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Wie bereits vor einiger Zeit berichtet, gehen in Deutschland die sogenannten Skimming-Angriffe an Geldautomaten nach und nach zurück. Dies liegt laut Experten vor allem an der Einführung von Karten mit EMV-Chip, der von Betrügern deutlich schwerer ausgespäht werden kann als die bisher eingesetzten Magnetstreifen.
Doch nun scheint sich das Problem nach und nach zu verlagern. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen konzentrieren sich Betrüger immer mehr auf den Handel. Dort manipulieren sie die Kartenlesegeräte so, dass sie zum Teil schon beim Eingeben der PIN diese ausspähen. Mit einer kopierten Karte und der Nummer heben sie dann im Ausland Geld ab. Im Handel ist weitgehend noch nicht auf EMV-Karten umgestellt.
Grundsätzlich kann einem dies also überall passieren! Wichtig ist, dass hier nun der Handel aktiv wird. Zudem raten Experten, dass Bankkunden, die sehr selten verreisen, ihre Karte für das Ausland sperren lassen oder dort auf kleine Beträge beschränken. So verhindert man, dass die Betrüger die Karte außerhalb von Deutschland leer räumen, was meist der Fall ist. Zudem sollte man natürlich bei seltsamen Abbuchungen sofort die Nummer 116 116 anrufen, seine Geldkarte darüber sperren lassen und sich mit seiner Bank in Verbindung setzen.
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Sicherlich alle Nutzer von EC-Karten haben Angst davor, dass ihre Daten am Automaten abgegriffen werden. Diese sogenannten Skimming-Fälle machen allen Verantwortlichen und Verbrauchern seit Jahren immer größere Sorgen. 2011 sind laut dem Bundeskriminalamt (BKA) die Zahlen zurückgegangen.
2010 wurden noch 3.183 Angriffe auf Geldautomaten vom BKA verzeichnet. Die Banken sprachen von einem Schaden in Höhe von 60 Millionen Euro. Daraufhin wurden einige Maßnahmen ergriffen, die offenbar bei den Geldautomaten gefruchtet haben. Seit Anfang 2011 werden EC-Karten über einen Chip geprüft. Dies gilt auch im europäischen Ausland. Das heißt, Tätern reicht für Fälschungen nicht nur ein kurzer Weg über die Grenze, sondern sie müssen erst aus Europa heraus.
Zudem wurden Störsender gegen Skimming-Module eingesetzt und die Meldewege verkürzt, so dass bei 88 Prozent der Betrugsfälle so schnell die Karte gesperrt werden konnte, dass die geklauten Daten für den Täter wertlos waren. All solche Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Banken für 2011 mit der Hälfte an bisheriger Schäden rechnen. Die Schadenssumme sei zudem um über 40 Prozent zurückgegangen.
Verbraucher sollten sich jedoch nicht zu früh freuen, denn die Täter konzentrieren sich nun vermehrt auf andere Automaten und Kassen wie Fahrkartenautomaten, Supermärkte oder Tankstellen. Hier werden bei Einbrüchen sogar die Ladenkassen manipuliert. Händler sollten daher laut dem BKA regelmäßig ihre Kassen und Terminals kontrollieren.
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Wer in diesen Tagen ins Ausland in den Urlaub fährt, sollte sich zur Sicherheit vorher noch einmal schlau machen, ob man mit seiner ec-Karte im Ausland noch Geld abheben kann. Denn was früher so einfach ging, hat sich in den letzten Monaten aufgrund von neuen Sicherheitsstandards geändert.
Der Betrug bei ec-Karten wie das sogenannte Skimming wird für die Banken zu einem immer größer werdenden Problem. Um das Ausspähen von ec-Karten einzudämmen wurde zu Beginn des Jahres in Europa der sogenannte EMC-Chip eingeführt, der das Geldabheben sicherer machen soll. Betrüger haben dies natürlich erkannt und greifen auf deutsche Konten nun einfach von Australien, Asien oder Amerika aus zu.
Daher haben Banken wie die Deutsche Bank, die Norisbank oder die Berliner Bank die Abhebe-Limits in diesen Ländern einfach auf Null gesetzt. Damit Kunden im Urlaub trotzdem mit ihrer ec-Karte zahlen können, müssen sie das Limit bei ihrer Bank für die Zeit des Urlaubs hochsetzen lassen. Einige Banken wie die Spardabank haben die Limits nicht ganz auf Null gesetzt, sondern nur reduziert.
Gleichzeitig stellen Institute wie die Postbank, die Volks- und Raiffeisenbanken sowie einige Sparkassen auf „V-Pay“ um. Dieses Bezahlsystem der Kreditorganisation Visa ersetzt den Magnetstreifen bei der ec-Karte durch einen Chip, der schwerer zu knacken ist. Das Problem bei V-Pay ist nur, dass es außerhalb Europas nicht überall funktioniert. Man sollte also vor seinem Urlaub noch entsprechende Informationen einholen oder gleich auf Bargeld, Kreditkarte und Reiseschecks setzen.
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Die meisten von uns haben wohl beim Geldabheben regelmäßig die Befürchtung, dass der Automat manipuliert worden sein könnte. Trotzdem geht der eine oder andere immer noch ein wenig zu sorglos mit dieser Möglichkeit um. Fakt ist, dass nach Angaben des Bundeskriminalamtes der Datenklau am Geldautomaten im letzten Jahr drastisch zugenommen hat.
Alleine die registrierten Fälle stiegen um mehr als die Hälfte an. Das sogenannte Skimming, also das Tricksen am Geldautomaten, wird dabei immer professioneller. Laut einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner aus Hamburg sehen dabei die meisten Deutschen vor allem die Banken in der Verantwortung.
Demnach sind zwei Drittel der Bundesbürger der Meinung, das Ansehen der Banken sei gesunken, da diese viel zu wenig gegen die Betrügereien am Geldautomaten unternehmen würden. Die Banken müssten also in den Augen der Deutschen eindeutig mehr in dieser Hinsicht tun.
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