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Artikel Tagged ‘Staatsanleihen’

Sichere Geldanlage: Festgeld oder Staatsanleihe?

25. Oktober 2010

In diesen unsicheren Zeiten sind viele Sparer auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage. Die zwei Formen, die momentan als am sichersten gelten, sind Fest-Geld und Staatsanleihen. Doch für welche entscheidet man sich am besten?

In Sachen Sicherheit kann man grundsätzlich sagen, dass sie beide gleichwertig sicher sind. Jedoch gilt dies bei der Staatsanleihe nur, wenn man sie bis zum Ende der Laufzeit behält. Das Festgeld legt man bei einer Bank zum vorher vereinbarten Zins an und erhält es erst wieder, wenn die Laufzeit verstrichen ist.

Die Staatsanleihe kann man jederzeit an der Börse zum aktuellen Kurs verkaufen, was natürlich in Sachen Liquidität einen Vorteil gegenüber dem Fest-Geld bietet. Jedoch ist man eben von den Kursen an der Börse abhängig. Bei einem vorzeitigen Verkauf kann man so also auch Verluste bis hin zum Totalverlust einfahren. Die Rendite der Staatsanleihe ist also nur sicher, wenn sie nicht vor Fälligkeit verkauft wird.

Beim Fest-Geld hingegen ist der Zins bis zum Ende garantiert. Durchschnittlich liegt dieser derzeit bei einer Laufzeit von drei Jahren bei 2,25%, während er sich bei der Staatsanleihe des Bundes in diesem Laufzeitbereich nur bei 1% bewegt.

Das Fest-Geld fällt zudem unter die gesetzliche Einlagensicherung. Bei der Staatsanleihe hängt die Sicherheit von der Bonität des jeweiligen Staates ab. Deutschland gilt hier aktuell in Sachen Rating als sehr sicher, bei anderen Staaten sieht dies schon schlechter aus, so dass man sich aktuell für eine Staatsanleihe des Bundes oder eines anderen Staats mit hoher Bonität entscheiden sollte.

Grundsätzlich wird das Fest-Geld in diesem direkten Vergleich für viele die meisten Vorteile bringen, jedoch hängt dies natürlich immer vom individuellen Fall ab.

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Japaner schmuggeln US-Staatsanleihen im Wert von 134 Milliarden US-Dollar!

12. Juni 2009

In Italien ist der Polizei jetzt ein riesiger Coup geglückt. Es könnte sich eventuell sogar um den größten jemals aufgedeckten Geldschmuggelversuch überhaupt handeln.

Am Bahnhof in Chiasso nahmen die Zöllner am 3. Juni zwei Japaner fest, die in ihren Koffern im doppelten Boden US-Wertpapiere bei sich hatten. Der Transport war nicht angemeldet und so versuchten die beiden Männer eindeutig die Papiere zu schmuggeln. Doch es handelt sich hierbei nicht um ein normales Delikt, denn es waren Wertpapiere, vor allem Staatsanleihen der Fed, im Wert von 134 Milliarden US-Dollar, die sie über Italien in die Schweiz bringen wollten!

Die Beamten müssen jetzt natürlich klären, ob es sich um Fälschungen handelt. Wenn ja, seien es, laut einem Sprecher, enorm gute Fälschungen. Wenn nicht, handelt es sich hierbei um den größten Geldschmuggel aller Zeiten.

Eine Menge Fragen blieben dann offen: Waren die Japaner beauftragt Geld heimlich beiseite zu schaffen? Handelt es sich um eine ausgeklügelte Finte um Währungen vor dem Aus zu retten? Schließlich druckte die japanische EZB in den letzten Tagen heimlich mehrere Milliarden Yen um wohl damit Dollar aufzukaufen um diese marode Währung zu retten. Jetzt steht Italien vor dem Staatsbankrott und der Euro ist in Gefahr…

Laut italienischem Geldwäschegesetz kann die Regierung nämlich im Falle eines Verstoßes bis zu 40% des Funds einziehen, was hier immerhin 38 Milliarden Euro wären… Aber eigentlich viel zu wenig um Italien zu helfen. Also erscheint erstere Theorie wohl plausibler. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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