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Artikel Tagged ‘Steuererklärung’

Fehlerhafte Steuersoftware – Finanzministerium gibt Entwarnung

10. März 2011
cc by flickr/ bsdfm

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Vor ein paar Wochen hatten wir an dieser Stelle bereits über die fehlerhafte Steuersoftware berichtet, die für falsche Einträge bei der Lohnbuchhaltung in vielen Unternehmen sorgte. Durch die fehlerhaften Angaben in der Lohnsteuerbescheidung hätte bei Krankenkassenmitgliedern ein Steuernachteil von bis zu 1.000 Euro entstehen können.

Nun gab das Bundesfinanzministerium jedoch in einer Meldung Entwarnung. Für die Betroffenen entstehe kein Nachteil und die Daten müssten auch nicht neu übertragen werden. Die falschen Angaben in der Lohnsteuerbescheidung würden in den Finanzämtern maschinell erkannt.

Die Beiträge des Arbeitnehmers würden in korrekter Höhe als Vorsorgeaufwendung berücksichtigt. Im Zweifel würde man sich an den Arbeitnehmer wenden. Wer einen solchen Fehler in seiner Bescheinigung entdeckt hat und nun doch unsicher ist, sollte aber vielleicht zur Sicherheit nachfragen.

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Steuerreform: Das soll sich in Zukunft bei der Steuererklärung ändern

13. Dezember 2010
cc by flickr/ Bertelsmann Stiftung

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Vergangene Woche haben sich die Spitzen der Koalition auf eine Reihe von Steuervereinfachungen einigen können. Dabei ging es vor allem darum die Arbeitnehmer zu entlasten und gewisse bürokratische Vorgänge leichter zu machen. Man wolle einen ersten Schritt in Richtung weniger Bürokratie machen.

Pro Jahr sollen die Bürger durch die Änderungen um 590 Millionen Euro entlastet werden. So soll der Arbeitnehmer-Pauschbetrag zum Beispiel von derzeit 920 Euro auf 1.000 Euro angehoben werden. Mehr beruflich bedingte Kosten können also von der Steuer abgesetzt werden ohne dafür extra Belege einreichen zu müssen.

Die Regeln zur Pendlerpauschale werden einfacher. Wer mehrere Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit nutzt, soll in diesem Zusammenhang leichter Belege sammeln können. Auch das Absetzen der Kinderbetreuungskosten wird wohl einfacher: Es wird nicht mehr extra geprüft, ob die Eltern berufstätig sind oder nicht. Eltern von erwachsenen Kindern in Schul-oder Berufsausbildung erhalten das Kindergeld in Zukunft einkommensunabhängig.

Unternehmen werden vor allem in Sachen Bürokratie entlastet. Dies werde den Staat aber nichts zusätzlich kosten. Finanzämter werden bei Unternehmen bald auf Detailregelungen und schriftliche Belege in weiten Teilen verzichten. Dadurch würden Bürokratiekosten bei Firmen um vier Milliarden sinken.

Zu den Änderungen gehört, wie bereits berichtet auch, dass man die Steuererklärung in Zukunft wahlweise alle zwei Jahre abgeben kann. Wann die Regelungen im Einzelnen greifen, steht noch nicht ganz fest. Man werde sich bemühen so viel wie möglich zum 1. Januar 2011 umzusetzen. Der Rest trete dann Anfang 2012 in Kraft.

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Lohnsteuererklärung: Die meisten bekommen Geld zurück

19. November 2010
cc by flickr/ Scoobay

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Die Einkommenssteuererklärung ist für wohl jeden eine mehr als lästige Angelegenheit, doch nicht selten lohnt sie sich auch. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte nun Zahlen, nach denen neun von zehn Lohnsteuerzahlern Geld vom Finanzamt für das Jahr 2006 zurückbekamen.

Dafür wurden die Daten von 13,5 Millionen Bürgern, die Einkünfte aus nicht-selbständiger Arbeit erhalten und bei denen die Lohnsteuer vorab einbehalten wird, ausgewertet. Diese können in der Einkommenssteuererklärung Aufwendungen wie Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen oder Werbungskosten geltend machen.

Für das Jahr 2006 musste der Staat den Steuerzahlern insgesamt 9,8 Milliarden Euro zurückzahlen, was im Schnitt 823 Euro pro Kopf macht. 11,9 Millionen Steuerzahler bekamen hier Geld zurück. 1,1 Millionen mussten Geld nachzahlen und bei nur 500.000 stimmten die bisher gezahlten Steuern mit der tatsächlichen Einkommenssteuer überein.

Die meisten Steuerzahler bekommen im Schnitt eine Summe zwischen 100 und 1.000 Euro zurück. Naja, da lohnt sich doch wenigstens das lästige Ausfüllen…

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Steuererklärung nur noch alle zwei Jahre – Trotzdem besser nicht schieben

26. Oktober 2010

Die Bundesregierung diskutiert momentan über Pläne, nach denen Arbeitnehmer ein Wahlrecht bekommen sollen, ob sie die Steuererklärung weiterhin jährlich oder nur alle zwei Jahre abgeben wollen. Für so manch einen klingt dies wohl wie Musik in den Ohren, doch genau darin sehen Experten eine Gefahr.

Sie raten grundsätzlich davon ab, eine zu große Lücke zwischen den Steuererklärungen zu lassen. Diese ist eh eine lästige Pflicht, in die man sich immer wieder neu einarbeiten muss. Wenn die Lücke noch größer wird, hat man noch mehr vergessen, weshalb die Erklärung dann komplizierter wird.

Zudem fördere die zweijährige Steuererklärung den inneren Schweinehund. Das Steuerrecht ändert sich ständig, weshalb man womöglich nicht mehr auf dem Laufenden bleibt und Ereignisse, wie Umzug oder Scheidung, liegen möglicherweise zu lange zurück um sie dann noch genau nachzuvollziehen. Grundsätzlich ja eine schöne Vorstellung sich nur noch alle zwei Jahre um seine Steuer kümmern zu müssen, jedoch mit unserem Steuersystem wohl leider ein wenig zu kompliziert.

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FDP will Steuererklärung auf eine Seite verkürzen

19. Februar 2010

Bereits 2003 sorgte der CDU-Politiker Friedrich Merz für Furore, indem er eine Steuerreform forderte, bei der die Steuererklärung auf “einen Bierdeckel” passen würde.

Wie wir alle wissen, hat sich dieser Vorschlag nicht wirklich durchgesetzt. Nun werden Stimmen in der FDP laut: Nach Steuersenkungen und spätrömischer Dekadenz soll in Zukunft die Steuererklärung auf eine DIN A4 Seite beschränkt werden.

Wir sind gespannt, wie sie das hinbekommen wollen. In der Theorie klingt dieser Vorschlag natürlich ganz toll, doch ist er in der Praxis wohl alles andere als möglich. Als hätte wir momentan nicht andere Probleme…

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