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Artikel Tagged ‘Studie’

Konsum auf Pump: Experten sprechen von ‚Äětickender Zeitbombe‚Äú

8. November 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Auch wenn Deutschland wirtschaftlich nicht wirklich schlecht dasteht, geraten jedoch immer mehr Menschen in die Schuldenfalle. Die Gesellschaft steht vor gro√üen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, welche von der Altersarmut √ľber ein marodes Kranken- und Pflegesystem bis hin zur einer steigenden Anzahl an verschuldeten B√ľrgern reicht. So berichtet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform, dass inzwischen fast jeder zehnte Deutsche √ľberschuldet ist.

Arbeitslosigkeit sei nach wie vor der h√§ufigste Grund f√ľr √úberschuldung, jedoch holt vor allem ein Bereich seit einigen Jahren besorgniserregend auf: Immer mehr Menschen finanzieren sich ihren Konsum mit Ratenkrediten, wie die Experten mitteilen. Lag der Anteil der Privathaushalte, die Fernseher, Autos oder Reisen auf Pump finanzieren, noch bei 29 Prozent, so sind es jetzt bereits 33 Prozent.

Das bedeutet, jeder dritte deutsche Haushalt ist bereit, sich f√ľr neue Ger√§te oder eben Urlaubsreisen zu verschulden. Die Experten warnen hier vor einer ‚Äětickenden Zeitbombe‚Äú. Dabei sind fast doppelt so viele M√§nner aus diesem Grund verschuldet als Frauen. Die gr√∂√üte Gruppe sind hierbei die 30- bis 39-J√§hrigen, wobei ein starker Anstieg bei den j√ľngeren Menschen und bei denen √ľber 70 Jahre zu verzeichnen ist.

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Debatte um Bargeld: Scheine und M√ľnzen sind teuer

22. Mai 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder √ľber das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und M√ľnzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenh√∂he. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Eurom√ľnzen ist teuer, sondern es m√ľssen Geldautomaten aufgestellt und bef√ľllt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So √ľberlegt die EU, wie bereits berichtet, seit l√§ngerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-M√ľnzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas h√∂ren nat√ľrlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den M√ľnzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, f√ľr andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum sch√§tzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es nat√ľrlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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Immer mehr Deutsche in Fr√ľhrente

4. Februar 2013
cc by flickr/ onnola

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Angesichts des Heraufsetzens des Rentenalters war zu erwarten, dass sich immer mehr Menschen f√ľr einen vorzeitigen Eintritt in die Rente entscheiden. Die meisten von ihnen verzichten jedoch nat√ľrlich nicht aus Bequemlichkeit auf einen Teil ihrer Rente, sondern weil sie ihrer Arbeit aus k√∂rperlichen Gr√ľnden einfach nicht mehr nachkommen k√∂nnen.

Im Jahr 2011 sind laut Medienberichten, die sich auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berufen, so viele Deutsche in Fr√ľhrente gegangen wie noch nie. Rund 700.000 Menschen bezogen 2011 zum ersten Mal Altersrente. Fast die H√§lfte von ihnen, rund 337.000, hatte noch nicht die damalige Regelaltersgrenze von 65 Jahren erreicht. 48,2 Prozent der neuen Rentner haben damit finanzielle Einbu√üen!

Einige Bereiche sind den Berichten zufolge besonders stark betroffen, wie zum Beispiel Erzieher, Krankenpfleger oder Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor. Generell kann man beobachten, dass die Anzahl derer, die vor dem gesetzlich vorgesehenen Alter in Rente gehen, in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist.

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Schufa-freie Kredite meist Betrug

30. Oktober 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Immer wieder st√∂√üt man auf Angebote, bei denen man den Eindruck hat, das einem das Geld f√ľr einen Kredit fast schon hinterher geschmissen wird. Die Versprechungen lauten in der Regel schnelle und unproblematische Abwicklung und vor allem keine Schufa-Abfrage, was vor allem Menschen in Notsituationen und mit Schulden dazu veranlasst, auf solche Angebote hereinzufallen. Doch leider verbergen sich dahinter in den meisten F√§llen unseri√∂se Gesch√§fte und Betr√ľgereien!

Dies ergab nun auch eine Studie, die allerdings von der Auskunftei Schufa selbst in Auftrag gegeben wurde. Untersucht wurden 177 Fälle bei 69 Anbietern. Die Kredite lagen dabei zwischen einigen tausend und mehreren zehntausend Euro. Lediglich in zwei Fällen wurde der schufa-freie Kredit auch gewährt, jedoch zu einem Jahreszins von sage und schreibe 25 Prozent!

Es handelt sich also in der Regel um Betrug. Das Geld w√ľrde dabei durch Vorabgeb√ľhren, Wirtschaftsberatungsvertr√§ge, Hausbesuche oder √Ąhnliches gemacht. Das bedeutet, dass der Betroffene sozusagen in Vorkasse geht und am Ende jedoch kein Geld sieht oder eben zu sittenwidrigen Zinsen. Also, auch wenn man dringend Geld braucht, unbedingt die Angebote genau pr√ľfen, denn kein Fremder Mensch schenkt einem in der Regel einfach so ein paar tausend Euro!

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Beratung bei Filialbanken im Test

16. Juli 2012
cc by flickr/ gillyberlin

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In Sachen Bankberatung vertrauen trotz Finanzkrise und Co. immer noch viele Menschen auf die Empfehlungen ihrer Hausbank. Daher hat das Deutsche Institut f√ľr Servicequalit√§t Tester in 360 Beratungsgespr√§chen in 19 regionale und √ľberregionale Filialbanken in sechs gro√üen deutschen St√§dten geschickt, wie die Nachrichtenseite ‚Äěn-tv.de‚Äú berichtet.

Dabei zeigte sich zun√§chst, dass die Berater an sich freundlich und kompetent arbeiteten. Jedoch gehen die meisten offenbar leider immer zu wenig auf die individuelle Situation des Kunden ein. Die W√ľnsche und vor allem die finanziellen Bedingungen der Kunden spielen meist eine eher untergeordnete Rolle.

Generell raten die Experten dazu, den Beratern nicht blind zu vertrauen, sondern alle Aussagen und angebotenen Produkte selbst genau zu √ľberpr√ľfen. Komplizierte Produktbeschreibungen und Fachbegriffe sollten sich Kunden direkt vor Ort genau erkl√§ren lassen, denn auch diese werden in der Regel nicht genauer erkl√§rt. Sieger im Test waren die Sparkasse Bochum, die Volksbank Rhein-Rhur in Duisburg, die Deutsche Bank in Bremen, die Osts√§chsische Sparkasse Dresden, die Sparkasse Hannover und in N√ľrnberg die Commerzbank.

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