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Schweiz bei Handygesprächen besonders teuer

18. September 2011

Nokia e71x Handy

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Nach den Ergebnissen eines aktuellen Europavergleichs müssen Mobilfunkkunden in der Schweiz besonders tief für die Handytelefonie in die Tasche greifen. Die Schweiz ist im europäischen Vergleich am teuersten. Die Verbraucher müssen für die Mobilfunktelefonie in der Schweiz bis zu 132 Prozent mehr zahlen als in Deutschland.

Doch auch in Tschechien und Polen müssen die Verbraucher im Vergleich zu den Kunden in der Bundesrepublik deutlich tiefer in die Tasche greifen. So kosten Handygespräche in der Tschechischen Republik doppelt so viel als in Deutschland. In Polen müssen die Verbraucher rund 52 Prozent mehr zahlen. Auch in Belgien, Frankreich und Luxemburg ist die Handytelefonie deutlich teurer als in Deutschland.

In Belgien liegt die Kosten um 44 Prozent höher. Verbraucher in Frankreich müssen rund 12 Prozent mehr zahlen als in Deutschland. Deutlich geringer ist der Unterschied zwischen Deutschland und Luxemburg. So liegen die Kosten für die Handytelefonie in Luxemburg in etwa um drei Prozent über dem Niveau in Deutschland. In den letzten Jahren ist die Mobilfunktelefonie in Deutschland erheblich günstiger geworden.

Dazu haben vor allem die zahlreichen Mobilfunkdiscounter beigetragen, die den Sprung auf den Markt geschafft haben. Obwohl die Handytarife um einiges günstiger geworden sind, müssen die Verbraucher in Deutschland tiefer in die Tasche greifen als in anderen Ländern Europas. So ist das Telefonieren in Österreich und den Niederlanden günstiger als in der Bundesrepublik.

Finanzen ,

Neues Steuersünder-Abkommen mit der Schweiz

11. August 2011
cc by flickr/ Last Hero

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Vor einiger Zeit war es eines der großen Themen in den Medien: Deutsche Fahnder haben CDs mit Daten über Steuersünder in der Schweiz und auch in Liechtenstein gekauft. Daraufhin bekamen etliche Angst und zeigten sich selbst an, zudem wurden entsprechende Ermittlungen gestartet, die zu Razzien führten.

Während in Deutschland die Debatten darüber tobten, zeigten sich die Schweizer weniger erfreut. Inzwischen haben sich Deutschland und die Schweiz auf ein mögliches Abkommen zum Thema Steuersünder geeinigt, das jedoch noch von den Parlamenten und dem Bundesrat gebilligt werden muss. Durch diese Grundsatzvereinbarung wird Vermögen, das im Nachbarland angelegt wird, pauschal versteuert. Gleichzeitig bleiben die Anleger selbst weiterhin anonym.

Während die einen eine Einigung begrüßen, stößt dies bei anderen auf heftige Kritik. Die Bundesregierung würde damit Steuerflucht legalisieren. Zudem verkündete man, dass man in Zukunft auch keine Steuersünder-CDs mehr kaufen würde. Aktuelle Ermittlungen würden aber natürlich fortgeführt. In diesem Zusammenhang wurde nun auch bekannt, dass die Bundesregierung bereits vor einiger Zeit eine weitere CD gekauft hat, bei der die entsprechenden Ermittlungen schon weit fortgeschritten seien.

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Steuersünderdaten: Experten erwarten eine Welle von Selbstanzeigen

3. Februar 2010

Jetzt ist es wohl fast schon offiziell: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble haben sich entschlossen die umstrittene CD mit den Daten der Steuersünder in der Schweiz zu kaufen. Den mutmaßlichen Steuerhinterziehern steht zum Teil wohl schon der kalte Schweiß auf der Stirn, denn schon jetzt glühen die Telefone von Anwälten und Banken.

Immer mehr potentielle Steuersünder wollen sich selbst anzeigen und so einer Strafe entgehen. Auf der CD sind die Daten von rund 1.500 steuerflüchtigen Daten in der Schweiz enthalten. Der Staat rechnet dadurch mit Nachzahlungen von über 100 Millionen Euro.

Wer sich, noch bevor die CD gekauft wurde, selbst anzeigt, muss in der Regel mit keiner Strafe rechnen. Dies geht aber nur in diesem kurzen Zeitraum und vor allem nur dann, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen. Daher erwarten Experten, dass der große Selbstanzeige-Sturm in der nächsten Woche losgehen wird.

Etliche Steuersünder werden nervös und man geht davon aus, dass sich mehr Leute selbst anzeigen werden als eigentlich auf der CD drauf sind. Als es 2008 um die Daten der Liechtensteiner Steuerflüchtigen ging, zeigten sich rund 600 Menschen selbst an, obwohl nur 210 auf der DVD erwähnt waren.

Wer Angst hat erwischt zu werden und sich dann am Ende doch nicht auf der CD befindet, ist in jedem Fall fein raus, denn er muss keine Strafe oder Sanktionen befürchten, nur eben die Nachzahlung.

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Kauft die Regierung die Daten der Steuersünder?

1. Februar 2010

Man fühlt sich unweigerlich an den Fall Klaus Zumwinkel aus dem Jahr 2008 erinnert… Fast zwei Jahre nach der Liechtenstein-Affäre wurden der Bundesregierung erneut Bankdaten von Steuersündern angeboten. Insgesamt soll es sich hierbei um etwa 100 Millionen Euro handeln, die am Fiskus vorbei auf Schweizer Konten landeten.

Der Haken an der Sache. Die Regierung soll 2,5 Millionen Euro für die brisanten Daten zahlen… Seit Tagen liefern sich die Politiker nun einen Schlagabtausch um kaufen oder nicht kaufen. Aktuell prüft der Fiskus das Angebot.

Während Union und FDP auf einmal moralische Bedenken zusammen mit den Datenschützern haben, sprechen sich Oppositionspolitiker und die Gewerkschaft der Polizei eindeutig für einen Kauf aus.

SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte der Süddeutschen Zeitung: “Wir können Ganoven nicht laufen lassen, nur weil sie von Ganoven entlarvt werden”.

Laut der Financial Times Deutschland soll es sich um jene Daten handeln, die bereits im vergangenen August französischen behörden angeboten wurden. Diese hatten für große diplomatische Spannungen zwischen der Schweiz und Frankreich gesorgt.

Mal sehen, wie sich die Regierung entscheidet…

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