Schufa-Daten genau prüfen und vor allem auf falsche und veraltete Werte achten
Wer einen Kredit abschließen möchte oder ähnliches, wird an seinem Schufa-Wert kaum vorbeikommen. Die Banken und Unternehmen prüfen die Daten, die von fast jedem Bundesbürger bei den Auskunfteien wie der Schufa oder Creditreform gespeichert sind, und entscheiden anhand von ihnen, ob der Kunde kreditwürdig ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit er seinen Verpflichtungen nachkommt.
Jedoch hat eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherministerium herausgefunden. Dass rund 45% der Angaben bei den Auskunfteien falsch oder veraltet sind. Ein fataler Fehler, der über haben und nicht haben entscheiden kann.
Daher sollte jeder Bundesbürger kurz bevor er einen Kredit aufnimmt, seine Daten prüfen. Dies geht seit kurzem einmal im Jahr kostenlos. Sind die Daten falsch oder veraltet, sollte man sich unbedingt sofort zur Wehr setzen. Grundsätzlich sollten die Daten alle drei Jahre gelöscht werden. Auf den Seiten der Verbraucherzentrale Bremen finden sich nähere Informationen zu diesem Thema und auch ein Musterbrief für die Löschung der Daten.
Wie genau sich der Scoring-Wert der Schufa errechnet ist ein gut gehütetes Geheimnis, jedoch ist es wichtig, dass man sich bei der Selbstauskunft nicht nur den Prozentwert anzeigen lässt (100% bedeuten volle Kreditwürdigkeit), sondern auch den Wahrscheinlichkeitswert. Daher unbedingt bei dem Formular neben der „Bestellung der Datenübersicht nach §34 BDSG” auch das Feld „Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte“ ankreuzen.




