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Artikel Tagged ‘Sparen’

Weniger Riester-VertrĂ€ge – Experten fordern dringende Reformen

29. Juli 2013
cc by flickr/ 63mg_

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Seit einiger Zeit wird immer wieder Kritik an der Riester-Rente laut und auch wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach darĂŒber berichtet. Laut Zahlen des Bundesarbeitsministeriums, ĂŒber die die „SĂŒddeutsche Zeitung“ vor wenigen Tagen berichtet hat, geht die Anzahl der geschlossenen Riester-VertrĂ€ge zum ersten Mal seit deren EinfĂŒhrung zurĂŒck.

Immer weniger Menschen schließen neue VertrĂ€ge ab und jeder FĂŒnfte lĂ€sst zudem seinen Vertrag ruhen. ZurĂŒckgegangen sind die VertrĂ€ge in den Bereichen der Versicherungen sowie bei den staatlich geförderten FondssparplĂ€nen. Nur die Wohn-Riester-VertrĂ€ge und die BanksparplĂ€ne konnten leicht zulegen.

Laut der „SĂŒddeutschen Zeitung“ hat das Bundesarbeitsministerium dieses Mal die Zahlen ziemlich unbemerkt auf der Website veröffentlicht, anstatt wie sonst eine Pressemitteilung herauszugeben. Als GrĂŒnde sieht man unter anderem die anhaltende Kritik an den VertrĂ€gen von Seiten der VerbraucherschĂŒtzer und die Verunsicherung der Menschen aufgrund der anhaltenden Krise der FinanzmĂ€rkte. Fast alle Experten fordern inzwischen dringende Reformen bei der Riester-Rente!

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Lebensversicherung ohne Garantie-Zins?

10. Juli 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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In Sachen Altersvorsorge schwören nach wie vor viele Deutsche auf eine Lebensversicherung. In den letzten Jahren ist jedoch genau dieser Klassiker ins Straucheln gekommen. Viele Versicherte bekommen am Ende nicht so viel wie erwartet zurĂŒck und die Versicherer kĂ€mpfen unter anderem mit den niedrigen Finanzmarktzinsen. Die Ergo und die Allianz haben daher nun neue Lebensversicherungsmodelle prĂ€sentiert.

Sie verzichten dabei unter anderem auf die Mindestverzinsung. Die Allianz lĂ€sst den Garantiezins weg und betont, dass Kunden, wenn alles gut lĂ€uft, damit am Ende sogar mehr herausbekommen könnten. Wenn alles gut lĂ€uft! Ohne Garantiezins kann der Versicherer flexibler mit dem Geld umgehen und auch in Anlagen mit grĂ¶ĂŸeren Risiken investieren.

VerbraucherschĂŒtzer kritisieren solche Konzepte und sehen bereits die klassische Lebensversicherung kritisch, da hier zu viel Geld in Bereiche wie Verwaltung fließe. Der Sparanteil wĂŒrde oft auf der Strecke bleiben.

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Steuern 2012: Viele Bescheide fehlerhaft

1. Juli 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit kurzem werden immer mehr Daten wie die der Krankenkassen oder der Arbeitgeber auf elektronischem Wege ĂŒbermittelt. Zudem findet die SteuererklĂ€rung auf Papier in weiten Teile ein Ende. All diese Umstellungen fĂŒhren aktuell dazu, dass zahlreiche Steuerbescheide fĂŒr das Jahr 2012 fehlerhaft sind, wie der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine berichtet.

Steuerzahler sollten also ihre Bescheide fĂŒr 2012 ganz genau prĂŒfen und nicht einfach abheften, denn oft muss man durch die Fehler zu viel bezahlen oder kann sogar noch etwas fĂŒr sich herausholen. Aufgrund der neuen elektronischen Übermittlung seien vor allem die Daten vom Arbeitgeber, der Krankenkasse, der Rentenkasse, des Jobcenters oder der Elterngeldstelle falsch.

Weichen die Daten, die ĂŒbermittelt wurden, von den Angaben in der SteuererklĂ€rung ab, verwendet das Finanzamt in der Regel die elektronischen, fehlerhaften Daten. Zwar wĂŒrden Steuerzahler darĂŒber informiert, dass abweichende Daten verwendet wurden, jedoch machen sich nur wenige die MĂŒhe den Bescheid komplett durchzusehen. Doch genau dies sollte man zur Sicherheit tun! Hat man einen Fehler entdeckt, sollte man innerhalb von vier Wochen schriftlich Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Zudem informiert man am besten die Stelle, die die fehlerhaften Daten ĂŒbermittelt hat, wenn dies der Fall war.

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BanksparvertrÀge: Vertrag kritisch hinterfragen

28. Juni 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Viele Deutsche haben vor Jahren BanksparvertrĂ€ge abgeschlossen, die damals noch gute Zinsen von vier Prozent oder mehr boten. Damit die Kunden die langen Laufzeiten von 20 oder 25 Jahren durchhalten, wurden Bonuszinsen in Aussicht gestellt. VerbraucherschĂŒtzer raten aktuell allen Bankkunden, bei denen die BanksparvertrĂ€ge demnĂ€chst auslaufen, die Vertragsklauseln kritisch zu prĂŒfen.

Die Banken rĂ€umen sich dort in der Regel ein, die Zinsen des entsprechenden aktuellen Zinsniveaus anzupassen. Dies ist ihr gutes Recht, jedoch geschieht dies in vielen FĂ€llen leider durchaus willkĂŒrlich und zum Vorteil der Banken. Oft werden Zinsen einem sinkenden Niveau deutlich rascher angepasst als einem steigenden. Dies sei laut Experten nicht rechtens.

Ein kritischer Blick in den Vertrag kann sich fĂŒr Verbraucher also durchaus lohnen. Klauseln mit dem Zusatz „zur Zeit“ seien zum Beispiel anfechtbar. Die Banken mĂŒssen zudem einen nachvollziehbaren Referenzzins nennen. Das VerhĂ€ltnis von Spar- und Referenzzins muss die ganze Laufzeit ĂŒber gleich bleiben. Kunden haben das Recht, die Bank aufzufordern die entsprechenden Zinsanpassungen zu erklĂ€ren. Oft könnten Kunden auf Nachzahlungen hoffen. Leider fĂŒrht der Weg dahin oft ĂŒber das Gericht oder den zustĂ€ndigen Ombudsmann.

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Festgeld: Auf KĂŒndigung achten!

6. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Festgeld gehört zu den sicheren Anlageformen. Leider sind die Zinsen in den letzten Jahren im Großen und Ganzen immer weiter gesunken. Trotzdem bekommt man auf Festgeld vergleichsweise immer noch annehmbare Zinsen, sofern man sich fĂŒr ein gutes Angebot entschieden hat. Sparer sollten hier unbedingt darauf achten, wann das Angebot auslĂ€uft und entsprechend aktiv werden.

In der Regel erhalten Sparer von ihrer Bank einen Brief mit der Information, wann die Geldanlage auslĂ€uft. Dies ist jedoch nicht immer automatisch so. Aus diesem Grund, sollte man immer den ungefĂ€hren Zeitpunkt im Hinterkopf haben, wann das Festgeld fĂ€llig ist. Normalerweise muss der Kunde hier rechtzeitig kĂŒndigen.

Tut er dies nicht, verlĂ€ngert die Bank in den meisten FĂ€llen das Festgeld automatisch und zwar um den anfangs vereinbarten Zeitraum. Lief die Anlage ĂŒber zwölf Monate, wird sie um weitere zwölf verlĂ€ngert. Jedoch gelten dann meist nicht mehr die bisherigen Zinsen.

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