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Spesen: Partnerin nicht mit abrechnen!

18. November 2013
cc by flickr/ micora

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Bei vielen Gesch√§ftsessen ist es durchaus √ľblich seinen Partner bzw. seine Partnerin mitzubringen. Bei einigen Veranstaltungen ist die Anwesenheit sogar ausdr√ľcklich erw√ľnscht. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass man die Reisespesen auch f√ľr den Partner oder die Partnerin √ľber die Firma mitabrechnet. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz riskieren Arbeitnehmer dadurch ihre fristlose K√ľndigung.

In dem konkreten Fall war ein 38-j√§hriger Verkaufsleiter mit seiner Lebensgef√§hrtin (seiner heutigen Ehefrau) zu einer Einweihungsfeier eines wichtigen Kunden seines Unternehmens eingeladen. Das Paar reiste dorthin, √ľbernachtete im Doppelzimmer und lie√ü sich nat√ľrlich vor Ort verk√∂stigen. Sp√§ter reichte der Mann die kompletten Rechnungen f√ľr ihn und seine Freundin bei der Buchhaltung ein und lie√ü sich den entsprechenden Betrag ohne Abzug √ľberweisen.

Dem Management kam der Betrag nicht passend vor und so √ľberpr√ľfte man bisherig eingereichte Rechnungen des Arbeitnehmers. Dabei kam heraus, dass er schon h√§ufiger die Bewirtung seiner Lebensgef√§hrtin abgerechnet hatte. Die Folge war die fristlose K√ľndigung und der Fall landete vor Gericht. Dieses sah im Verhalten des Angestellten eine verm√∂gensrechtliche Straftat zum Nachteil des Arbeitgebers. Dies sei ein gewichtiger Grund f√ľr eine sofortige Entlassung, egal wie hoch die entsprechende Summe ist.

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