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Artikel Tagged ‘Sparen’

Umfrage: Deutsche machen sich fast genauso viele Sorgen um Erspartes wie Griechen

29. Juni 2012
cc by flickr/ _Max-B

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Nach einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftspr√ľfung Ernst & Young werden wir Deutschen mal wieder unserem Ruf gerecht, immer auf Nummer sicher zu gehen und √§ngstlich zu sein. Die Experten wollten von 28.000 Bankkunden weltweit wissen, ob sie sich Sorgen um ihre Einlagen machen w√ľrden und dies vor allem aus dem Grund, dass man kein Vertrauen mehr in die Banken habe.

Erstaunlich ist dabei, dass die Bankkunden im krisengebeutelten Griechenland noch einigermaßen gelassen zu sein scheinen: Hier zeigen sich laut der Umfrage 27 Prozent in großer Sorge um ihr Erspartes, was zwar an sich ein hoher Wert ist, jedoch verglichen mit der Lage könnte man durchaus von einem höheren Wert ausgehen.

In Deutschland haben √ľbrigens zur gleichen Zeit ganze 21 Prozent Angst, dass ihre Einlage die aktuelle Krise nicht √ľberstehen k√∂nnte. Generell ist das Vertrauen in die Banken gesunken, was angesichts der Lage durchaus verst√§ndlich ist. In Spanien sind √ľbrigens 17 Prozent in Sorge um ihr Kapital. Weltweit liegen wir Deutschen damit wieder einmal ganz vorne…

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Freistellungsauftrag nicht gestellt: Einige Deutsche nutzen Vorteil nicht

21. Juni 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Jeder, der ein Konto oder ein Depot eröffnet, sollte bei seiner Bank auch automatisch einen Freistellungsauftrag stellen. Dies ist innerhalb weniger Minuten erledigt und man kann sich dadurch einiges an Geld sparen. Durch den Freistellungsauftrag zahlt man nämlich auf ein Zinseinkommen von bis zu 801 Euro keine Steuern. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag.

F√ľr die meisten Deutschen ist dies inzwischen zum Gl√ľck selbstverst√§ndlich, jedoch hat eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland ergeben, dass es immer noch einige gibt, die das Geld verschenken. Insgesamt w√ľrden im Schnitt 16 Prozent der deutschen Anleger sich nicht von der Steuer auf ihre Kapitaleink√ľnfte befreien lassen.

Am höchsten ist der Anteil bei den jungen Sparern, wohl aber auch nicht zuletzt, da man meist zu wenig informiert wird. Gut 34 Prozent der Sparer im Alter von 18 und 29 Jahren stellen keinen Freistellungsauftrag. Betrachtet man die Situation in den einzelnen Bundesländern, so gehen die Menschen in Berlin und Brandenburg am nachlässigsten mit dem Thema um. 26 beziehungsweise 25 Prozent nehmen hier ihr Recht auf Freistellung nicht in Anspruch. Am sparsamsten sind die Hessen, wo nur sieben Prozent ohne Freistellungsauftrag sind.

Generell kann man sich zu viel gezahlte Steuern auf Kapitaleink√ľnfte √ľbrigens auch √ľber die Steuererkl√§rung zur√ľckholen, nur dies ist f√ľr so manch einen doch ein wenig komplizierter. Zudem kann es dauern bis man das Geld wieder erh√§lt. Die zus√§tzlichen Zinsen hat man so auf jeden Fall verschenkt.

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Rentner: Häusliches Arbeitszimmer von der Steuer absetzen

14. Mai 2012
cc by flickr/ amsfrank

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Neben Personengruppen wie Selbstst√§ndigen haben auch Rentner unter Umst√§nden die M√∂glichkeit, ihr h√§usliches Arbeitszimmer von der Steuer abzusetzen. Darauf weist aktuell der Bund der Steuerzahler hin, da dies wohl immer noch viel zu wenig Rentner nutzen. Voraussetzung daf√ľr, dass man das Arbeitszimmer steuerlich geltend machen kann, ist, dass man im Ruhestand immer noch zum Beispiel Wohneigentum verwaltet oder Kapitaleink√ľnfte erzielt.

Dazu geh√∂ren laut den Experten unter anderem T√§tigkeiten als Gutachter oder als Verwalter von Immobilien. Handelt es sich hierbei um eine umfangreiche T√§tigkeit, die vor allem im h√§uslichen Arbeitszimmer durchgef√ľhrt wird, so k√∂nnen die Kosten daf√ľr steuerlich geltend gemacht werden. Ein weiterer Faktor hierbei ist die Zeit, die diese Arbeit in Anspruch nimmt. Bei einer Vollzeitbesch√§ftigung sind die Kosten in voller H√∂he abzugsf√§hig.

Ist dies nicht der Fall, kommt es darauf an, wie viel Zeit man in die Arbeit investiert beziehungsweise wie hoch die Eink√ľnfte sind. Bei mehreren T√§tigkeiten ist es laut dem Bund der Steuerzahler strittig, ob die volle H√∂he geltend gemacht werden kann oder aber maximal 1.250 Euro.

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Sparbuch: Bei Deutschen nach wie vor beliebt

23. April 2012
cc by flickr/ gillyberlin

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Das gute, alte Sparbuch ist als Anlageform einfach nicht tot zu kriegen. Laut aktuellen Umfragen besitzen fast zwei Drittel aller Deutschen immer noch ein Sparbuch, wobei man sagen muss, dass auch das B√ľchlein in vielen F√§llen l√§ngst durch eine Plastikkarte ersetzt wurde.

Ein Sparbuch geh√∂rt zu den sichersten Anlageformen √ľberhaupt, denn das Guthaben darauf unterliegt der Einlagensicherung und ist dadurch auch vor einer Bankenpleite gesch√ľtzt. Zudem kommt man relativ schnell an sein Geld, so dass man auf bestimmte Ver√§nderungen schnell reagieren kann. Dank der Sparbuch-Karte l√§sst sich Geld am Automaten schnell und kosteng√ľnstig ein- und auszahlen.

Leider muss man jedoch sagen, dass die Zinsen bei Sparb√ľchern bis auf wenige l√∂bliche Ausnahmen ziemlich gering sind. Auch gr√∂√üere Summen sollte man auf einem Sparbuch nicht parken, denn auf hohe Betr√§ge muss man l√§ngere Zeit warten oder einen Vorschusszins zahlen. In vielen F√§llen sind Tagesgeld oder, bei l√§ngeren Zeitr√§umen, Festgeld oft die bessere Alternative zum guten, alten Sparbuch!

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Steuern sparen durch Fr√ľhjahrsputz und Handwerker

9. April 2012
cc by wikimedia/ Nordelch

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In diesen Tagen widmen sich wieder etliche Deutsche dem Fr√ľhjahrsputz. Wer daf√ľr jemanden beauftragt, kann einen Teil oder sogar die ganzen Kosten von der Steuer abziehen. Dies gilt nat√ľrlich nicht nur zu dieser Jahreszeit, sondern das ganze Jahr √ľber. Sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen lassen sich n√§mlich unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen.

Der Steuerbonus gilt sowohl f√ľr Hausbesitzer als auch Mieter und Heimbewohner. Konkret kann man Minijobs im Haushalt, haushaltsnahe Besch√§ftigungsverh√§ltnisse und Dienstleistungen, auch in den Bereichen Betreuung und Pflege, sowie Arbeiten von Handwerkern steuerlich geltend machen. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer hin. Wichtig ist dabei, dass der Steuerzahler Auftraggeber sein muss bzw. bei Mietern muss der Betrag in der Nebenkostenrechnung auftauchen. Die Leistung muss im Privathaushalt in Anspruch genommen worden sein und darf nicht durch einen Angeh√∂rigen ausgef√ľhrt worden sein, der in dem Haus oder der Wohnung mit wohnt.

Zu beachten sind auch die absetzbaren Grenzen: Wer privat Minijobber wie zum Beispiel eine Putzfrau besch√§ftigt, der kann 20 Prozent dieser Kosten steuerlich geltend machen. Die H√∂chstgrenze liegt hier jedoch bei 510 Euro im Jahr. Bei Handwerkern k√∂nnen ebenfalls 20 Prozent der Arbeitskosten abgesetzt werden, hier jedoch maximal 1.200 Euro im Jahr. Diese Liste lie√üe sich beliebig weiterf√ľhren. Am besten erkundigt man sich im Vorfeld genau √ľber die einzelnen Bestimmungen, M√∂glichkeiten und H√∂chstgrenzen.

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