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Artikel Tagged ‘Sparen’

Tagesgeld bleibt weiterhin eine attraktive Geldanlage

27. Oktober 2009

In letzter Zeit haben wir mehrfach dar√ľber berichtet: Die Zinsen beim Tagesgeld lohnen sich nicht mehr wirklich und es ist auch keine Besserung in Aussicht, wohl eher im Gegenteil. Trotzdem halten die Deutschen einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft f√ľr Konsumforschung zufolge an ihren Tagesgeldkonten fest.

50% der 2000 Befragten halten trotz niedriger Zinsen Tagesgeld f√ľr eine attraktive Anlageform. 32% k√∂nnten sich eine Umschichtung ihrer Anlagen vorstellen und auch das Wohneigentum scheint in der Gunst der Anleger gestiegen zu sein.

Lustigerweise gaben immerhin ganze 18% an, ihr Verm√∂gen am liebsten zuhause unter dem Kopfkissen aufbewahren zu wollen, es dann aber vern√ľnftigererweise doch in sichere Anlageformen wie das Tagesgeld stecken…

Bei den meisten Anlegern hat die Finanzkrise also Spuren hinterlassen, das merkt man auch daran, dass im Durchschnitt nur noch einkommensstarke Haushalte in Aktien oder Fonds investieren.

Und so hat sich logischerweise auch das Sparverhalten leicht gewandelt. 65% wollen wie bisher weiter sparen. Ganze 32% ab jetzt noch mehr ausgeben als vorher und nur 16% geben an mehr als bisher sparen zu wollen.

Geldanlage, Tagesgeld , , ,

Comdirect bank Aktion: 50 Euro Prämie bei Zufriedenheit, 100 Euro bei Unzufriedenheit

15. Juni 2009

Ein ganz besonderes Girokontoangebot hat momentan die comdirect bank: Mit einer normalen Kontoeröffnung noch bis zum 30.6.09 hat man die Möglichkeit 50 bzw. 100 Euro Prämie zu bekommen.

Gerade jetzt in der Krise, wo andere Banken nach und nach ihre Zinsen senken und das Vertrauen allgemein sowieso extrem angekratzt ist, versucht nun die comdirect bank (Tochterunternehmen der Commerzbank) letzteres wieder herzustellen.

Wer noch bis zum 30.6.09 dort ein Girokonto er√∂ffnet, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine ordentliche Pr√§mie abkassieren. In den ersten drei Monaten m√ľssen mindesten f√ľnf Transaktionen mit einem Mindestgesamtwert von 25 Euro durchgef√ľhrt werden, dann wird im vierten Monat eine Pr√§mie von 50 Euro √ľberwiesen.

Wenn man sein Konto weiterhin aktiv nutzt, kann man dieses nach 12 bis 15 Monaten wieder k√ľndigen und erh√§lt nochmals 50 Euro, sozusagen als Entsch√§digung.

Voraussetzungen sind lediglich, dass man volljährig ist und in den letzten sechs Monaten kein Konto bei der comdirect bank hatte.

Ein weiterer Clou: Die komplette Kontof√ľhrung ist kostenlos und bis zum 31.8.09 bekommt man auf alle Einlagen bis 10.000 Euro 4% Zinsen.

Comdirect ist eine reine Onlinebank, d.h. man hat keine direkte Filiale. Alle Angelegenheiten werden per PC oder Telefon geregelt. Geldabheben ist kostenlos in allen Filialen der CashGroup (Postbank, Commerzbank, Dresdner Bank, Deutschen Bank, Hypovereinsbank etc.) möglich.

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180 Euro legen die Deutschen im Schnitt pro Monat auf die hohe Kante

18. März 2009

Wie das Statistische Bundesamt zum Weltspartag am 30. Oktober mitteilt, haben die privaten Haushalte in Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr gespart. Im Vergleich zum Vorjahr legte die Sparquote um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt saisonbereinigt 11,3% des verf√ľgbaren Einkommens zu. Je Einwohner wurden so durchschnittlich 180 Euro monatlich zur Seite gelegt, rund zehn Euro mehr als im vergangenen Jahr. Zusammen ergibt sich in der ersten Jahresh√§lfte eine gesparte Summe von fast 89 Milliarden Euro. Wie sich die aktuellen Turbulenzen an den Finanzm√§rkten und die zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten auf das Sparverhalten auswirken werden, kann erst in den n√§chsten Monaten beurteilt werden.

Je nach Sparneigung und Einkommen gibt es im Einzelfall deutliche Unterschiede zwischen den Haushalten. Aus den makroökonomischen Berechnungen in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen kann jedoch nur das Sparen der privaten Haushalte insgesamt und ein Durchschnittswert ermittelt werden.

Die privaten Haushalte verwenden ihre nicht konsumierten Einkommensteile heute sowohl f√ľr ein breites Spektrum an Finanzanlagen als auch f√ľr den Kauf von investivem Sachverm√∂gen. Von der Sparsumme in H√∂he von gut 167 Milliarden Euro im Jahr 2007 haben die privaten Haushalte Nettoinvestitionen, das hei√üt Bruttoinvestitionen minus Abschreibungen, von 42 Milliarden Euro get√§tigt. Dazu z√§hlen vor allem Investitionen in den Wohnungsbau. Dass die Investitionsneigung privater Haushalte gegen√ľber fr√ľheren Jahren ged√§mpft ist, zeigt der Blick zur√ľck. So wendeten die privaten Haushalte im Jahr 1995 mit 80 Milliarden Euro fast das Doppelte f√ľr Nettoinvestitionen auf.

Wie die von der Deutschen Bundesbank erstellte Finanzierungsrechnung zeigt, haben die privaten Haushalte im Jahr 2007 rund 133 Milliarden Euro neu an Geldverm√∂gen gebildet beziehungsweise an Schulden getilgt. Aufgebaut wurde der Bestand an Geldverm√∂gen vor allem durch Geldanlagen bei Banken (86 Milliarden Euro) und Versicherungen (54 Milliarden Euro) sowie durch den Kauf von Investmentzertifikaten (25 Milliarden Euro). Wertpapieranlagen wie Aktien und Rentenpapiere waren nicht gefragt, ihr Bestand wurde sogar erheblich reduziert (‚Äď 59 Milliarden Euro). Ausf√ľhrliche Informationen zur Geldverm√∂gensbildung werden regelm√§√üig von der Deutschen Bundesbank ver√∂ffentlicht. F√ľr die Sach- und Geldverm√∂gensbildung stehen den Haushalten neben dem Sparen auch noch die per Saldo empfangenen Verm√∂genstransfers, wie beispielsweise die staatliche Spar- und Eigenheimzulage, zur Verf√ľgung.

Bei der Analyse des Sparens im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sind einige konzeptionelle Besonderheiten zu beachten. So z√§hlen bewertungsbedingte √Ąnderungen wie Kursgewinne oder -verluste bei Aktien und Wert√§nderungen bei Immobilien nicht zum Sparen, da sie nicht aus erwirtschaftetem Einkommen entstanden sind. Der durch Abschreibungen ausgedr√ľckte Verzehr von Werten, bei privaten Haushalten sind dies vor allem Abschreibungen auf eigen genutzte und vermietete Wohnungen, reduziert das verf√ľgbare Einkommen privater Haushalte und damit auch das Sparen.

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