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Artikel Tagged ‘Steuervorteil’

Steuern: Elternzeit und häusliches Arbeitszimmer

15. Juli 2013
cc by wikimedia/ Eric Ward

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Immer mehr Arbeiten können dank Internet und Co. auch von zuhause aus erledigt werden. Aus diesem Grund setzen viele ihr häusliches Arbeitszimmer von der Steuer ab. Doch wie sieht es damit aus, wenn man sich in Elternzeit befindet? Der Bund der Steuerzahler weist darauf hin, dass man auch hier sein Arbeitszimmer weiterhin steuerlich geltend machen kann.

Wird das Zimmer tempor√§r nicht genutzt, k√∂nnen Bezieher von Elterngeld dieses weiterhin von der Steuer absetzen, vorausgesetzt die entsprechenden Voraussetzungen daf√ľr werden weiterhin erf√ľllt. Dies bedeutet unter anderem, dass das Arbeitszimmer auch weiterhin als solches nutzbar sein muss. Wer es zum Beispiel in ein Kinderzimmer umwandelt, verliert den Anspruch auf Abzug.

Man sollte sich also darauf einstellen, dass das Finanzamt in solch einem Fall pr√ľft, ob das Arbeitszimmer auch wirklich als solches erhalten bleibt. Wird es tats√§chlich in ein Kinderzimmer oder √Ąhnliches umgewandelt, sollte man sich das entsprechende Datum notieren, dass das Arbeitszimmer wenigstens bis zu diesem Zeitpunkt noch steuerlich geltend gemacht werden kann.

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Abgeltungssteuer vom Finanzamt erstatten lassen

14. September 2012
cc by flickr/ ninette_luz

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Der Bund der Steuerzahler weist aktuell darauf hin, dass viele Deutsche Steuern f√ľr ihre Kapitaleink√ľnfte bezahlen, obwohl sie dies gar nicht m√ľssten. Dies sei vor allem bei vielen jungen Menschen der Fall, da sie zum Beispiel vers√§umen einen Freistellungsauftrag bei ihrem Geldinstitut zu stellen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man sich die Abgeltungssteuer aber auch zur√ľckholen.

Die Abgeltungssteuer wird direkt von der Bank an das Finanzamt gezahlt und die entsprechenden Daten √ľbermittelt. Sparer m√ľssen sich hier also eigentlich nicht um die steuerlichen Formalit√§ten k√ľmmern. Es gibt jedoch auch F√§lle, bei denen man sich die Steuer auf die Kapitaleink√ľnfte zur√ľckholen kann. Dies sollte man nat√ľrlich steuerlich geltend machen.

Laut dem Bund der Steuerzahler gilt dies zum Beispiel, wenn der eigene Steuersatz unter dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent liegt oder wenn man seinen Sparerpauschalbetrag nicht voll oder gar nicht ausgenutzt hat. Dieser liegt bei 801 Euro pro Person beziehungsweise bei 1.602 Euro bei Verheirateten.

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Doppelter Haushalt: Steuerliche Vorteile f√ľr Ledige

31. Mai 2012
cc by flickr/ falonaj

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Etliche Besch√§ftigte in Deutschland teilen folgendes Schicksal: Sie haben ihren Lebensmittelpunkt zuhause bei ihrer Familie, m√ľssen jedoch zum Arbeiten immer wieder in eine andere Stadt pendeln und haben daher auch dort eine Wohnung. Die Kosten f√ľr diesen sogenannten doppelten Haushalt kann man steuerlich geltend machen. Daf√ľr muss man seinen Lebensmittelpunkt nachweisen. Bei Verheirateten ist dies in der Regel einfach, denn hier ist einfach der gemeinsame Wohnsitz anzugeben. Doch auch Ledige k√∂nnen hier sparen, wie der Verein Vereinigte Lohnsteuerhilfe in Neustadt an der Weinstra√üe wei√ü.

Hier kann ebenfalls der doppelte Haushalt steuerlich geltend gemacht werden, jedoch muss man dabei deutliche Beweise vorlegen k√∂nnen. Dies w√§ren zum Beispiel entsprechende Mietvertr√§ge oder Nachweise √ľber anfallende Kosten in der Haushaltsf√ľhrung. Konkret bringen die Ausgaben f√ľr eine berufsbedingte doppelte Haushaltsf√ľhrung eine Ersparnis bei der Steuer.

Dies gilt sogar f√ľr Berufst√§tige, die bei ihren Eltern wohnen und zum Arbeiten in eine andere Stadt samt passender Wohnung pendeln. Dabei kann man unentgeltlich bei den Eltern wohnen, muss sich jedoch nachweislich an den laufenden Haushaltskosten beteiligen.

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Steuern sparen durch Fr√ľhjahrsputz und Handwerker

9. April 2012
cc by wikimedia/ Nordelch

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In diesen Tagen widmen sich wieder etliche Deutsche dem Fr√ľhjahrsputz. Wer daf√ľr jemanden beauftragt, kann einen Teil oder sogar die ganzen Kosten von der Steuer abziehen. Dies gilt nat√ľrlich nicht nur zu dieser Jahreszeit, sondern das ganze Jahr √ľber. Sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen lassen sich n√§mlich unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen.

Der Steuerbonus gilt sowohl f√ľr Hausbesitzer als auch Mieter und Heimbewohner. Konkret kann man Minijobs im Haushalt, haushaltsnahe Besch√§ftigungsverh√§ltnisse und Dienstleistungen, auch in den Bereichen Betreuung und Pflege, sowie Arbeiten von Handwerkern steuerlich geltend machen. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer hin. Wichtig ist dabei, dass der Steuerzahler Auftraggeber sein muss bzw. bei Mietern muss der Betrag in der Nebenkostenrechnung auftauchen. Die Leistung muss im Privathaushalt in Anspruch genommen worden sein und darf nicht durch einen Angeh√∂rigen ausgef√ľhrt worden sein, der in dem Haus oder der Wohnung mit wohnt.

Zu beachten sind auch die absetzbaren Grenzen: Wer privat Minijobber wie zum Beispiel eine Putzfrau besch√§ftigt, der kann 20 Prozent dieser Kosten steuerlich geltend machen. Die H√∂chstgrenze liegt hier jedoch bei 510 Euro im Jahr. Bei Handwerkern k√∂nnen ebenfalls 20 Prozent der Arbeitskosten abgesetzt werden, hier jedoch maximal 1.200 Euro im Jahr. Diese Liste lie√üe sich beliebig weiterf√ľhren. Am besten erkundigt man sich im Vorfeld genau √ľber die einzelnen Bestimmungen, M√∂glichkeiten und H√∂chstgrenzen.

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Haushaltsnahe Dienstleistungen: Rechnung f√ľr Steuer aufbewahren!

8. Februar 2012
cc by geograph/ Albert Bridge

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Wer die Dienste eines G√§rtners, eines Fensterputzers oder eines √§hnlichen Unternehmens in Anspruch nimmt, kann diese Kosten von der Steuer absetzen. Im steuerlichen Kontext nennt man solche T√§tigkeiten haushaltsnahe Dienstleistungen. Daf√ľr sollte man sich jedoch unbedingt vom jeweiligen Unternehmen eine Rechnung ausstellen lassen und diese auch als Beleg aufbewahren.

Dabei ist es wichtig, dass die Rechnung auch vollst√§ndig ist. Steuerzahler achten dabei darauf, dass die Steuernummer und je nach Fall auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angegeben ist. Desweiteren muss die Rechnung eine Rechnungsnummer und das Ausstellungsdatum enthalten. Nat√ľrlich ist auch die Art der Leistung genauso wie das Lieferdatum vermerkt.

Barauszahlungen werden dabei √ľbrigens vom Finanzamt in der Regel nicht anerkannt. Zur Rechnung empfiehlt es sich daher den entsprechenden Kontoauszug mit der √úberweisung aufzuheben. So d√ľrfte beim Absetzen der haushaltsnahen Leistung von der Steuer nichts schief gehen.

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