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Artikel Tagged ‘Stiftung Warentest’

Stiftung Warentest: Senioren-Unfallversicherung im Test

24. Mai 2013
cc by flickr/ Ed Yourdon

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Nach einem schweren Unfall sind die meisten froh, wenn sie gut versichert sind. Besonders schwer trifft es hier jedoch in der Regel Àltere Menschen, die womöglich auch noch alleinstehend sind. Hier kann eine spezielle Senioren-Unfallversicherung Sinn machen. Die Stiftung Warentest hat sich 32 verschiedene Tarife verschiedener Anbieter nÀher angesehen.

Als Basis fĂŒr den Test diente ein Leistungs-Mindestumfang, den jedes gute Angebot umfassen sollte. Dazu gehören in den Augen der Stiftung Warentest zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen und bei der Körperpflege, ein Essensservice sowie regelmĂ€ĂŸige Begleitungen zum Arzt. All dies sollte fĂŒr einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angeboten werden. Einige Tarife wĂŒrden jedoch noch weitere Leistungen wie etwa die Betreuung der Haustiere mit einschließen.

Am Ende ĂŒberzeugten fĂŒnf Tarife die Experten. Besonders gut und gleichzeitig gĂŒnstig waren der Tarif „Exklusiv-Aktiv“ der Signal Iduna sowie der Schutzbrief der ARAG. Ein wenig teurer, aber ebenso gut in Sachen Leistungen schnitten zudem die entsprechenden Tarife der ERGO, der Bayerischen und der Allianz ab. Generell rĂ€t die Stiftung Warentest beim Abschluss einer Senioren-Unfallversicherung darauf zu achten, dass wichtige Hilfen auch wirklich direkt im Leistungsumfang enthalten sind und nicht nur vermittelt werden.

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Stiftung Warentest: Lebensversicherungen lohnen sich nicht mehr!

30. Dezember 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Auch im Bereich der Lebensversicherungen sinken die Zinsen immer weiter und viele Menschen werden wohl am Ende weniger herausbekommen als gedacht. In der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“ weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass sich der Abschluss von Lebensversicherungen kaum noch lohnt.

Eigentlich sind Lebensversicherer seit 2008 dazu verpflichtet, Kunden an den Bewertungsreserven zu 50 Prozent zu beteiligen, wenn deren VertrĂ€ge ausgezahlt werden sollen. Dieser Prozentsatz wurde jedoch vor wenigen Tagen aufgrund eines Beschlusses des Bundestags verringert! Einige Versicherungsmanager wĂŒrden laut den Experten der Stiftung Warentest zudem ĂŒberlegen, Zinsgarantien in der Zukunft zeitlich zu begrenzen. Dass weitere Leistungen gekĂŒrzt werden, sei nicht auszuschließen.

Schon jetzt liegt der Garantiezins bei nur noch 1,75 Prozent, was abzĂŒglich der entstehenden Kosten am Ende einen Zinssatz von unter einem Prozent bedeuten könne. Jedoch rĂ€t die Stiftung Warentest all jenen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, von ĂŒbereilten Handlungen ab, denn eine Beitragsfreistellung oder gar ein Verkauf können teurer sein als den Vertrag bis zum Ende durchzuhalten!

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Stiftung Warentest: Einige teure Banken haben Dispozinsen korrigiert

12. Dezember 2012
cc by flickr/ _Max-B

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Die hohen Dispozinsen in Deutschland sind nach wie vor ein Thema. Dies zeigte auch ein groß angelegter Dispozinsvergleich der Stiftung Warentest fĂŒr die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“: 1.500 Banken und Sparkassen wurden dabei verglichen, wobei die hohen Dispozinsen bei den meisten Geldinstituten deutlich wurden. Immerhin scheinen nun ein paar Banken aufgrund der Kritik in Bewegung geraten zu sein.

Geldinstitute können sich derzeit selbst Geld fĂŒr nur 0,75 Prozent leihen, trotzdem verlangen sie in Deutschland im Schnitt satte 11,76 Prozent fĂŒr einen Dispositionskredit. Laut der Stiftung Warentest mĂŒsste dieser Wert angesichts der aktuellen Lage deutlich unter zehn Prozent liegen, was jedoch hĂ€ufig nicht der Fall ist.

Die Experten haben nun die 350 Kreditinstitute noch einmal unter die Lupe genommen, die im Test die höchsten Zinsen verlangten. Dabei zeigte sich, dass immerhin 150 von ihnen die Zinsen gesenkt haben. Zwar seien sie immer noch vergleichsweise teuer, es sei jedoch immerhin ein erster Schritt. Bei den restlichen 200 seien die Zinsen im Vergleich zu Oktober unverÀndert geblieben.

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Stiftung Warentest: Einige Banken verweigern Auskunft ĂŒber Dispozinsen

25. Oktober 2012
cc by flickr/ micora

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Seit langer Zeit monieren VerbraucherschĂŒtzer, dass die Dispozinsen in Deutschland viel zu hoch sind. Nach einer neuen Untersuchung verlangen die Banken im Schnitt 11,76 Prozent fĂŒr die eingerĂ€umte Überziehung des Girokontos. Dies stehe immer noch in keinem VerhĂ€ltnis. Besonders fiel den Testern jedoch negativ auf, dass offenbar viele Banken sich weigerten Auskunft ĂŒber die Höhe der verlangten Dispozinsen zu geben!

Als BegrĂŒndungen bekamen die Experten der Stiftung Warentest zum Beispiel zu hören, dass man Angst vor unwahren Aussagen der Konkurrenz habe und man selbst dann als zu teuer dastehe oder, dass die Stiftung Warentest nicht gut mit den Banken „umgehe“. Die Stichproben konnten die Tester nur machen, da freie Mitarbeiter die Höhe der Dispozinsen nachschauten.

Es gebe jedoch auch positive Beispiele von Geldinstituten, bei denen die Dispozinsen im grĂŒnen Bereich liegen, wie beispielsweise die VR-Bank Uckermark-Randow mit 4,50 Prozent oder die Deutsche Skatbank mit 5,25 Prozent. Zudem weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass Banken mit dem Begriff „eingerĂ€umte Überziehung“ den Dispokredit meinen, wohingegen die „geduldete Überziehung“ die Überziehung ĂŒber den Dispo hinaus bezeichnet, was in der Regel noch einmal satte vier bis sechs Prozent teurer ist!

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Stiftung Warentest: Riester-Rente im Test

18. September 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Die Riester-Rente gehört in Deutschland immer noch zu den beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge und das, obwohl immer wieder deutliche Kritik daran geĂŒbt wird. Ein positives Fazit kann aktuell auch die Stiftung Warentest nicht ziehen. Diese hat fĂŒr ihr Magazin „Finanztest“ 29 Riester-Versicherungsangebote nĂ€her unter die Lupe genommen, wovon am Ende lediglich fĂŒnf die Note „gut“ erhielten. „Sehr gut“ war kein einziges Angebot.

Wirklich brauchbare Riester-VertrĂ€ge seien auf dem Markt sehr selten, so die Experten der Stiftung Warentest. Kunden, die sich dennoch fĂŒr dieses Modell der privaten Altersvorsorge interessieren, sollten in erster Linie auf die garantierte Mindestrente achten. Diese sei sicher im Gegensatz zu den eventuell erwirtschafteten ÜberschĂŒssen. Letzteres sei zwar schön, doch können Kunden sich eben auf keinen Fall darauf verlassen.

Zudem sollten die Abschluss- und Verwaltungskosten möglichst gering sein. Auch daran könne man gute VertrĂ€ge schnell erkennen. Ebenfalls getestet wurde der Anlageerfolg der Versicherer. Diejenigen, die gut wirtschafteten, wĂŒrden auch entsprechend „krĂ€ftig etwas drauf packen“. Wichtig seien außerdem Faktoren wie Transparenz und FlexibilitĂ€t. Kunden sollten die Möglichkeit haben nach einer Auszeit den Vertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzufĂŒhren.

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