Spanien muss rigoros sparen, das ist inzwischen wohl allen klar. Um nicht zum nächsten Griechenland zu werden, will die spanische Regierung durch ihr Programm bis 2011 rund 15 Milliarden Euro sparen.
Dieses sieht unter anderem vor, die Gehälter im öffentlichen Dienst um fünf Prozent zu senken und die Renten einzufrieren. Nun sollen auch die Millionäre des Landes ihren Beitrag zum Sparprogramm leisten.
Am Mittwoch kündigte Ministerpräsident José Luis RodrÃguez Zapatero die Einführung einer neuen Steuer für wohlhabende Bürger an. 99,99% der Spanier seien von dieser Steuer nicht betroffen und denjenigen, die es etwas angeht, wird sie wohl kaum wehtun.
Die Abgabe solle für „Bürger mit großen finanziellen Kapazitäten“ gelten. Genaueres äußerte die Regierung dazu allerdings bisher noch nicht. Binnen weniger Wochen soll ein Gesetzesentwurf vorliegen, damit die Pläne so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden können.
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Aktuell wird noch über die Pleite von Griechenland und das europäische Hilfspaket diskutiert, da äußern auch schon Experten aus der Finanzwelt bedenken, dass es bald auch anderen Staaten so ergehen könnte. Spaniens Wirtschaft befindet sich zum Beispiel immer noch in der Rezession. Droht dem Land nun ein ähnliches Schicksal wie Griechenland.
Die Experten befürchten ja, denn immer mehr äußern Zweifel darüber, dass Spaniens Ministerpräsident José Luis RodrÃguez Zapatero das wachsende Halshautdefizit nicht mehr in den Griff bekommt.
Am Dienstag sank an der Madrider Börse der Aktienindex Ibex um 3,3 % und purzelte damit auf den niedrigsten Stand des Jahres. Gleichzeitig ist in letzter Zeit die Arbeitslosenquote auf über 20% gestiegen!
Hinzu kommen nun noch die Staatshilfen für Griechenland, denn trotz seiner Situation muss Spanien für die Rettung Griechenlands 9,8 Milliarden Euro aufbringen. So manch einer vermutet nun, dass auch Spanien bald ein Rettungs-Paket nötig habe. Zapatero wies dies zwar entschieden zurück, aber angesichts der aktuellen Lage ist dies gar nicht so unwahrscheinlich. Wollen wir das Beste hoffen…
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Viele Deutsche sind gerade im Alter nach Spanien ausgewandert. Zu diesem Zeitpunkt war das Land weit günstiger als Deutschland. Man war der Meinung, den perfekten Ort für den letzten Lebensabschnitt gefunden zu haben. Prinzipiell hat sich daran nichts geändert. Die postitiven Seiten Spaniens sind auch bis heute ein guter Grund, in das Land zu ziehen. Gerade da es mit der Europäischen Union weit einfacher geworden ist, in einem Nachbarstaat zu wohnen. Einzig und allein die Preisgestaltung, sprich die Lebenshaltungskosten, sind drastisch gestiegen. Vom billigen Leben in Spanien kann also nicht mehr die Rede sein. Viele alte Menschen würden daher auch gerne wieder zurück nach Deutschland, haben allerdings eine Teuerungsrate gar nicht erst eingeplant. So leben sie zwar in einer wunderschönen Region, nur reicht das Geld nicht mehr. Schon gar nicht für ein Zurückziehen nach Deutschland. So kann man aus diesem Sachverhalt natürlich viel lernen.
Mag es in einigen Regionen Europas noch sehr günstig sein – ob in Ungarn, in der Türkei u.s.w. -, es gibt keine Garantie für derartige Presigestaltungen in der Zukunft.
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