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Artikel Tagged ‘Taschengeld’

Taschengeld: Jungen bekommen häufig mehr als Mädchen

29. August 2011
cc by flickr/ FlubbelEmpire

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Immer wieder wird ja viel darüber diskutiert, dass Männer im Job meist mehr verdienen als Frauen in der selben Position. Dies scheint jedoch nicht nur in der Arbeitswelt so zu sein, sondern uns von Kind an auch eingetrichtert zu werden. In einer Sonderauswertung der KidsVA 2011, die Immediate Software im Auftrag von W&V Online durchgeführt hat, zeigt sich deutlich, dass meist die Jungen bereits mehr Taschengeld als die Mädchen erhalten.

Grundsätzlich sei dies ein Phänomen, dass sich durch fast alle Einkommensklassen ziehe. Nur in den Familien, in denen das Einkommen unter 1.000 Euro im Monat liegt, erhalten Jungs und Mädchen gleich viel, nämlich im Schnitt 18,9 Euro monatlich. In den meisten anderen Einkommensgruppen liegen die Jungen meist mal mehr, mal weniger deutlich über dem Taschengeld der Mädchen.

Die einzige weitere Ausnahme bilden Familien mit einem Einkommen zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Hier erhalten die Mädchen ausnahmsweise mehr und zwar durchschnittlich 24,70 Euro, die Jungs nur 23,80 Euro. Die größte Ungerechtigkeit ist in Haushalten mit einem Einkommen zwischen 3.500 und 4.000 Euro zu finden: Junge bekommen hier nämlich im Schnitt 31,30 Euro Taschengeld und die Mädchen über neun Euro weniger!

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Taschengeldtabelle 2011

7. März 2011
cc by flickr/ voobie

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Das Taschengeld ist für Eltern ein wichtiges Erziehungsmittel um ihren Kindern den vernünftigen Umgang mit Geld beizubringen. Doch nicht immer ist die Wahl der Taschengeldhöhe so einfach. Die Kinder orientieren sich an ihren Freunden oder Klassenkameraden und natürlich weniger an der tatsächlichen finanziellen Situation der Eltern.

Wie viel Taschengeld ist also genug und wie viel zu wenig oder zu viel? Dazu findet man im Internet auch für das Jahr 2011 wieder einige Tabellen. Diese fallen meist ziemlich einheitlich aus und sollen den Eltern als Orientierungshilfe dienen.

Natürlich muss man die eigene Situation des Kindes und die eigene immer mit einbeziehen. Eltern sollten daher genau die Notwendigkeiten und die eigenen Interessen des Kindes beachten. Das Taschengeld dient schließlich nicht nur dazu, die Wünsche der Kinder zu erfüllen, sondern den richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. Die Höhe des Taschengelds wächst logischerweise mit dem Alter der Kinder.

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Wie sinnvoll ist ein Girokonto für Kinder?

30. Januar 2010

Erst vor kurzem haben wir an dieser Stelle über das Taschengeld für Kinder berichtet und wie hoch es heutzutage sein soll. Dabei ist uns wieder einmal deutlich aufgefallen, dass die Höhe des Gelds, das Kinder jeden Monat für sich zur Verfügung haben, besonders in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat.

Das hat zum einen natürlich mit der langsam steigenden Inflation zu tun, aber vor allem, dass sich die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder verlagert bzw. ausgebaut haben.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Banken ihren potentiellen späteren Kunden Girokonten bereits ab der ersten Klasse anbieten. Experten halten dies jedoch für viel zu früh und raten erst ab dem Alter von zwölf Jahren zu einem eigenen Girokonto für die Kinder, denn ungefähr ab diesem Alter können die Kinder einen richtigen Bezug zum Geld entwickeln und auch dessen Zusammenhänge verstehen.

Im Endeffekt liegt die Entscheidung natürlich bei den Erziehungsberechtigten, allein schon da die Kinder die Unterschrift der Erziehungsberechtigten brauchen um das Konto zu eröffnen. Generell sollte man beim Girokonto für Kinder darauf achten, dass es kostenlos ist und vor allem keinen Dispo bietet.

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Wie viel Taschengeld gebe ich meinem Kind?

17. Januar 2010

Wir alle kennen es noch aus unserer eigenen Kindheit und nun, wo wir selber Kinder haben, wollen wir natürlich in Sachen Taschengeld auch nicht knauserig sein. Doch wie viel Taschengeld sollten Kinder heutzutage bekommen und vor allem wie häufig?

Bei allem sollte man nicht vergessen: Das Taschengeld soll die Kleinen auf den Umgang mit Geld in der Zukunft vorbereiten. Daher schon von klein auf dafür sorgen, dass sie verantwortungsbewusst damit umgehen und so den Wert des Geldes lernen. So können sie eben nicht alles auf einmal haben und müssen sich beispielsweise zwischen Süßigkeiten und Spielzeug entscheiden oder eben auf einen ganz besonderen Wunsch sparen. Eltern, die ihren Kindern zum Taschengeld dazu ständig alles extra kaufen, verziehen die Kinder womöglich…

Die Deutsche Vermögensberatung rät auch dazu die Kleinen nicht mit Taschengeldentzug zu bestrafen und die Zahltermine stets pünktlich einzuhalten. Diese sollten bei kleineren Kindern wöchentlich erfolgen und bei älteren monatlich.

Über die Höhe des Taschengelds hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend folgenden Empfehlungen ausgesprochen:

wöchentlich:
unter 6 Jahre: 50 Cent
6-7 Jahre: 1,50-2 Euro
8-9 Jahre: 2-2,50 Euro

monatlich:
10-11 Jahre: 12-15 Euro
12-13 Jahre: 15-20 Euro
14-15 Jahre: 20-30 Euro
16-17 Jahre: 30-40 Euro
18 Jahre: 60 Euro

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