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Artikel Tagged ‘Sparen’

Elektronische Lohnsteuerkarte 2012 – Was schon jetzt zu beachten ist

11. Oktober 2011
cc by wikimedia/ Sven Teschke

cc by wikimedia/ Sven Teschke

Wie bereits berichtet, hat die gute alte Lohnsteuerkarte ab dem kommenden Jahr ausgedient. Ab 2012 wird sie durch eine elektronische Variante ersetzt. In diesen Tagen bekommen Arbeitnehmer vom Finanzamt die entsprechenden Informationen ĂŒber die „Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale“, kurz ELStAM, zugesandt.

Dabei sollte man vor allem darauf achten, dass auch alle vermerkten Daten korrekt sind, denn sie sind fĂŒr den spĂ€teren Lohnsteuerabzug entscheidend. Neben den persönlichen Daten mĂŒssen natĂŒrlich auch Dinge wie die gespeicherte Lohnsteuerklasse richtig angegeben sein. Sollten sich dabei Fehler eingeschlichen haben, teilt man die Änderung so schnell wie möglich dem zustĂ€ndigen Finanzamt mit.

Desweiteren mĂŒssen FreibetrĂ€ge erneut beantragt werden, was beim vergangenen Jahreswechsel noch nicht der Fall war. Will man beispielsweise seinen Freibetrag fĂŒr Fahrten zwischen dem Wohnort und dem Arbeitsplatz nutzen, so muss dies unbedingt bis zum Ende dieses Jahres neu beantragt werden, sonst werden die FreibetrĂ€ge nicht in der kĂŒnftigen Lohnabrechnung berĂŒcksichtigt.

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Geldsparen in der Vorweihnachtszeit

25. September 2011

cc by flickr/ voxtheory

Wer beim Kauf von Weihnachtsgeschenken bares Geld sparen möchte, sollte damit schon im Sommer kaufen. Man spricht hier von einem antizyklischen Kauf. Hören Sie also genau hin, wenn jemand aus Ihrer Familie im Laufe des Jahres einen Wunsch Ă€ußert, was er gerne zum Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt bekommen wĂŒrde.

Im Sommer sind beispielsweise Spielsachen fĂŒr drinnen besonders gĂŒnstig erhĂ€ltlich. Dazu gehören unter anderem Puzzles, Puppen und Zubehör, aber auch Gesellschaftsspiele respektive Spielesammlungen.

Technische GerĂ€te sind im Sommer und frĂŒhen Herbst meist auch gĂŒnstiger erhĂ€ltlich. Wer nicht unbedingt den neuesten Computer oder Smartphone haben möchte, kann diese kurz vor oder nach der Cebit besonders gĂŒnstig kaufen.

SpĂ€testens Anfang November setzen die HĂ€ndler die Preise fĂŒr besonders gefragte Produkte nach oben. SpĂ€testens zu diesem Zeitpunkt sollten Sie zumindest die Weihnachtsgeschenke fĂŒr erwachsene Familienmitglieder zusammen haben.

Kinder schreiben ihren Wunschzettel leider meist erst Ende November/Anfang Dezember. Dann ist es in der Regel fĂŒr einen gĂŒnstigen Weihnachtseinkauf zu spĂ€t. Hören Sie also schon vorher Ihren Kindern genau zu und bestellen Sie die Geschenke, bevor diese auf dem Wunschzettel stehen.

Besonders gĂŒnstig können Sie Geschenke in verschiedenen Online-Outlets und im Versandshop bestellen. Hier sparen Sie bis zu 70 Prozent des frĂŒheren Verkaufspreises. Hier können Sie sowohl Markenkleidung fĂŒr die gesamte Familie, aber auch Spielwaren und technische Produkte kaufen, die nur aufgrund von geöffneten Verpackungen, kleinen Kratzern am GerĂ€t oder einem fehlenden Zusatzprodukt bis zu 70 Prozent gĂŒnstiger erhĂ€ltlich sind. Binnen weniger Tage trifft die Lieferung an der angegebenen Lieferadresse ein.

In den Online-Outlets werden auch tageweise Aktionen gestartet, bei denen Sie besonders gĂŒnstig einkaufen können. Da diese Aktionen aber zeitlich begrenzt sind, sollten Sie sich hier schnell zum Kauf entscheiden. Bedenken Sie aber bitte, dass zwischen Aktionsende und Lieferung durchaus zwei bis vier Wochen verstreichen können. Der jeweilige Lieferzeitraum wird Ihnen aber bei der BestellĂŒbersicht angezeigt.

Fazit: Wer rechtzeitig Weihnachtsgeschenke kauft, kann dadurch eine Menge Geld sparen.

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Steuervereinfachungen: Endlich Einigung

22. September 2011
cc by flickr/ Thomas Brenner

cc by flickr/ Thomas Brenner

Eigentlich waren die Steuervereinfachungen schon eine so gut wie beschlossene Sache, doch im Juli hatten die LĂ€nder diese gestoppt, da man vor allem mit der Möglichkeit, seine SteuererklĂ€rung nur alle zwei Jahre abgeben zu können, nicht einverstanden war. Ein Vermittlungsverfahren wurde angestoßen und Bundesfinanzminister Wolfgang SchĂ€uble verzichtete nun auf die „Zwei-Jahres-Option“, so dass der Weg fĂŒr eine Einigung frei wurde.

Am gestrigen Mittwoch Abend konnte man sich endlich auf die Vereinfachungen einigen. Neben Verbesserungen bei Kinderbetreuungskosten sowie bei dem Kinderfreibetrag und dem Kindergeld, sieht das Steuervereinfachungsgesetz vor allem eine Erhöhung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags vor. Dieser soll noch fĂŒr dieses Jahr von 920 auf 1.000 Euro steigen.

Die Mehrkosten der Vereinfachungen in Höhe von 585 Millionen Euro trĂ€gt alleine der Bund. Die Regierung spricht von weniger Papierkram und von Entlastungen fĂŒr die Steuerzahler. Die finanziellen Vorteile der BĂŒrger halten sich jedoch insgesamt in Grenzen. Zudem beinhaltet das Gesetz eine Senkung der BĂŒrokratiekosten in der Wirtschaft um vier Milliarden Euro.

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Eigene Pflegekosten von der Steuer absetzen

8. September 2011
cc by flickr/ sibypsilon

cc by flickr/ sibypsilon

Die Unterbringung in einem Pflegeheim ist eine kostspielige Angelegenheit. Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht zur Deckung dieser Kosten schon lange nicht mehr aus und trotz einer zusÀtzlichen privaten Pflegeversicherung bleiben in den meisten FÀllen trotzdem noch Ausgaben an den Betroffenen hÀngen.

In diesem Zusammenhang weist die Arbeitsgemeinschaft Versicherungsrecht des Deutschen Anwaltvereins darauf hin, dass diese Pflegekosten, die man aus eigener Tasche bestreitet, steuerlich absetzbar sind. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs hervor.

Von den Gesamtausgaben fĂŒr die Pflege mĂŒssten demnach also vorher alle Leistungen der Pflegeversicherung abgezogen werden, sprich, was von der Versicherung bezahlt wird, kann nicht steuerlich geltend gemacht werden. Entsprechende Belege der eigenen Kosten mĂŒssen natĂŒrlich gesammelt und aufgehoben werden.

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Deutsche lassen Guthaben auf Girokonten versauern

5. September 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Das Thema Geldanlage ist vielen Deutschen lĂ€stig. Sie halten es fĂŒr zu kompliziert und zeitaufwendig. NatĂŒrlich gibt es Anlageformen, auf die genau diese Argumente zutreffen, jedoch gibt es auch einfache und flexible Formen der Geldanlage, wie das Tagesgeldkonto. Der Sparerkompass Deutschland, den das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland erstellt hat, zeigt, dass Deutsche Zinsen in Milliardenhöhe verschenken.

Gut ein Drittel der Deutschen lĂ€sst grĂ¶ĂŸere Geldsummen einfach auf dem Girokonto liegen. Doch Girokonten bieten keinerlei bis kaum Zinsen, weshalb eigentlich jeder Sparer noch ein zusĂ€tzliches Tagesgeldkonto fĂŒr grĂ¶ĂŸere Summen haben sollte. Auf das Tagesgeld gibt es derzeit zum Teil Zinsen von weit ĂŒber zwei Prozent. Zudem ist das Geld jederzeit verfĂŒgbar. Laut dem Sparerkompass verschenken Deutsche durch die falsche Sparweise Zinsen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro!

Die Sparer, die am lĂ€ngsten grĂ¶ĂŸere BetrĂ€ge auf dem Girokonto versauern lassen, leben in ThĂŒringen (47 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (43 Prozent) und Bayern (39 Prozent). Zinsbewusste Verbraucher seien hingegen vor allem in Berlin, Brandenburg und Baden-WĂŒrttemberg zu finden.

Auf die Frage nach den GrĂŒnden, antworteten 53 Prozent der Bankkunden, dass sie aus Gewohnheit ÜberschĂŒsse nicht umschichten wĂŒrden. 43 Prozent waren der Meinung, dass sie nur so ihr Geld jederzeit wieder abheben könnten und fĂŒnf Prozent glauben sogar fĂ€lschlicherweise, dass sie auf dem Girokonto mehr Zinsen bekommen wĂŒrden als auf einem Tagesgeldkonto.

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