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Artikel Tagged ‘SCHUFA’

Schufa-Daten genau prüfen und vor allem auf falsche und veraltete Werte achten

8. August 2010

Wer einen Kredit abschließen möchte oder ähnliches, wird an seinem Schufa-Wert kaum vorbeikommen. Die Banken und Unternehmen prüfen die Daten, die von fast jedem Bundesbürger bei den Auskunfteien wie der Schufa oder Creditreform gespeichert sind, und entscheiden anhand von ihnen, ob der Kunde kreditwürdig ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit er seinen Verpflichtungen nachkommt.

Jedoch hat eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherministerium herausgefunden. Dass rund 45% der Angaben bei den Auskunfteien falsch oder veraltet sind. Ein fataler Fehler, der über haben und nicht haben entscheiden kann.

Daher sollte jeder Bundesbürger kurz bevor er einen Kredit aufnimmt, seine Daten prüfen. Dies geht seit kurzem einmal im Jahr kostenlos. Sind die Daten falsch oder veraltet, sollte man sich unbedingt sofort zur Wehr setzen. Grundsätzlich sollten die Daten alle drei Jahre gelöscht werden. Auf den Seiten der Verbraucherzentrale Bremen finden sich nähere Informationen zu diesem Thema und auch ein Musterbrief für die Löschung der Daten.

Wie genau sich der Scoring-Wert der Schufa errechnet ist ein gut gehütetes Geheimnis, jedoch ist es wichtig, dass man sich bei der Selbstauskunft nicht nur den Prozentwert anzeigen lässt (100% bedeuten volle Kreditwürdigkeit), sondern auch den Wahrscheinlichkeitswert. Daher unbedingt bei dem Formular neben der „Bestellung der Datenübersicht nach §34 BDSG” auch das Feld „Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte“ ankreuzen.

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auxmoney mit Krediten für über acht Millionen Euro!

24. Juni 2010

Gerade in Zeiten, in denen Banken nicht mehr so leicht Kredite vergeben, dafür um so genauer auf die Schufa-Auskunft achten und dann noch hohe Zinsen verlangen, boomt das Geschäft mit den privaten Krediten.

Onlineportale wie auxmoney oder die Privatkredite von smava haben Hochkonjunktur. Dort kann man sein Vorhaben, das dafür benötigte Geld und welchen Zinssatz man dafür zahlen würde online stellen. Privatpersonen leihen einem dann das Geld und erzielen mit dieser Investition meist eine höhere Rendite als bei einer Bank. Ein lohnendes Geschäft für beide Seite also und das ganz ohne Schufa-Abfrage. In den heutigen Zeiten meist die letzte Rettung für Selbstständige.

Kein Wunder also, dass auxmoney zum Juni 2010 ein neues Rekordergebnis erzielen konnte. Eine Summe von 8.005.850 Euro wurde in rund 2.400 unterschiedliche Kreditprojekte investiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um das Zehnfache!

Insgesamt haben auxmoney-Anleger seit der Unternehmensgründung 2007 ein Volumen von rund 22.000.000 Euro in verschiedenen Kreditprojekten angelegt.

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Finanztest: Die meisten Schufa-Auskünfte sind lücken- oder fehlerhaft

23. Mai 2010

Die Informationen, die bei sogenannten Auskunfteien über uns gespeichert sind, können ausschlaggebend für wichtige Entscheidungen in unserem Leben sein. Dort werden Daten über unser Finanzverhalten gespeichert, die dann Banken und andere Unternehmen prüfen, bevor sie mit uns einen Vertrag abschließen. Von diesen Daten hängt also ab, ob wir beispielsweise einen Kredit, ein Konto, einen Handyvertrag, eine Wohnung etc. bekommen.

Die Zeitschrift „Finanztest“ hat daher einmal die Daten der Auskunfteien auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft und kam zu einem erschreckenden Ergebnis. Ein Großteil der Daten waren falsch bzw. unvollständig.

Für den Test wurden die Daten von 89 Testpersonen bei mehreren Auskunfteien ausgewertet und siehe da, nur elf der 89 Datensätze waren korrekt, bei allen anderen gab eine Mängel! Immerhin die Personenangaben wie Name und Anschrift waren fast immer richtig. In 28% der Fälle fehlten Daten, bei 8% waren die Daten veraltet und 1% war sogar komplett falsch.

Am besten schnitt immer noch die Schufa ab, obwohl hier auch erhebliche Mängel festgestellt wurden. Am negativsten fielen die Auskunfteien Accumio, Bürgel, Deltavista und Infoscore auf. Hier würden neben den Personendaten nur negative Daten wie Mahnverfahren, Haftbefehle etc. gespeichert und ohne positive Daten trotzdem der sogenannte Scoring-Wert erstellt, der dann am Ende eine Aussage zu unserer Bonität macht.

Die Experten raten daher allen Verbrauchern die von ihnen gespeicherten Daten bei den Auskunfteien genau zu überprüfen! Gerade wenn man einen Kredit, z.B. für eine Baufinanzierung braucht, nützt einem das schönste Angebot aus dem Baufinanzierungsrechner nichts, wenn nachher die Schufa einen Strich durch die Rechnung macht.

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Achtung Abzocke: Kostenlose Schufa-Auskunft und trotzdem zahlen?

19. April 2010

Seit Anfang des Monats hat jeder Bundesbürger das Recht einmal im Jahr kostenlos eine schriftliche Datenübersicht über seine Person von einer Auskunft, wie Schufa, Bürgel, Creditreform oder infoscore, zu beantragen. Eigentlich eine gute Änderung, bei der aber manche gleich für sich eine Lücke entdeckt haben.

An dieser Stelle soll noch einmal betont werden, dass die gesamte Auskunft kostenlos ist, denn ein paar Portale im Netz nützen die Auskunft immer noch um damit Geschäfte zu machen: So warnt die Verbraucherzentrale Sachsen in diesen Tagen vor dem Portal meineselbstauskunft.de.

Die Internetseite erinnert vom Design her an die Website der Schufa, hat aber mit ihr nichts zu tun. Für das Antragformular der kostenfreien Auskunft zahlt man bei diesem Portal 5,60 Euro. Für den Betreiber ein lohnenswertes Geschäft, denn die Schufa meldete, dass allein bei ihr über diese Seite rund 900 Anfragen seit dem 1. April eingegangen sind. Andere Auskunfteien berichten ebenfalls ähnliches.

Für die Auskunft sich also am besten direkt an die entsprechende Auskunftei wenden! Bei der Schufa sollte man zusätzlich darauf achten, dass man sich nicht für die falsche Auskunft entscheidet. Neben der kostenlosen Selbstauskunft gibt es nämlich noch die sogenannte Bonitätsauskunft. Diese ist eigentlich für Dritte gedacht und kostet 18,50 Euro.

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Einmal jährlich kostenlos seine Daten bei der Schufa abfragen

31. März 2010

Ab morgen, dem 1. April, ist es endlich soweit, die Umsetzung des geänderten Budnesdatenschutzgesetzes tritt in Kraft und damit auch eine Erleichterung für alle, die auf irgendeine Art Probleme mit der Schufa haben. Vor allem für Menschen mit Schulden eine kleine Erleichterung….

Ab morgen kann jeder Bürger einmal im Jahr kostenlos einen Blick in seine von ihm bei der Auskunftei Schufa gespeicherten Daten werfen. Bisher kostete dies 7,80 Euro. Hierbei handelt es sich zwar nicht um einen großen Betrag, jedoch kritisierten Datenschützer schon lange, dass man dafür zahlen müsse um an seine eigenen Daten zu kommen. Bisher bremste dieser Vorgang vor allem die Schuldenberatung aus.

Ab jetzt ändert sich dies, wenigstens ein wenig. Wer nun Einsicht in seine Daten haben möchte, kann dies telefonisch, online oder direkt in einem Schufa-Service-Center tun. Seine Daten erhält man dann per Post zugeschickt. Eine direkte Einsicht vor Ort ist nun allerdings nicht mehr möglich.

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