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Artikel Tagged ‘Sparen’

Abgeltungssteuer vom Finanzamt erstatten lassen

14. September 2012
cc by flickr/ ninette_luz

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Der Bund der Steuerzahler weist aktuell darauf hin, dass viele Deutsche Steuern f├╝r ihre Kapitaleink├╝nfte bezahlen, obwohl sie dies gar nicht m├╝ssten. Dies sei vor allem bei vielen jungen Menschen der Fall, da sie zum Beispiel vers├Ąumen einen Freistellungsauftrag bei ihrem Geldinstitut zu stellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man sich die Abgeltungssteuer aber auch zur├╝ckholen.

Die Abgeltungssteuer wird direkt von der Bank an das Finanzamt gezahlt und die entsprechenden Daten ├╝bermittelt. Sparer m├╝ssen sich hier also eigentlich nicht um die steuerlichen Formalit├Ąten k├╝mmern. Es gibt jedoch auch F├Ąlle, bei denen man sich die Steuer auf die Kapitaleink├╝nfte zur├╝ckholen kann. Dies sollte man nat├╝rlich steuerlich geltend machen.

Laut dem Bund der Steuerzahler gilt dies zum Beispiel, wenn der eigene Steuersatz unter dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent liegt oder wenn man seinen Sparerpauschalbetrag nicht voll oder gar nicht ausgenutzt hat. Dieser liegt bei 801 Euro pro Person beziehungsweise bei 1.602 Euro bei Verheirateten.

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Deutsche Industrie auch bis 2022 von ├ľkosteuer befreit!

7. August 2012
cc by flickr/ twicepix

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Wir Verbraucher merken die steigenden Strompreise immer deutlicher. Als Hauptbegr├╝ndung daf├╝r wird immer wieder die Energiewende genannt. Um so ├Ąrgerlicher ist es f├╝r den normalen Kunden, wenn er erf├Ąhrt, dass die Industrie quasi einen gro├čen Teil der Kosten einfach auf ihn abw├Ąlzt und dabei auch noch deutliche Verg├╝nstigungen bei der Strom- und Energiesteuer erh├Ąlt.

Die EU-Kommission sieht eigentlich vor, dass diese Verg├╝nstigungen in diesem Jahr enden sollen. Doch die schwarz-gelbe Regierung hat nun einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschlossen, nach dem die deutsche Industrie auch bis zum Jahr 2022 keine ├ľkosteuer zahlen muss. Im Gegenzug sollen sich die 25.000 energieintensivsten Betreibe des Landes zu mehr Energieeffizienz verpflichten.

Die Regelungen hierf├╝r sind in den Augen vieler Kritiker jedoch mehr als lasch: In den Jahren 2013 bis 2015 sollen j├Ąhrlich 1,3 Prozent Energie eingespart werden. 2016 liegt der Wert bei 1,35 Prozent und ab 2017 sollen neue Werte festgelegt werden. Die Gr├╝nen sprechen von einem Milliarden-Steuergeschenk an die Industrie, denn die vorgeschriebenen Einsparungen sind mehr als niedrig gehalten und wurden auch in den letzten Jahren ohne gro├če Anstrengungen erreicht.

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Finanz├Ąmter: Neue Software nimmt Auslandskonten von Rentnern ins Visier

3. August 2012
cc by flickr/ 63mg_

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Seit einigen Jahren sind Rentner bereits verpflichtet, eine Steuererkl├Ąrung abzugeben. Leider kommen dem immer noch einige nicht nach, weshalb die Finanz├Ąmter darauf immer genauer achten. So flattert so manch einem Rentner eine Nachforderung ins Haus. Laut Medienberichten sollten Rentner, die Geld im Ausland angelegt haben, zudem genau pr├╝fen, ob sie dem Fiskus gegen├╝ber genaue Angaben gemacht haben.

Der Grund daf├╝r ist eine neue Software, die in den Finanz├Ąmtern seit wenigen Wochen zum Einsatz kommt. Vorreiter ist hier Bayern, jedoch soll die Software schon bald bundesweit Verwendung finden. Diese greift auf Meldungen zu, die ausl├Ąndische Banken im Rahmen der EU-Zinsrichtlinie in Deutschland abgeben.

Auf diese Weise werden die Zinseink├╝nfte von Rentnern im Ausland gepr├╝ft. Vor allem Ruhest├Ąndler, die hohe Ersparnisse im EU-Ausland angelegt haben, sollten daher selbst eine genaue Pr├╝fung vornehmen, bevor es das Finanzamt macht. Konten in ├ľsterreich, der Schweiz und Luxemburg werden dabei jedoch nicht erfasst!

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Beratung bei Filialbanken im Test

16. Juli 2012
cc by flickr/ gillyberlin

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In Sachen Bankberatung vertrauen trotz Finanzkrise und Co. immer noch viele Menschen auf die Empfehlungen ihrer Hausbank. Daher hat das Deutsche Institut f├╝r Servicequalit├Ąt Tester in 360 Beratungsgespr├Ąchen in 19 regionale und ├╝berregionale Filialbanken in sechs gro├čen deutschen St├Ądten geschickt, wie die Nachrichtenseite ÔÇ×n-tv.deÔÇť berichtet.

Dabei zeigte sich zun├Ąchst, dass die Berater an sich freundlich und kompetent arbeiteten. Jedoch gehen die meisten offenbar leider immer zu wenig auf die individuelle Situation des Kunden ein. Die W├╝nsche und vor allem die finanziellen Bedingungen der Kunden spielen meist eine eher untergeordnete Rolle.

Generell raten die Experten dazu, den Beratern nicht blind zu vertrauen, sondern alle Aussagen und angebotenen Produkte selbst genau zu ├╝berpr├╝fen. Komplizierte Produktbeschreibungen und Fachbegriffe sollten sich Kunden direkt vor Ort genau erkl├Ąren lassen, denn auch diese werden in der Regel nicht genauer erkl├Ąrt. Sieger im Test waren die Sparkasse Bochum, die Volksbank Rhein-Rhur in Duisburg, die Deutsche Bank in Bremen, die Osts├Ąchsische Sparkasse Dresden, die Sparkasse Hannover und in N├╝rnberg die Commerzbank.

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Studie zur Finanztransaktionssteuer: Kaum Auswirkungen f├╝r Riester-Sparer

5. Juli 2012
cc by flickr/ Katrina.Tuliao

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Seit Monaten wird nun innerhalb der EU ├╝ber die sogenannte Finanztransaktionssteuer diskutiert. Ob und wann diese kommt ist unklar, trotzdem hat sich das Deutsche Institut f├╝r Wirtschaftsforschung (DIW) schon einmal mit den m├Âglichen Auswirkungen auf private Sparer auseinandergesetzt und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass sich Privatanleger nur wenig Sorgen machen m├╝ssen.

Im Fokus der Studie stand vor allem die bei den Deutschen trotz der vielen Diskussionen so beliebte Riester-Rente. Laut dem DIW w├╝rde sich die Finanztransaktionssteuer logischerweise auf Riester-Banksparvertr├Ąge und das Wohn-Riester gar nicht auswirken. Betroffen sei nur der Bereich der Lebensversicherungen der Riester-Rente, wobei hier die Kosten angesichts der sonstigen Geb├╝hren sehr gering ausfallen. Laut den Autoren der Studie macht sich die Finanztransaktionssteuer auch hier kaum bemerkbar.

Nur bei Riester-Fonds-Sparvertr├Ągen w├╝rde die Steuer ins Gewicht fallen, da hier aktiv und eher aggressiv mit Anlagen gehandelt wird. Doch nur die wenigsten Deutschen haben solch einen Vertrag abgeschlossen. Generell halten die Autoren der Studie die Finanztransaktionssteuer f├╝r ein gutes Mittel um aggressive Spekulationen einzud├Ąmmen. Die Steuer sei der richtige Schritt in Richtung eines langfristig orientierten Portfoliomanagements. Kleinsparer sind also nicht betroffen.

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