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Artikel Tagged ‘Sparen’

Baufinanzierung: Beratung von Filialbanken im Test

25. November 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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Aufgrund der aktuellen Krise und der gleichzeitig niedrigen Zinsen interessieren sich immer mehr Menschen f√ľr den Kauf einer Immobilie. Eine gute Beratung und viele √úberlegungen im Vorfeld sind hier √§u√üerst wichtig, denn bei einem Fehler kann eine noch so sch√∂ne Immobilie zu einer echten Belastung werden. Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv hat das Deutsche Institut f√ľr Service-Qualit√§t (DISQ) die Beratung bei Filialbanken getestet.

Dabei wurden 150 Filialen von 15 Banken besucht und die Tester in den Gespr√§chen genau unter die Lupe genommen. In Sachen Service und Freundlichkeit konnten die Experten meist wenig negatives finden. Die Berater zeigten sich meist hilfsbereit und wirkten kompetent. Doch leider konnten wie auch im Jahr zuvor immer noch einige L√ľcken bei der Analyse des Kundebedarfs aufgedeckt werden.

In einigen Fällen gingen die Berater zu wenig auf die berufliche Situation ein und auch die weitere Familienplanung stand meist nicht zur Debatte. Nur bei der Hälfte der Beratungen wurde auf den persönlichen Finanzierungsspielraum näher eingegangen. Ein ähnliches Verbesserungspotential sahen die Tester auch bei den Vorschlägen zur Finanzierung an sich. Oft wurden zu wenig Alternativen angeboten und auf Möglichkeiten zur Förderung oder die Kauf-Nebenkosten nur viel zu kurz eingegangen. Als Testsieger erwies sich die Beratung der Berliner Sparkasse, gefolgt von der Hamburger Volksbank und der Deutschen Bank.

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DIW: Riester-Rente erneut mit schlechten Noten

21. November 2011
cc by flickr/ ninette_luz

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Zehn Jahre lang gibt es nun schon die Riester-Rente, wof√ľr sich immer mehr Deutsche entscheiden. Nur leider ist das Modell gleichzeitig auch sehr umstritten und erh√§lt von Experten immer wieder schlechte Bewertungen, wie nun auch erneut laut einem Bericht des ‚ÄěSpiegel‚Äú die Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen mit dem Deutschen Institut f√ľr Wirtschaftsforschung (DIW) best√§tigen.

So hei√üt es dort, dass die meisten Versicherungen eine zu hohe Lebenserwartung ansetzen w√ľrden. So m√ľssten die Sparer sehr alt werden und gleichzeitig d√ľrfe sich die finanzielle Lage der Versicherer in der ganze Zeit nicht ver√§ndern. Als Beispiel wird eine 35-j√§hrige Frau genannt. Schlie√üt diese noch in diesem Jahr eine Riester-Rente ab, dann w√ľrde sie erst ab einem Alter von 85 Jahren einigerma√üen vern√ľnftige Zinsen in H√∂he von 2,5 Prozent erhalten. Geraten jedoch die Versicherungen in die Krise und k√∂nnen nur noch den Garantiezins zahlen, m√ľsse die Frau mindestens ein Alter von 109 Jahren erreichen!

Schon l√§nger werfen Experten dem Modell vor, dass es vor allem der Versicherungswirtschaft selbst Vorteile bringt. Am Ende w√ľrden die meisten Sparer genau das herausbekommen, was sie auch h√§tten, wenn sie das Geld einfach so ansparen w√ľrden.

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Riester-Sparer: Bis Ende des Jahres Zulagen sichern

16. November 2011
cc by flickr/ kenteegardin

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Auch wenn das Riester-Modell nach wie vor umstritten ist, setzen viele Deutsche auf die staatlich gef√∂rderte Sparmethode. Alle Riester-Sparer m√ľssen dabei beachten, dass sie bis zum Ende des Jahres die staatlichen Zulagen beantragen. Dies kann auch r√ľckwirkend geschehen.

Bis sp√§testens zum 31. Dezember muss beim Anbieter des entsprechenden Vertrages der Zulageantrag eingegangen sein. Der Antrag kann auch f√ľr zwei Jahre r√ľckwirkend gelten. Das hei√üt, wer f√ľr das Jahr 2009 noch kein Geld vom Staat erhalten hat, muss den Antrag r√ľckwirkend bis zum Ende dieses Jahres stellen, andernfalls ist die Zulage dahin.

Wer sich nicht jedes Jahr darum k√ľmmern m√∂chte, hat aber auch die M√∂glichkeit einen sogenannten Dauerzulageantrag zu stellen. Dabei erteilt man dem jeweiligen Anbieter den Auftrag, von selbst in jedem Jahr die Zulagen bei der Zentrale Zulagestelle f√ľr Altersverm√∂gen (ZfA) zu beantragen.

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Stromversorger verpassen Einstieg in smarte Tarife

15. November 2011
cc by flickr/ gumfi

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Dass die Strompreise immer weiter steigen, haben die meisten sicherlich in den letzten Jahren am eigenen Leib erfahren. Schon l√§ngst muss auch in diesem Bereich ein Umdenken einsetzen. Mehr Menschen m√ľssen anfangen regelm√§√üig Angebote zu vergleichen und die Anbieter zu wechseln. Man kann aber auch auf zukunftsweisende, intelligente Systeme setzen. So zumindest die Theorie, denn in diesem Bereich haben die Stromanbieter laut Verbrauchersch√ľtzern den Einstieg bisher verpasst.

Seit Beginn dieses Jahres m√ľssen Versorger sogenannte intelligente Tarife im Angebot haben. Doch kaum ein Anbieter hat offenbar bisher darauf reagiert und wenn doch, dann sind die Tarife viel zu kompliziert oder es wurden lediglich alte Tarife wiederbelebt, bei denen der Strom in der Nacht g√ľnstiger ist als am Tag.

Bei den intelligenten Tarifen soll der Strom dann g√ľnstig sein, wenn wenig Strom verbraucht wird oder gerade viel davon angeboten wird. Letzteres macht vor allem im Hinblick auf alternative Energien Sinn. Grunds√§tzlich ist die Technik daf√ľr vorhanden, denn intelligente Stromz√§hler, sogenannte Smartmeter, regulieren den Stromverbrauch und den Einsatz der Elektroger√§te so optimal wie m√∂glich. Jetzt m√ľssen nur noch endlich die Stromversorger in der Zukunft ankommen…

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EU-Richtlinie f√ľr g√ľnstigere Preise bei Strom und Gas?

13. Oktober 2011
cc by wikimedia/ Bran

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In dieser Woche verabschiedeten die EU-Umweltminister in Luxemburg eine neue EU-Richtlinie, die Insiderhandel und Preismanipulationen beim Energiehandel eind√§mmen soll. Diese soll Ende dieses Jahres in Kraft treten und die Politiker sprechen schon vollmundig √ľber fairere Preise bei Strom und Gas.

Wir alle sind von immer weiter steigenden Energiepreisen betroffen. F√ľr so manch einen werden die Nebenkosten langsam zu einer zweiten Miete und die Belastung in vielen Haushalten wird sp√ľrbar gr√∂√üer. Trotzdem steigen die Preise immer weiter. Den meisten ist wohl klar, dass um dies zu erreichen an den M√§rkten manipuliert wird, auch wenn die Konzerne dies nat√ľrlich nie zugeben w√ľrden.

Die neue Richtlinie sieht nun vor, dass unter anderem keine falschen Nachrichten verbreitet oder manipulative Transaktionen get√§tigt werden d√ľrfen um die Preise in die H√∂he zu treiben. Zudem sollen Insider-Informationen √ľber Preisentwicklungen vor Gesch√§ftsabschl√ľssen offen gelegt werden. In der EU soll der Stromhandel in Zukunft von der Agentur f√ľr die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbeh√∂rden (ACER) √ľberwacht werden. K√§ufe und Verk√§ufe m√ľssen hier gemeldet werden.

Als Verbraucher bleibt man jedoch irgendwie skeptisch…

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