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Artikel Tagged ‘Stromrechnung’

Hartz IV: Jobcenter muss nicht f├╝r ├╝berm├Ą├čig hohen Stromverbrauch aufkommen

11. November 2013
cc by flickr/ _maddin_

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Wer seine Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann, dem wird nach einer Weile der Strom abgestellt. Bei Hartz-IV-Empf├Ąngern springt hier normalerweise das Jobcenter ein, in der Regel in der Form eines Darlehens um die Rechnungen zu begleichen. Doch es gibt auch Ausnahmen wie aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz hervorgeht.

In dem konkreten Fall ging es um eine Familie, der bereits zuvor aufgrund von unbezahlten Rechnungen der Strom mehrfach abgestellt worden war. Das Jobcenter gew├Ąhrte jedes Mal ein Darlehen, doch irgendwann hatte auch diese Verantwortlichkeit ihre Grenzen: Als erneut eine Sperrung drohte, weigerte sich das Jobcenter, erneut f├╝r die Rechnungen der Familie aufzukommen, da die Schulden durch einen Stromverbrauch entstanden waren, der unverantwortlich hoch sei.

Das Gericht sah dies am Ende genauso und gab dem Jobcenter Recht: Die Familie sei durch ihren ├╝berm├Ą├čig hohen Stromverbrauch selbst f├╝r die Schulden verantwortlich. Die Kosten k├Ânnten nicht zum wiederholten Male auf die Allgemeinheit abgew├Ąlzt werden. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass die Kinder von der Stromsperre betroffen seien, denn f├╝r diese seien in erster Linie die Eltern und nicht das Jobcenter verantwortlich.

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EEG-Umlage zu hoch ÔÇô Verbraucher zahlen zu viel f├╝r Strom

13. M├Ąrz 2011
cc by piqs/ Knipsermann

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F├╝r so manch einen deutschen Haushalt, der eh schon mit steigenden Energiekosten zu k├Ąmpfen hat, wird folgende Meldung garantiert noch ein wenig mehr Unmut bedeuten. Das Verbraucherportal Verivox teilte n├Ąmlich vergangene Woche mit, dass die Privathaushalte in diesem Jahr ganze 1,3 Milliarden Euro zu viel f├╝r ihren Strom bezahlen.

Grund daf├╝r sei die zu hoch ausgefallene EEG-Umlage. Diese dient zur F├Ârderung erneuerbarer Energien und richtet sich unter anderem nach dem Zubau von Solaranlagen. Zum Jahreswechsel stieg sie von 2,047 Cent auf 3,530 Cent.

Laut Verivox seien 2010 jedoch weit weniger Solaranlagen in Betrieb genommen worden, als erwartet. Dies habe zur Folge, dass die Umlage um circa 0,8 Cent pro Kilowattstunde zu hoch ausfalle. Demnach h├Ątte sie also nur auf 2,7 Cent steigen d├╝rfen. Rechne man dies auf die 40 Millionen deutschen Haushalte um, ergebe dies am Ende eine Summe von 1,3 Milliarden Euro, die die Stromkonzerne mehr einnehmen.

F├╝r das Jahr 2012 wolle man nun wohl das zu viel gezahlte Geld bei der EEG-Umlage anrechnen, doch konkrete Pl├Ąne daf├╝r gibt es wohl noch nicht. Bis es soweit ist, spricht Verivox von einem ÔÇ×zinslosen KreditÔÇť f├╝r die Konzerne…

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Bald schon monatliche Stromabrechnung?

8. M├Ąrz 2011
cc by flickr/ loop_oh

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Obwohl man jeden Monat brav seine angegebenen Beitr├Ąge f├╝r Strom und W├Ąrme zahlt, kann man sich bei der Jahresendabrechnung nicht mehr sicher sein, dass dies auch wirklich gereicht hat. Etliche Deutsche f├╝rchten inzwischen regelrecht die Jahresendabrechnung, da hier in den meisten F├Ąllen hohe Nachzahlungen drohen.

EU-Energiekommissar G├╝nther Oettinger m├Âchte nun zumindest die komplette und einmalige Belastung im Jahr ├Ąndern. In einem Interview mit der ÔÇ×Welt am SonntagÔÇť sagte er, dass er sich f├╝r eine detaillierte Verbrauchs- und Kostenabrechnung und zwar monatlich stark machen wolle. Heute stellte Oettinger seinen Aktionsplan f├╝r mehr Energieeffizienz in der EU vor.

Verbraucher m├╝ssten monatlich ├╝ber ihren aktuellen Verbrauch und die entsprechenden Preise informiert werden um entscheidungsf├Ąhiger zu werden. Autofahrer w├╝ssten ja auch genau ├╝ber die Benzinpreise und ihren Verbrauch auf hundert Kilometer Bescheid. Jedoch beim Stromverbrauch und bei der W├Ąrme seien die Kunden immer noch zu wenig informiert.

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Betr├╝ger verschicken momentan falsche Stromabrechnungen!

20. Oktober 2010

Wer momentan eine Stromabrechnung im Briefkasten hat, sollte diese genauestens pr├╝fen, denn Verbrauchersch├╝tze warnen aktuell vor gef├Ąlschten Stromabrechnungen. Bundesweit verschicken Trickbetr├╝ger fingierte Briefe, in denen Kunden zu angeblichen Nachzahlungen aufgefordert werden, die nat├╝rlich nicht stimmen.

Der Absender ist eine gewisse ÔÇ×Stadtwerke GmbHÔÇť. Zu dem Schreiben erh├Ąlt man noch eine fingierte Verbrauchsabrechnung und einen bereits vorgefertigten ├ťberweisungstr├Ąger. Nat├╝rlich handelt es sich dabei nicht um eine normale Stromabrechnung, bei der immer der volle Name der jeweiligen Stadtwerke genannt werden muss.

Zudem sollten Verbraucher die Kundennummer ├╝berpr├╝fen, die bei den falschen Rechnungen logischerweise nicht stimmt. Auch m├╝sse der Serviceanbieter ├╝ber die angegebenen Kontaktdaten erreichbar sein, was bei den Trickbetr├╝gern nicht der Fall war.

Erh├Ąlt man solch ein Schreiben, solle man die Nachforderungen ignorieren und bei Unsicherheiten sich am besten mit den wirklichen Stadtwerken in Verbindung setzen.

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Im Urlaub mit dem Stromsparen beginnen

13. Juli 2010

F├╝r viele von uns steht der wohlverdiente Urlaub direkt vor der T├╝r. Damit man in der Zeit der Abwesenheit nicht sinnlos Strom vergeudet, hat das unabh├Ąngige Verbraucherportal Verivox.de in diesen Tagen ein paar Stromspartipps aufgestellt. Viele dieser Tipps kann man auch im sonstigen Alltag ber├╝cksichtigen. Um mit dem Stromsparen anzufangen ist der Urlaub jedoch der ideale Zeitpunkt.

Die gr├Â├čten heimlichen Stromfresser sind alle Ger├Ąte, die auf Stand-By stehen, wie Fernseher, Computer, Stereoanlage etc. Hier sollte man, wenn man sie nicht braucht, den Stecker ziehen oder sie ganz einfach an eine Steckleiste mit einem Schalter anstecken. Durch diesen kann man sie jederzeit mit einem Knopfdruck vom Stromnetz trennen. Zieht man dies auch sonst durch, kann eine durchschnittliche Familie rund 115 Euro im Jahr sparen.

200 Euro im Jahr spart man ein, indem man sich einmal einen hocheffizienten K├╝hlschrank, sprich einen Energiesparer, anschafft und diesen auch nie zu hoch dreht. 7┬░ C reichen im K├╝hlschrank vollkommen aus und -18┬░ C in der Gefriertruhe. Im Urlaub kann man das Ger├Ąt bzw. die Ger├Ąte auch gerne komplett ausstecken. Nur sollten sich dann nat├╝rlich keine verderblichen Lebensmittel mehr darin befinden. Die T├╝r sollte dabei offen stehen bleiben, damit sich kein Schimmel bildet. Abtauen wollten Sie eh schon seit l├Ąngerem, oder? ­čśë

Die Sicherung braucht man im Urlaub nicht gleich abzustellen, denn meist kommen Nachbarn auch Abends zum Blumengie├čen (Licht), man erwartet Anrufe auf dem Anrufbeantworter etc. Elektroboiler kann man hingegen getrost ausschalten, denn um das Wasser warm zu halten, verbraucht das Ger├Ąt meist mehr Energie als zum Hochheizen.

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