonjunktur. Dort kann man sein Vorhaben, das dafür benötigte Geld und welchen Zinssatz man dafür zahlen würde online stellen. Privatpersonen leihen einem dann das Geld und erzielen mit dieser Investition meist eine höhere Rendite als bei einer Bank. Ein lohnendes Geschäft für beide Seite also und das ganz ohne Schufa-Abfrage. In den heutigen Zeiten meist die letzte Rettung für Selbstständige.

Kein Wunder also, dass auxmoney zum Juni 2010 ein neues Rekordergebnis erzielen konnte. Eine Summe von 8.005.850 Euro wurde in rund 2.400 unterschiedliche Kreditprojekte investiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um das Zehnfache!

Insgesamt haben auxmoney-Anleger seit der Unternehmensgründung 2007 ein Volumen von rund 22.000.000 Euro in verschiedenen Kreditprojekten angelegt.

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Finanztest: Die meisten Schufa-Auskünfte sind lücken- oder fehlerhaft

23. Mai 2010

Die Informationen, die bei sogenannten Auskunfteien über uns gespeichert sind, können ausschlaggebend für wichtige Entscheidungen in unserem Leben sein. Dort werden Daten über unser Finanzverhalten gespeichert, die dann Banken und andere Unternehmen prüfen, bevor sie mit uns einen Vertrag abschließen. Von diesen Daten hängt also ab, ob wir beispielsweise einen Kredit, ein Konto, einen Handyvertrag, eine Wohnung etc. bekommen.

Die Zeitschrift „Finanztest“ hat daher einmal die Daten der Auskunfteien auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft und kam zu einem erschreckenden Ergebnis. Ein Großteil der Daten waren falsch bzw. unvollständig.

Für den Test wurden die Daten von 89 Testpersonen bei mehreren Auskunfteien ausgewertet und siehe da, nur elf der 89 Datensätze waren korrekt, bei allen anderen gab eine Mängel! Immerhin die Personenangaben wie Name und Anschrift waren fast immer richtig. In 28% der Fälle fehlten Daten, bei 8% waren die Daten veraltet und 1% war sogar komplett falsch.

Am besten schnitt immer noch die Schufa ab, obwohl hier auch erhebliche Mängel festgestellt wurden. Am negativsten fielen die Auskunfteien Accumio, Bürgel, Deltavista und Infoscore auf. Hier würden neben den Personendaten nur negative Daten wie Mahnverfahren, Haftbefehle etc. gespeichert und ohne positive Daten trotzdem der sogenannte Scoring-Wert erstellt, der dann am Ende eine Aussage zu unserer Bonität macht.

Die Experten raten daher allen Verbrauchern die von ihnen gespeicherten Daten bei den Auskunfteien genau zu überprüfen! Gerade wenn man einen Kredit, z.B. für eine Baufinanzierung braucht, nützt einem das schönste Angebot aus dem Baufinanzierungsrechner nichts, wenn nachher die Schufa einen Strich durch die Rechnung macht.

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