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Artikel Tagged ‘Steuererklärung’

Vorausgefüllte Steuererklärung kommt 2014

21. Oktober 2013
cc by Flickr/ Thomas Brenner

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Die Steuererklärung auszufüllen stellt so manch einen jedes Jahr aufs Neue vor eine Herausforderung. Das Finanzamt möchte dies den Steuerzahlern erleichtern und startet daher ab Anfang 2014 die sogenannte „vorausgefüllte Steuererklärung“.

Das bedeutet, dass Daten, die bei der Finanzverwaltung gespeichert sind, automatisch in die Steuererklärung eingetragen werden. Dabei handelt es sich um Basisdaten wie Name, Adresse oder Religionsangehörigkeit, aber auch um solche, die Ämter, Arbeitgeber, Versicherungen oder Banken der Finanzverwaltung übermitteln. Dazu gehören zum Beispiel Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder Lohnsteuerdaten.

NatĂĽrlich sollte man diese Daten trotzdem noch einmal genau ĂĽberprĂĽfen. Zudem mĂĽssen andere Dinge wie Handwerkerkosten oder Spenden logischerweise weiterhin selbst eingetragen werden. Seine Daten, die das Finanzamt ĂĽber einen gespeichert hat, kann man nach einer Registrierung im ElsterOnlinePortal abrufen.

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Steuererklärung: Steuerberater haftet für Fehler

12. August 2013
cc by flickr/ Thomas Brenner

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Viele vertrauen bei der Erstellung der Steuererklärung auf einen Steuerberater. Auf der einen Seite muss dabei der Mandant alle Angaben genauestens prüfen, auf der anderen Seite muss dies der Berater auch möglich machen, ansonsten haftet er für Fehler. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

In dem konkreten Fall hatte ein Mann mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Kind zusammengelebt. Nach der Trennung hätte ihm eigentlich der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zugestanden. Der Steuerberater wusste jedoch nichts von der Trennung, fertigte die Steuererklärung wie immer an und übergab seinem Mandanten nur eine komprimierter Elster-Einkommenssteuererklärung zur Prüfung, bei der nicht ausgefüllte Felder nicht angegeben werden.

In den Augen des Gerichts lag somit das Verschulden beim Steuerberater, da er seinem Mandanten auf diese Weise die Möglichkeit nehme, die enthaltenen Angaben auf Richtigkeit zu prüfen. Zudem hätte er dem aktuellen Sachverhalt vollständig ermitteln müssen. Obwohl der Steuerberater, nachdem er von der Trennung erfahren hatte, versuchte, eine Änderung des Bescheids zu beantragen, muss er nun für sein Versäumnis finanziell geradestehen.

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Steuererstattung für 2012 dauern mindestens bis Ende März

7. Januar 2013
cc by flickr/ blmurch

cc by flickr/ blmurch

Wie in jedem Jahr machen sich in diesen Wochen zahlreiche Deutsche an ihre Steuererklärung. Während die einen bis zur letzten Minute warten, wollen andere dies so früh wie möglich erledigt haben. Experten raten generell dazu, nicht zu lange zu warten, denn um so besser ist der Bearbeitungstermin.

Dies gilt vor allem, wenn man mit einer Steuererstattung rechnet. Aktuell weist jedoch die Deutsche Steuergewerkschaft darauf hin, dass man mit den Rückzahlungen für 2012 frühestens Ende März 2013 rechnen könne. Der Hauptgrund dafür seien aktuelle rechtliche Änderungen, die von den Behörden wie immer in die Software der Computer eingespeist werden müssen.

Trotzdem raten die Experten zu einer möglichst frühen Abgabe der Steuererklärung für 2012, denn ansonsten müsse man auf mögliche Rückzahlungen noch länger warten. Zu den järhlichen Aktualisierungen gehören zum Beispiel Daten zu Versicherungsbeiträgen oder neue steuerliche Grenzen.

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Steuererklärung bei Rentnern: Alterseinkünfterechner soll helfen

11. Juni 2012
cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

cc by flickr/ Andreas Demmelbauer

Seit dem Jahr 2005 sind immer mehr Rentner dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Obwohl diese Pflicht bereits seit Jahren bekannt ist, gibt es wohl immer wieder Unsicherheiten und Fragen unter den Rentnern. Das Bayerische Landesamt für Steuern möchte hier nun im Internet eine Hilfestellung anbieten, worauf der Bund der Steuerzahler hinweist.

Auf der Website des Bayerischen Landesamts für Steuern findet man ab sofort einen Alterseinkünfterechner. Damit lässt sich laut den Experten auf einfache Art und Weise ermitteln, ob man dazu verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben oder nicht.

Zudem wird die zu erwartende Nachzahlung berechnet. Rentenempfänger haben so also eine neue Möglichkeit um sich zu informieren. Ob dies im Internet so sinnvoll ist oder nicht, darĂĽber streiten sich die Experten noch, wobei man sagen muss, dass das Klischee vom Rentner, der mit dem Computer nicht umgehen kann, langsam auch ausstirbt…

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Elektronische Steuererklärung bei geschlossenen Fonds?

20. April 2012
cc by flickr/ blmurch

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Viele Bürger sind dazu verpflichtet, ihre Steuererklärung auf dem elektronischen Wege zu übermitteln, wie zum Beispiel Selbstständige. Der Grund dafür ist, dass sie Gewinneinkünfte erzielen. Dies kann jedoch auch für so manch einen Anleger gelten. Darauf weist aktuell der Deutsche Steuerberaterverband hin.

So kann es zum Beispiel bei einigen geschlossenen Fonds der Fall sein, dass man eine Steuererklärung abgeben muss, da hier ebenfalls offiziell Gewinneinkünfte erzielt werden. Ob dem so ist oder nicht, hängt von der Geschäftsform des Fonds ab. Wird dieser zum Beispiel als GmbH & Co. KG geführt, so werden die Gewinne aus dieser Anlage als gewerbliche Einkünfte gewertet.

Man sollte sich also als Anleger gut informieren, welche Pflichten mit der Anlageform verbunden sind, denn so manch einer ist sich sicherlich nicht bewusst, dass er für die Einkünfte aus einem Fonds eine elektronische Steuererklärung abgeben muss. Im Zweifelsfall lieber die Erklärung einreichen.

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