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Artikel Tagged ‘Sparen’

Fr├╝hzeitig gek├╝ndigte Lebensversicherungen: Milliardenschaden f├╝r Verbraucher

30. Dezember 2011
cc by flickr/ matze_ott

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Wer eine Lebensversicherung abschlie├čt, sollte sich unbedingt sicher sein, dass er die Raten auch einhalten kann. Jedoch verl├Ąuft das Leben leider nicht immer so wie wir uns das vorstellen. So sind Ereignisse wie eine Scheidung, pl├Âtzliche Arbeitslosigkeit oder eine schwere Krankheit die Hauptgr├╝nde daf├╝r, dass Verbraucher sich daf├╝r entscheiden ihre Lebensversicherung zu k├╝ndigen. Die Quote liegt dabei bei gut sechs Prozent.

Experten raten immer wieder dazu, m├Âglichst von einer K├╝ndigung abzusehen, sondern lieber erst nach anderen L├Âsungen zu suchen. So k├Ânnen die Raten bei den meisten Anbietern beispielsweise ausgesetzt bzw. verringert werden oder der Vertrag kann ruhen. Bevor man eine Lebensversicherung k├╝ndigt ist eine unabh├Ąngige Beratung vom Fachmann wichtig. Dies belegen auch Zahlen der Universit├Ąt Bamberg, die vor ein paar Wochen im Auftrag der Verbraucherzentrale Hamburg Lebensversicherungs-Vertr├Ąge aus den Jahren 2001 bis 2010 mit ÔÇ×sicheren AnlageformenÔÇť verglich.

Dabei zeigte sich, dass Verbrauchern, die ihre Versicherung fr├╝hzeitig k├╝ndigten, in dem genannten Zeitraum ein Schaden in H├Âhe von rund160 Milliarden Euro entstanden ist. Die Experten fordern hier dringende Nachbesserungen und appellieren an die Politik. Hohe Kosten und eine nachteilige Verrechnung sorgen im Falle einer K├╝ndigung in der Regel daf├╝r, dass diese nur wenig Geld aus der Versicherung erhalten.

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Bundesnetzagentur: Wechsel bei Strom und Gas wird leichter

27. Dezember 2011
cc by flickr/ loop_oh

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Vor einigen Wochen k├╝ndigte die Bundesnetzagentur an, f├╝r Kunden den Anbieterwechsel bei Strom und Gas einfacher und vor allem schneller zu machen. Damit werden nach und nach endlich die neuen gesetzlichen Regelungen angepasst.

Am interessantesten dabei d├╝rfte f├╝r die meisten Kunden sein, dass der Wechsel in Zukunft schneller vonstatten gehen soll. So manch ein Verbraucher wird dies in den letzten Wochen vielleicht bereits gemerkt haben, einige m├╝ssen sich noch gedulden, denn die Energieunternehmen haben bis April 2012 Zeit ihre IT-Prozesse dementsprechend umzustellen. Sp├Ątestens ab dann sollen Anbieterwechsel in sp├Ątestens drei Wochen erledigt sein, nachdem die Anmeldung beim Netzbetreiber erfolgt ist.

Die Belieferung kann nach den neuen Regelungen zudem nicht mehr wie bisher nur zum ersten des Kalendermonats erfolgen, sondern darf an jedem beliebigen Wochentag starten. Vor allem die vielen Verz├Âgerungen hatten bei Kunden in letzter Zeit immer wieder f├╝r Unmut gesorgt. Dies soll sich mit der Umstellung ├Ąndern. Verbraucher sollen so die M├Âglichkeit seinen Strom- und Gasanbieter frei zu w├Ąhlen mehr nutzen.

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Änderungen bei Riester-Rente 2012

22. Dezember 2011
cc by flickr/ Michel Brouwers

cc by flickr/ Michel Brouwers

2012 ├Ąndert sich, wie wir bereits berichtet haben, in Sachen Steuern einiges. Auch Riester-Sparer m├╝ssen sich auf ein paar Neuerungen einstellen. Dazu geh├Âren der Pflicht-Mindestbeitrag von j├Ąhrlich 60 Euro und auch die Erh├Âhung des Renteneintrittsalters hat Auswirkungen auf die Riester-Rente.

Ab dem kommenden Jahr m├╝ssen alle Riester-Sparer einen Pflicht-Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr einzahlen. Zu sp├╝ren bekommen dies vor allem die Ehepartner, die ├╝ber den anderen mittelbar zulagenberechtigt sind. In den meisten F├Ąllen sind dies nicht berufst├Ątige Ehepartner. Diese m├╝ssen ab 2012 nun den Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr einzahlen, damit sie die staatlichen Zulagen bekommen, was vorher nicht der Fall war.

Ab dem kommenden Jahr wird das Renteneintrittsalters zudem schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Dies bedeutet, dass man auch erst seine Riester-Rente samt den staatlichen Zulagen zwei Jahre sp├Ąter bekommt, sprich nicht mehr ab dem 60., sondern nun ab dem 62. Lebensjahr. Wer fr├╝her an sein Geld will, muss auf die staatlichen Zulagen verzichten. Dies gilt aber nat├╝rlich nur f├╝r Vertr├Ąge, die ab dem Jahr 2012 abgeschlossen werden.

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Tarifvergleich im Internet: Auf mehrere Portale setzen

20. Dezember 2011
cc by flickr/ Bibliothek der Fachhochschule Hannover

cc by flickr/ Bibliothek der Fachhochschule Hannover

Auch in diesem Jahr sind die Preise f├╝r Strom und Gas weiter gestiegen und ein Ende ist hier leider nicht in Sicht. Das regelm├Ą├čige Vergleichen von Preisen und ein entsprechender Anbieterwechsel sind daher sehr sinnvoll. Inzwischen tummeln sich im Netz jedoch etliche Vergleichsportale und so manch einem wird dabei sicherlich bereits aufgefallen sein, dass sie nicht immer die gleichen Angebote im Programm haben.

Um auch wirklich den g├╝nstigsten Preis f├╝r sich zu finden, sollte man bei der Suche nach einem neuen Anbieter zwei bis drei gro├če Portale miteinander vergleichen. H├Ąufig kann das g├╝nstigste Angebot beim einen Portal durch das bei einem anderem sogar noch unterboten werden.

Generell ist es wichtig, beim Vergleich seine genaue Postleitzahl anzugeben, da die Tarife auch in den Regionen variieren. Auf Tarife mit Kaution oder Vorkasse sollte man ebenfalls generell lieber verzichten. Hat man sich f├╝r ein Angebot entschieden, ist ein kurzer Blick auf die Website des Anbieters empfehlenswert um genauere Informationen zu erhalten. F├╝r den Preisvergleich sollte man sich also ein bisschen Zeit nehmen.

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Leitzins wieder auf 1 Prozent ÔÇô Folgen f├╝r die Sparer?

9. Dezember 2011
cc by flickr/ falonaj

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Der leichte H├Âhenflug des Leitzinses ist offenbar schon wieder vorbei. Erst im November wurde er von 1,5 Prozent auf 1,25 Prozent gesenkt. Nun setzt die EZB ihn erneut auf nunmehr nur noch 1,00 Prozent herunter. Der Leitzins ist also wieder auf seinem Stand wie vor gut einem Jahr. Was bedeutet dies f├╝r die Sparer?

Normalerweise sind wir es ja gew├Âhnt, dass mit dem Leitzins auch die Sparzinsen steigen oder fallen. Die unabh├Ąngige Finanzberatung FMH rechnet laut dem Nachrichtensender n-tv jedoch dieses Mal nicht damit, dass die Zinsen fallen werden. Ein Grund daf├╝r sei die Neuregelung, dass Banken risikobehaftete Anlagen mit mehr Eigenkapital absichern m├╝ssen. Dies tritt 2013 in Kraft. So konzentrieren sich die Banken mehr auf Finanzierungen, die nicht so risikoreich sind, was eben auch das Sparverm├Âgen von privaten Kunden einschlie├čt.

Diese k├Ânnen sie jedoch nur halten, wenn sie einigerma├čen gute Konditionen bieten. Auch in Sachen Kredite werden die Kunden weiter profitieren, denn hier werden die Zinsen wohl vorerst auf einem Niedrigstand bleiben, was auch laut den Experten f├╝r Bereiche wie Baugeld weiterhin gelten soll.

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