Archiv

Artikel Tagged ‘Sparen’

Strenger Winter sorgt für höhere Kosten für Mieter

8. Januar 2011
cc by flickr/ Juergen Fenn

cc by flickr/ Juergen Fenn

Der strenge Winter hat uns alle im Griff. Auf den Straßen herrscht Verkehrschaos, Dächer drohen unter der Schneelast einzubrechen und man kommt mit dem Räumen kaum noch hinterher. Die kalten Temperaturen sorgen zudem dafür, dass die Kosten für Mieter ansteigen werden. Der Mieterverein Hamburg geht von einem rund 15% höheren Energieverbrauch aus.

Am meisten müssten Mieter mit Ölheizung im Haus zahlen. Fernwärme müsse lange Entfernungen zurücklegen und sei daher teuer. Am günstigsten kämen Mieter, die mit Erdgas heizen, davon. Davon zu wenig zu heizen raten Experten jedoch ab. Vor allem während des Winterurlaubs sollte man seine Heizung auf niedriger Stufe weiter laufen lassen da in einer ungeheizten Wohnung schnell Rohre platzen können.

Generell würden laut dem Mieterverein Hamburg auch die Kosten fürs Schneeräumen steigen. Die meisten Mieter müssten sich jedoch keine Sorgen machen, denn in der Regel seien Verträge mit Räumfirmen abgeschlossen bei denen eine Pauschale unabhängig vom Aufwand bezahlt wird. Auch für das Entfernen von Eiszapfen oder Schneelasten auf dem Dach durch die Feuerwehr sollten dem Mieter keine extra Kosten anfallen. Den Einsatz habe der Vermieter zu tragen.

Finanzen, Immobilien , , ,

Einlagensicherung EU-weit auf 100.000 Euro vereinheitlicht

6. Januar 2011
cc by flickr/ IloveMyPiccolo

cc by flickr/ IloveMyPiccolo

Dass wir unser Geld schon lange nicht mehr nur auf deutschen Banken anlegen, sondern gerne auch Angebote ausländischer Banken annehmen, ist für die meisten wohl selbstverständlich. Spätestens seit der Finanzkrise achten die meisten genau auf die Einlagensicherung und diese war bisher in jedem Land anders geregelt.

So lagen die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbeiträge im Schadensfall zum Beispiel in Deutschland bei 50.000 Euro, in Frankreich (z.B. Cortal Consors) bei 70.000 Euro und in den Niederlanden (z.B. Credit Europe Bank) bei 100.000 Euro.

Die EU-Kommission hat daher beschlossen, zu Beginn dieses Jahres eine einheitliche Regelung zur Mindestsicherheit in der Eurozone festzulegen. Die Sicherungsgrenze für alle Sparer wird auf 100.000 Euro festgelegt. Banken der Europäischen Union müssen ihren Kunden diesen Betrag nun im Schadensfall zu 100% garantieren. Dies gilt für alle Sparanlagen, wie Giro-, Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten, und bedeutet eine höhere Transparenz.

Die EU plant im Laufe des Jahres 2011 noch weitere Änderungen zur Vereinheitlichung der Einlagensicherung, doch diese Maßnahmen stoßen nicht überall auf Gegenliebe. In vielen Ländern, wie auch in Deutschland, liegt die Sicherung noch höher, da viele Banken zusätzlich freiwillig in Einlagensicherungsfonds organisiert sind, die teilweise Sicherungsgrenzen in unbegrenzter Höhe garantieren. Eine einheitliche Grenze lehnen diese daher also ab.

Es herrscht also noch viel Diskussionsbedarf. Für uns Anleger bedeuten die Schritte aber zunächst einmal mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt und eine kleine Erleichterung der Bankgeschäfte.

Finanzen , , , ,

Immer mehr Anbieter auf dem Gasmarkt

28. Dezember 2010
cc by piqs/ Knipsermann

cc by piqs/ Knipsermann

Um den besten Strom- oder Gaspreis zu finden ist beim Verbraucher immer mehr Initiative gefragt. Durch einfaches Vergleichen im Internet lassen sich zum Teil bei einem Anbieterwechsel mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Dabei haben die Kunden die Möglichkeit auf immer mehr Anbieter zurückzugreifen, wie das Verbraucherportal Toptarif mitteilte.

Deutsche Haushalte haben inzwischen im Schnitt die Wahl zwischen 41 verschiedenen Gasanbietern. Das sind doppelt so viele wie noch vor einem Jahr und sogar sieben Mal mehr als 2008! Tendenz weiter steigend. Die größte Auswahl haben dabei laut Toptarif Haushalte im Süden von Baden-Württemberg und in einigen Regionen Thüringens, Sachsens und Schleswig-Holsteins. Hier sind zum Teil über 60 Anbieter auf dem Markt.

Das geringste Angebot haben Verbraucher hingegen in Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens mit häufig unter 30 Gasversorgern. Das steigende Angebot merken offenbar auch die Kunden, denn 2009 wechselten 14% mehr als im Vorjahr ihren Gasanbieter. Dies ist nicht nur für den eigenen Geldbeutel mehr als wichtig, sondern auch für die Konkurrenzfähigkeit des Marktes selbst.

Strom & Gas ,

Zum Jahreswechsel kommt die Kostenfalle

25. Dezember 2010
cc by wikimedia/ Politikaner

cc by wikimedia/ Politikaner

Für die meisten von uns sind die Monate um den Jahreswechsel herum ziemlich teuer. Versicherungen wollen bezahlt werden, Mitgliedsbeiträge sind fällig, die Jahresendabrechnungen für Strom, Gas oder die Wohnung stehen an und dann kommen auch noch Weihnachtsgeschenke, Feiern über die Festtage und Silvester und Reisen zu Verwandten und Freunden…

Alle Jahre wieder fließt in diesen Wochen das Geld nur so vom Konto. Daher raten Experten, dass man unbedingt schon im Laufe des Jahres damit rechnen sollte und sich immer mal wieder kleine Beträge für das finanzielle Tief beim Jahreswechsel zurecht legen sollte. So wird man nicht ganz so kalt erwischt.

Das Führen eines Haushaltsbuchs kann einem helfen, in dem man sich die Ausgaben zum Jahresende immer vor Augen führt. Es kann auch helfen Prämien für Versicherungen auf einmal zu zahlen und dies, wenn möglich im laufenden Jahr und nicht gerade auch noch beim Jahreswechsel. Ansonsten teilt man die Prämien einfach über das Jahr verteilt auf und zahlt monatlich. In jedem Fall heißt es das ganze Jahr über bewusst für die Wintermonate vorsorgen!

Finanzen ,

Freistellungsaufträge bis zum Ende des Jahres überprüfen

16. Dezember 2010
cc by flickr/ erstebank

cc by flickr/ erstebank

Durch einen Freistellungsauftrag bei der Bank können sich Einzelpersonen Zinsen bis zu 801 Euro pro Jahr steuerfrei gutschreiben lassen. Seit diesem Jahr können Ehepaare frei wählen, ob sie einen gemeinsamen oder einen getrennten Freistellungsauftrag stellen. Bei einem gemeinsamen Auftrag sind Kapitalerträge bis zu einer Höhe von 1.602 Euro abgeltungssteuerfrei.

Egal, für welche Variante man sich entscheidet, noch bis zum Jahresende sollte man die Aufträge überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Ansonsten läuft die Frist für dieses Jahr ab und man zahlt eventuell sinnlos zu viel.

Wer mehrere Konten und Depots besitzt, achtet am besten noch in diesem Jahr darauf, ob die Beträge optimal verteilt sind. Die Gesamtsumme von 801 Euro pro Person darf auch hier nicht überschritten werden. Getrennte Freistellungsaufträge sind meist für Ehepartner sinnvoll, die auch steuerlich getrennt veranschlagt werden. Bis zum 31. Dezember sollte man auf jeden Fall der Bank seine Entscheidungen und Änderungen mitteilen.

Finanzen , ,