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Schon häufiger haben wir hier über die Umsetzung des europäischen Zahlungsraums (SEPA) berichtet. Dass neue Kontonummern in Europa kommen würden war klar, nur bisher war nicht sicher, wann dies soweit sein würde. Nun hat sich das Europaparlament in Straßburg auf eine Einführung ab dem 1. Februar 2014 geeinigt.
Während andere Länder wie Belgien bereits die neuen Kontonummern, genannt IBAN, auch im Inland benutzen, setzt Deutschland bisher immer noch auf die alten Nummern. Daher machten die Deutschen auch Druck, so dass es für Überweisungen im Inland eine Übergangsfrist bis zum 1. Februar 2016 geben wird.
Spätestens dann müssen wir uns alle an neue Kontonummern gewöhnen. Die IBAN hat ganze 22 Stellen, weshalb sich viele Verbraucher vor wahren Zahlenmonstern fürchteten. Wenigstens können wir nach der neuen Regelung auf die Bankleitzahlen verzichten. Für alle Zahlungen in der EU, egal ob ins In- oder Ausland, muss man nur noch die IBAN angeben. Diese setzt sich in der Regel aus dem Kürzel des jeweiligen Landes (DE für Deutschland), einer zweistelligen Prüfziffer, der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen. Alte Lastschriftaufträge wie beispielsweise für Miete oder Strom sollen auch nach der Umstellung gültig bleiben.
Banken IBAN, Kontonummer, Regierung, SEPA

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Vor ein paar Wochen haben wir an dieser Stelle bereits darüber berichtet, dass seit 1. November 2010 das neue grenzüberschreitende Abbuchungsverfahren für den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr, auch unter der Abkürzung SEPA bekannt, parallel zu den normalen Kontonummern und Bankleitzahlen eingesetzt wird.
Dieses Verfahren macht das bargeldlose Zahlen innerhalb Europas schneller und für die meisten Verbraucher auch einfacher. 2013 soll SEPA dann komplett unsere bisherigen Kontonummern ersetzen und das alleinige Überweisungs- und Lastschriftsystem in Europa sein. Neben Deutschland und den anderen 26 Mitgliedstaaten der EU nehmen auch , Kroatien, Island, Norwegen, die Türkei und die Schweiz teil.
Für Überweisungen und Lastschriftverfahren benutzen Kunden die IBAN, eine 22 Stellen lange Nummer, die sich aus Kontonummer und Bankleitzahl zusammensetzt. Dazu gehört noch die international gültige Bankleitzahl BIC, die ganze elf Stellen aufweist. In diesen langen Nummern sehen Kritiker eines der Hauptprobleme, denn bei so vielen Ziffern ist das Verschreiben natürlich sehr wahrscheinlich.
Bis Ende 2012 sollen wir uns zunächst bei Überweisungen von unseren bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen verabschieden. Spätestens bis Anfang 2014 gilt dies dann auch für die Lastschriftverfahren.
Mit SEPA wird Kaufen und das Zahlen von Rechnungen über die Grenzen hinweg viel einfacher. Man ist nicht mehr auf Kreditkarten angewiesen, es werden keine Gebühren fällig und der Empfänger hat seinen Betrag angeblich bis spätestens Ende des nächsten Geschäftstags. Sind wir mal gespannt. Noch müssen die EU-Staaten und das Europaparlament über die genannten Fristen abstimmen.
Finanzen Onlinebanking, SEPA
Momentan ist die EU dabei den Zahlungsverkehr für die Mitgliedsstaaten zu vereinheitlichen. SEPA steht dabei für „Single Euro Payment Area“ und bezeichnet genau diesen Vorgang. Seit 2008 gibt es bereits die SEPA-Überweisung und die SEPA-Kartenzahlung. Gestern ist ein neuer Bereich hinzu gekommen.
Seit dem 1. November 2010 können Bankkunden nun auch Rechnungen in der gesamten EU per Lastschrift bezahlen. Banken bieten nun also das SEPA-Lastschriftverfahren an. Dieses läuft parallel zu deutschen Lastschriftverfahren und funktioniert fast genauso, nur dass man hier die internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl IBC nutzen muss.
Für Gläubiger kommt noch eine spezielle Identifikationsnummer hinzu, die man bei der Bundesbank beantragen muss. Für den normalen Verbraucher, der nur seine Rechnung bezahlen möchte, ist letzteres nicht relevant.
So lassen sich ab jetzt ganz einfach Rechnungen im Ausland über Lastschriftverfahren begleichen, zum Beispiel die Nebenkosten für das Ferienhaus oder einfach der Einkauf in einem Onlineshop außerhalb der deutschen Grenzen. Neben den EU-Staaten nehmen am SEPA-Verfahren auch Island, Norwegen und die Schweiz teil.
Banken, Finanzen Lastschriftverfahren, SEPA