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Artikel Tagged ‘Studie’

Gehälter: Immer noch große Unterschiede zwischen Ost und West

4. Januar 2012
cc by flickr/ coolplatanos

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Schon vor Jahren war klar, dass die Bezahlung im Osten Deutschlands schlechter ist als die im Westen. Daran hat sich immer noch nichts geändert, was eine Umfrage des Job-Portals Stepstone bestätigt. Es kommt in Deutschland eben nicht nur darauf an, was man arbeitet, sondern wo man diesen Beruf ausübt.

So verdient jemand in Bayern mit der gleichen Ausbildung und den gleichen Qualifikationen deutlich mehr als seine Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Unterschiede können bis zu 40 Prozent betragen!

Bayern steht mit einem durchschnittlichen Brutto-Jahresverdienst von 51.900 Euro pro Kopf an der Spitze der deutschen Bundesländer, gefolgt von Baden-Württemberg (50.200 Euro) und Hessen (51.100 Euro). Die ostdeutschen Länder hingegen landen im Schnitt unter 40.000 Euro. Den letzten Platz belegt Mecklenburg-Vorpommern mit 32.000 Euro.

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Frühzeitig gekündigte Lebensversicherungen: Milliardenschaden für Verbraucher

30. Dezember 2011
cc by flickr/ matze_ott

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Wer eine Lebensversicherung abschließt, sollte sich unbedingt sicher sein, dass er die Raten auch einhalten kann. Jedoch verläuft das Leben leider nicht immer so wie wir uns das vorstellen. So sind Ereignisse wie eine Scheidung, plötzliche Arbeitslosigkeit oder eine schwere Krankheit die Hauptgründe dafür, dass Verbraucher sich dafür entscheiden ihre Lebensversicherung zu kündigen. Die Quote liegt dabei bei gut sechs Prozent.

Experten raten immer wieder dazu, möglichst von einer Kündigung abzusehen, sondern lieber erst nach anderen Lösungen zu suchen. So können die Raten bei den meisten Anbietern beispielsweise ausgesetzt bzw. verringert werden oder der Vertrag kann ruhen. Bevor man eine Lebensversicherung kündigt ist eine unabhängige Beratung vom Fachmann wichtig. Dies belegen auch Zahlen der Universität Bamberg, die vor ein paar Wochen im Auftrag der Verbraucherzentrale Hamburg Lebensversicherungs-Verträge aus den Jahren 2001 bis 2010 mit „sicheren Anlageformen“ verglich.

Dabei zeigte sich, dass Verbrauchern, die ihre Versicherung frühzeitig kündigten, in dem genannten Zeitraum ein Schaden in Höhe von rund160 Milliarden Euro entstanden ist. Die Experten fordern hier dringende Nachbesserungen und appellieren an die Politik. Hohe Kosten und eine nachteilige Verrechnung sorgen im Falle einer Kündigung in der Regel dafür, dass diese nur wenig Geld aus der Versicherung erhalten.

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Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer

6. Dezember 2011
cc by flickr/ jcoccarelli

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Es ist ein Punkt, den man vielen wohl nicht noch einmal extra durch eine Studie erklären muss, jedoch dient sie als erneuter Beweis dafür, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter wächst. Auffallend ist auch, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten dieser Unterschied hierzulande schwerer ins Gewicht fiel als in anderen Industrienationen.

Laut der aktuellen Studie der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit verdienten im Jahr 2008 zehn Prozent, die das höchste Einkommen hatten, rund achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent. Zu Beginn der 90er Jahre lag dieser Wert noch bei sechs zu eins. Geringverdiener kamen ohne staatliche Hilfen im Jahr 2008 auf Nettobezüge von 7.400 Euro im Jahr, wohingegen die Besserverdiener im Schnitt 57.300 Euro netto verzeichnen konnten. Dazu kommt, daß die Besserverdienenden laut immokredit.de auch leichter an Finanzierungen für Eigentumswohnungen und andere Immobilien kommen und dort bessere Konditionen bekommen.

Die Autoren der Studie führen dies zum einen auf den starken Anstieg von Fristverträgen und Teilzeitarbeit zurück. Gleichzeitig würden aber auch die Löhne und Gehälter weiter auseinanderdriften. Während man bei den Spitzenverdienern immer höhere Einkommen feststellen könne, würden die Löhne der Geringverdiener weiter sinken. Vom Zuwachs des verfügbaren Haushaltseinkommen in den zwei Jahrzehnten vor der Finanzkrise hätten auch in erster Linie die Besserverdiener profitiert.

Als ein weiterer Grund für die größer werdende Kluft wird genannt, dass es in Deutschland immer mehr Single-Haushalte und Alleinerziehende gibt. Die Autoren weisen darauf hin, dass wachsende Ungleichheit nicht nur die Wirtschaftskraft eines Landes schwächt, sondern sie auch die politische Stabilität schwächt. Dies erfahren wir alle sicherlich gerade am eigenen Leib. Noch könne man handeln…

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Immer mehr Menschen brauchen Sozialleistungen

2. November 2011
cc by flickr/ micora

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Menschen, die eine Behinderung haben oder pflegebedürftig sind haben im Ernstfall Anrecht auf staatliche Hilfe zum Lebensunterhalt. Dies gilt auch für längerfristig Kranke, vorübergehend Erwerbsunfähige oder aber Rentner im Vorruhestand, deren Renten alleine nicht zum Leben ausreichen. So meldete das Statistische Bundesamt in diesen Tagen, dass die Anzahl derer, die in Deutschland auf Sozialleistungen angewiesen sind, wieder angestiegen ist.

Seit der Reform der Sozialhilfe im Jahr 2005 haben wir momentan den zweithöchsten Stand an oben genannten Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr ohne staatliche Hilfen bestreiten können. Ende 2010 waren es 319.000 Menschen, 1,7 Prozent mehr als noch im Jahr davor.

Den bisherigen Höchststand konnte man laut dem Statistischen Bundesamt jedoch 2008 ermitteln. Damals waren es 325.000 Menschen, die Sozialleistungen beziehen mussten. Für Kommunen und Sozialhilfeträger bedeuten die aktuellen Zahlen Ausgaben in Höhe von rund einer Milliarde Euro…

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Sparen für die meisten ein Muss – Für Jüngere jedoch Durchhalten immer schwieriger

31. Oktober 2011
cc by flickr/ Images_of_Money

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Am vergangenen Freitag war Weltspartag und natürlich fragten sich zu diesem Anlass einige Experten, wie es denn um das Sparverhalten der Deutschen bestellt ist. So zeigte sich, dass Sparen vor allem bei Jüngeren schon lange nicht mehr als spießig gilt, sondern eher als Notwendigkeit. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Versicherers CosmosDirekt sagen zwei Drittel aller Befragten, dass sie beim Sparen vor allem die finanzielle Freiheit schätzen, die ihnen ein gewisses Polster bietet.

87 Prozent gaben an, dass Sparen nicht altmodisch, sondern sehr zeitgemäß sei. Für 75 Prozent ist es Mittel zum Zweck um sich bestimmte Wünsche zu erfüllen. Interessant ist, dass inzwischen der Anteil der jüngeren Sparer größer ist als der der Älteren. Während bei den Über-60-Jährigen nur jeder Zweite regelmäßig spart, sind es bei den 30- bis 44-Jährigen 72 Prozent und bei den Unter-30-Jährigen 67 Prozent.

Gleichzeitig fällt es jungen Sparern bei all den guten Vorsetzen immer schwerer ein langfristiges Sparziel auch durchzuhalten. Vier von fünf Senioren halten längeres Sparen durch, während dies bei den Jüngeren nur auf jeden Zweiten zutrifft. Gründe dafür seien beispielsweise häufigere Berufswechsel, persönliche Veränderungen oder aber finanzielle Durststrecken. Die Lebensläufe der jüngeren Menschen seien flexibler als früher, weshalb auch flexible Anlageprodukte gefragt seien, bei denen man auch kurzfristig über sein Geld verfügen kann.

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