In den letzten Jahren konnten wir einen gefährlichen Trend in Deutschland beobachten: Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Dies belegen auch etliche wissenschaftliche Studien. Experten befürchten nun, dass das neue Sparpaket der Bundesregierung diese Kluft noch weiter vergrößern wird.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in diesen Tagen die aktuellen Zahlen veröffentlicht: Hatten im Jahr 2000 noch 66,5% der Menschen mittlere Nettoeinkommen zwischen 860 und 1844 Euro, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 61,5%.
Gleichzeitig gab es immer mehr Menschen mit niedrigem Einkommen. Der Anteil wuchs von 17,8 auf 21,7%. Die Gruppe, derer mit einem hohen Einkommen vergrößerte sich von 15,6 auf 16,8%, deren mittlerer Verdienst dabei immer höher wird. Waren es in den Jahren davor noch 2400 Euro, lag dieser 2008 bereits bei 2700 Euro, Tendenz steigend.
Das Durchschnittseinkommen der unteren Gruppe sank zur selben Zeit von 680 auf 645 Euro (Nettoeinkommen Singlehaushalt). Laut des DIW ist dadurch ebenfalls die Mittelschicht der Verlierer, da deren Status immer mehr bedroht ist. Das Sparpaket wird dies garantiert nicht besser machen!
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Einer aktuellen Studie zufolge verlieren Männer meist mehr bei Finanzgeschäften als Frauen. Der Hauptgrund dafür sei vor allem, dass Männer sich meist überschätzen, Frauen dagegen eher auf sichere Anlageformen setzen und so wenig Risiken wie möglich eingehen.
Den Grund dafür sahen die Wissenschaftler vor allem im männlichen Konkurrenzverhalten untereinander. Unter Männern gehöre es meist zum guten Ton und auch zum Erfolg dazu, dass sie vom Finanzmarkt Bescheid wüssten. Doch hier informierten sich viele zu wenig, versuchten aber trotzdem den großen Coup zu landen und veränderten daher stets ihr Portfolio.
Bei den Frauen sah dies ganz anders aus. Laut den Forschern informierten sich diese genauer bevor sie ein Geschäft tätigten. Die ungleiche Einkommensverteilung zwischen den Geschlechter erkläre die Studie aber nicht.
Ja, selbst die Finanzkrise sei für die Forscher in Teilen eine Folge dieses männlichen Imponiergehabes: Sie mussten sich ständig gegenseitig überbieten, Konkurrenten ausstechen und stets der Bessere sein.
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Gerade für uns Frauen kann der Einkauf der richtigen Kosmetik ganz schön ins Geld gehen, denn nicht nur die Produkte sind teuer, sondern die Preise variieren von Drogerie zu Drogerie. Wo also einkaufen?
In jedem Jahr führt die Münchner ServiceBarometer AG eine repräsentative Studie zum Thema Service und Kundenzufriedenheit durch. Und siehe da, dm geht mit der besten Note heraus. Eindeutig Platz eins in Sachen Beratung, Kundenorientierung, Preispolitik und Produktsortiment.
Am schlechtesten schnitt Schlecker ab. Hier scheinen sowohl Kunden, als auch Personal (erst letztens wurde der Vorwurf der Dumping-Löhne diskutiert) nicht gerade zufrieden zu sein…
Ach ja, dm bietet seinen Kunden aktuell noch mehr Transparenz und hat Testweise in diversen Märkten Lupen an die Einkaufswagen montiert, damit die Verbraucher das Kleingedruckte auf den Verpackungen besser lesen können.
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Okay, eigentlich liefert uns die aktuelle Studie des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Geldvermögensbildung der Bundesbürger keine wirklich großen Überraschungen, doch sie bekräftigt eindeutig das, was wir uns eh schon immer gedacht haben. Traurig, aber wahr, Paare ohne Kinder im Alter zwischen 55 und 65, die seit neuestem “Best-Ager” genannt werden, haben am meisten Geldvermögen.
Durchschnittlich 34.400 Euro steht jedem Haushaltsmitglied (!) in dieser Gruppe zur Verfügung. Gleich dahinter kommen allein Lebende mit rund 30.000 Euro.
Doch dies alles soll nicht heißen, dass die Kinder generell eine finanzielle Bremse sind. Natürlich haben Familien weniger Vermögen, da es mehr Familienmitglieder sind, aber trotzdem können laut dieser Statistik die deutschen Familien nicht klagen: circa 22.650 Euro stehen jedem erwachsenen Haushaltsmitglied zur Verfügung.
Am allerschlechtesten, und das ist das Tragische an dieser Statistik, ergeht es Alleinerziehenden mit Finanzeinlagen von nur 11.700 Euro…

Geldanlage Pro-Kopf-Vermögen, Studie
Vor kurzem hat Infratest für das DAI eine Kurzstudie in Sachen Aktien-Verhalten der Deutschen durchgeführt. Der Trend dabei ist klar: In diesen Zeiten bleiben die Deutschen, was Aktien und Aktienfonds angeht, vorsichtig. Die Zahlen sind so niedrig wie vor 20 Jahren!
Trotz steigender Kurse trauen, man möchte schon sagen zum Glück, nur sehr wenige sich an den Kauf von neuen Aktien heran. 2009 ist die Anzahl der Neu-Anleger gerade mal um 20.000 gestiegen. Rund 8,8 Mio. Anleger, die in Aktien investieren, gibt es in Deutschland. Das sind gerade mal 200.000 mehr als im Jahr 1988.
Seit den Boomzeiten am Aktienmarkt gingen die Anlegerzahlen kontinuierlich bergab. Die Finanzkrise hat diese nun endgültig erschüttert. Als Grund dafür gab das DAI die steuerlichen Bedingungen in Deutschland an. Abgeltungssteuer und Co. sind nicht gerade anleger-freundlich.
Nur bei der jüngeren Generation werden erstaunlicherweise Aktien und Aktienfonds immer beliebter. Die Anzahl der unter 40-jährigen Aktienbesitzer stieg im letzten halben Jahr um ganze 5%. Das DAI begründet diese Entwicklung damit, dass die Menschen sich immer früher um ihre Altersvorsorge kümmerten.
Bei all diesen Zahlen liegen wir immer noch weit hinter anderen Ländern. Die Entwicklung bleibt also spannend!
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