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Artikel Tagged ‘Sparen’

Altersarmut: Jeder dritte Deutsche sorgt nicht vor

20. Dezember 2012
cc by flickr/ matze_ott

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Das Rentenniveau sinkt immer weiter ab und zudem warnen Experten immer wieder vor drohender Altersarmut. Trotzdem legt sage und schreibe jeder dritte Deutsche sich nichts f√ľr das Alter beiseite. Dies liegt jedoch meist nicht etwa an Nachl√§ssigkeit oder Naivit√§t, sondern weil die meisten sich eine zus√§tzliche private Altersvorsorge schlicht und ergreifend nicht leisten k√∂nnen!

Dies geht aus einer Studie der Targo Versicherungen hervor, √ľber die die ‚ÄěWirtschaftswoche‚Äú berichtet. 32,2 Prozent der vom Institut innofact Befragten gaben dabei an, dass sie nicht privat f√ľr sp√§ter vorsorgen w√ľrden. 57,1 Prozent von ihnen nannten als Grund, dass sie nicht genug Geld h√§tten um f√ľr das Alter zu sparen.

Ansonsten ist die private Rentenversicherung, wie zum Beispiel die Riester-Rente, nach wie vor am beliebtesten. 38,7 Prozent der Befragten sagten, dass sie eine solche Versicherung abgeschlossen h√§tten. 28,1 Prozent zahlen in eine Lebensversicherung ein. Zudem w√§hlen einige auch klassische Anlageformen als Absicherung: 19 Prozent haben ein Sparkonto f√ľr das Alter und 13,2 Prozent ein Festgeldkonto. In Fondssparpl√§ne, Investmentfonds oder Aktien investieren die wenigsten um f√ľr sp√§ter vorzusorgen.

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Stichtag f√ľr Unisex-Tarife: Hysterie bei Versicherungen?

19. Dezember 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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An diesem Freitag, den 21. Dezember 2012, geht nicht nur die Welt unter, sondern es werden auch die neuen Unisex-Tarife in der Versicherungsbranche eingef√ľhrt. Wie bereits berichtet, hatten die Versicherer bis zu diesem Stichtag Zeit, ein Urteil des Europ√§ischen Gerichtshofes in die Tat umzusetzen, nach dem unterschiedliche Versicherungstarife f√ľr M√§nner und Frauen dem Prinzip der Gleichberechtigung widersprechen.

Einige Versicherer haben bereits umgestellt, einige weisen Kunden seit Wochen auf diesen Stichtag hin und fordern zum raschen Abschluss von Vertr√§gen auf, denn die neue Regelung gilt nur f√ľr Neuvertr√§ge. Verbrauchersch√ľtzer warnen jedoch vor √ľbereilten Schritten, denn nicht alle Tarife werden zwangsl√§ufig teurer werden.

Zudem meinen Experten, dass man die genauen Folgen noch gar nicht absch√§tzen k√∂nne. Man solle sich nur f√ľr Vertr√§ge entscheiden, die man auch sonst abgeschlossen h√§tte. So manch einer spricht bereits von einer wahren Hysterie und andere bef√ľrchten wiederum, dass die Versicherer die Unisex-Tarife als Vorwand f√ľr Preiserh√∂hungen nehmen. Die genaue Entwicklung wird sich also noch zeigen. Generell sollte man unbedingt Versicherungen nach dem individuellen Bedarf und den entsprechenden Leistungen abschlie√üen und nie nur nach der H√∂he der Beitr√§ge!

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Riester-Rente: Millionen Deutsche verschenken staatliche Zulage

10. Dezember 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wir berichten an dieser Stelle immer wieder dar√ľber, dass Rietser-Sparer sich unbedingt regelm√§√üig mit ihren Vertr√§gen besch√§ftigen m√ľssen und, wer keinen Dauerzulagenantrag gestellt hat, j√§hrlich r√ľckwirkend die Zusch√ľsse beantragen muss. Genau diesen Punkten kommen laut eines Berichts der ‚ÄěS√ľddeutschen Zeitung‚Äú, der sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken st√ľtzt, Millionen von Deutsche jedoch nicht nach.

So verschenken zahlreiche die staatlichen Zulagen. Im Jahr 2009 gab es in Deutschland 13,25 Millionen Riester-Vertr√§ge, jedoch wurden nur 9,6 Millionen gef√∂rdert. Das bedeutet, dass √ľber drei Millionen Sparer die staatliche Zulage nicht beantragt haben! Lediglich 5,4 Millionen Menschen haben 2009 √ľberhaupt die volle Zulage erhalten. 2010 ruhten bereits 18,5 Prozent der Riester-Vertr√§ge, was heute laut einigen Experten sogar noch mehr sein k√∂nnte.

Als Hauptgrund kann man sicherlich die Komplexit√§t der Riester-Vertr√§ge und die damit verbundenen Pflichten f√ľr die Sparer sehen. Zudem sind einige Bedingungen nicht sehr realistisch gestrickt. Viele sind laut Experten √ľberfordert und es mangelt in diesem Bereich an Aufkl√§rung.

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Kleinstbetriebe: Bilanzpflicht wird gelockert

30. November 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits vor drei Jahren hatte der deutsche Gesetzgeber damit begonnen eine EU-Richtlinie umzusetzen und Einzelkaufleute und Personengesellschaften, die mit nur wenigen Angestellten arbeiten und unter einer bestimmten Jahresumsatzgrenze liegen, von der Bilanzierungs- und Buchf√ľhrungspflicht befreit. Nun sollen auch Kleinstbetriebe in diesem Bereich entlastet werden.

Mit Kleinsbetriebe sind Kapitalgesellschaften gemeint, die maximal zehn Angestellte besch√§ftigen und deren Jahresumsatz unter 700.000 Euro beziehungsweise deren Bilanzsumme unter 350.00 Euro liegt. Sie m√ľssen nach der neuen Regelung ihre Jahresabschl√ľsse nicht mehr ver√∂ffentlichen, sondern k√∂nnen sie einfach nur bei der zust√§ndigen Beh√∂rde hinterlegen.

Zudem darf bei der Aufstellung der Bilanz auf einen Anhang verzichtet werden. Bisher mussten auch Kleinstbetriebe ihre Bilanzen öffentlich ausbreiten, was in den Augen des Gesetzgebers als unverhältnismäßig hoher Aufwand gilt. Durch die neue Entlastung soll die Wirtschaft Schätzungen zufolge um 36 Millionen Euro entlastet werden.

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Sonderk√ľndigungsrecht: Auch nach dem 30. November Kfz-Versicherung wechseln

29. November 2012
cc by flickr/ matze_ott

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Am morgigen Freitag, den 30. November 2012, endet mal wieder f√ľr die meisten die j√§hrliche Frist um seine Kfz-Versicherung zu k√ľndigen und zu einem neuen Anbieter zu wechseln, der mit g√ľnstigeren Konditionen lockt. Wer diesen Stichtag in diesem Jahr verpasst hat, hat laut dem Vergleichsportal Check24 jedoch noch eine weitere Chance.

Viele Kfz-Versicherer erh√∂hen n√§mlich f√ľr das kommende Jahr ihre Preise, wobei viele jedoch mit dem Versenden der entsprechenden Mitteilungen warten bis der 30. November vorbei ist, da man sich weniger K√ľndigungen erhofft. Bei einer Preiserh√∂hung gilt jedoch immer ein Sonderk√ľndigungsrecht, das nichts mir der regul√§ren Frist zu tun hat.

Die Experten raten also allen, die eine Mitteilung √ľber eine Preiserh√∂hung bekommen, genau Angebote zu vergleichen und bei einem guten neuen Tarif von ihrem Sonderk√ľndigungsrecht Gebrauch zu machen. Daf√ľr hat man vier Wochen nach Erhalt des Schreibens Zeit. Berufen sollte man sich in der K√ľndigung immer direkt auf die Preiserh√∂hung.

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